06.09.2007 - 13:47 - Freizeit, Buntes, Vermischtes

Große Uneinigkeit beim Thema Spießigkeit/Jugendzeitschrift SPIESSER fragt Prominente: Was findet Ihr spießig?

Pressemitteilung von: Spiesser / PR Agentur: plümer)communications.de
Dresden, 6. September 2007 – In Deutschland herrscht erkennbar Uneinigkeit darüber, was als spießig empfunden wird. Das zumindest lässt eine Umfrage der Jugendzeitschrift SPIESSER (EVT: 10.09.07) unter Sängern, Schauspielern, Fußballern, DJs und Jugendlichen vermuten. Während etwa die Hälfte der Befragten kleinkarierte Denkweisen und Intoleranz mit dem Begriff Spießigkeit in Verbindung bringt, fallen anderen Prominenten vor allem äußere Merkmale dazu ein, wie etwa Kleidungsstile.

Zu dieser Gruppe gehört beispielsweise Schauspieler Tim Sander (29). Seine Meinung: „Spießig finde ich T-Shirts mit Aufdrucken wie „Rockstar“ oder „Zicke“. Moderator, Journalist und DJ Markus Kavka (40) mag es nicht, wenn Söhne und Töchter aussehen wie ihre Eltern: „Spießig ist für mich, wenn junge Menschen in den besten Jahren nach Kräften versuchen, das Leben ihrer Eltern zu imitieren. Gestern saß ein Paar, beide Mitte 20, im Restaurant neben mir. Er im gestreiften Hemd, mit nach hinten geleckten Haaren, räsonierte über Anlageberatung, sie, im Kostümchen und mit Pferdeschwanz.“ Schauspieler und Moderator Simon Gosejohann (31) findet es dagegen spießig, wenn „man gepierct, tätowiert und schwarz geschminkt ist, ‚weil man das nun mal so macht.’

Eher praktisch denkt dagegen Rapper Clueso (27). „Campen mit elektronischem Dosenöffner, Satellitenschüssel und Mikrowelle“ antwortet er auf die Frage „Was findest du spießig?“. Für Comedian Johann König (35) ist diese Eigenschaft keine Frage des Milieus. Nach sei-ner Meinung ist Spießigkeit „eine Geisteshaltung: engstirnig, unflexibel, rechthaberisch. Das kann auf den Reihenhausbesitzer, mit Jägerzaun bis zur Schrankwand, genauso zutreffen wie auf das Szene-Girl aus Berlin-Mitte, das den ganzen Tag Latte Macchiato trinkt.“ In eine ähnliche Richtung denkt National-Kicker Torsten Frings (30), dem der Umgang mit Andersdenkenden wichtig ist: „Spießig sind die Menschen, die alle Lebensweisen, die anders sind als ihre eigene, belächeln oder verachten.“ Schnell auf den Punkt kommt Musiker Bela B. (44): „Vorurteile finde ich spießig“, sagt er. Für Schauspielerin Wolke Hegenbarth (27) ist es „Stillstand“.

Die Mitglieder der Punk-Band Die Toten Hosen (43 bis 45) denken dagegen bei der Frage nach der Spießigkeit an ihren Spaß im Freien: „Was in Deutschland definitiv spießig ist, ist, dass einige Leute nicht ertragen können, wenn andere unter freiem Himmel feiern. Die Gesetze und Sperrstunden für Terrassen und Biergärten sind ein Witz und auch Dezibelbeschränkungen für Open-Air-Veranstaltungen sind in anderen Ländern undenkbar.“

Die Jugendzeitschrift SPIESSER erscheint am 10. September erstmals bundesweit mit einer Auflage von 1 Million Exemplaren und ist an rund 15.000 Schulen kostenlos erhältlich (www.spiesser.de).

Frank Plümer
SPIESSER-Pressesprecher

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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E-Mail:
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Am 10. September 2007 ist es soweit: Die Jugendzeitschrift SPIESSER, vor 14 Jahren von einer kleinen Gruppe Dresdner Schüler gegründet, erscheint erstmals bundesweit. Das Magazin war bislang nur in sechs Bundesländern erhältlich und wird ab der kommenden Ausgabe mit einer Auflage von einer Million Exemplaren an rund 15.000 Schulen und Freizeiteinrichtungen kostenlos verteilt. SPIESSER begleitet seine jungen Leser auf eine unverwechselbare, sehr persönliche Weise beim Erwachsenwerden. Für den besonderen redaktionellen Stil gibt es unter den Jugendzeitschriften in Deutschland keine Entsprechung.

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