04.09.2007 - 14:58 - Kunst & Kultur

Die Ausstellung SAYONARA von Renate Olbrich

Pressemitteilung von: Art Galerie 7 / PR Agentur: pr cologne agentur für kommunikation
Sumoringer - Die traditionelle Technik der Solarisation

Vom 14. September bis 27. Oktober 2007
In der Art Galerie 7, St. Apernstraße 7, 50667 Köln
Vernissage am 14. September 2007, ab 19 Uhr

Die Fotoarbeiten aus Renate Olbrichs SAYONARA-Zyklus erwecken malerische Assoziationen. Die Fotokünstlerin arbeitet nach der traditionellen Technik der Solarisation: Sie fotografiert ihre Motive mit einer analogen Pentax-Kamera, um sie anschließend mit großem Aufwand im Fotolabor zu bearbeiten.

Es ist ein sehr arbeitsintensives und differenziertes Verfahren, mit dem Renate Olbrich ihre expressive Wirkung erzielt. Durch den gezielten Einsatz von Licht und Zusatzstoffen bearbeitet sie ihre Fotoaufnahmen, bis sie eine experimentelle Farbigkeit annehmen, die unmittelbar auf die Sinne wirkt. Die ursprünglichen Verhältnisse von Licht und Schatten verändern sich so radikal, dass surreale Effekte entstehen. Einige Motive werden zusätzlich collagiert, wieder eingescannt, erneut bearbeitet. „Oft dauert es“, so die Künstlerin, „Wochen, bis ein Bild fertig ist. Jedes einzelne ist ein Original“.

Renate Olbrich ist nicht daran interessiert, ihre Motive wirklichkeitsnah abzubilden. Es geht ihr nicht um eine Dokumentation der Realität. Für sie ist der kreative Prozess, die Transformation von Alltagsobjekten interessant. Sie durchbricht die Oberflächenstruktur des abgelichteten Objekts, um zu anderen Dimensionen vorzudringen.

Ihre Motive findet sie eher zufällig – in der Natur oder in den Medien -, um sich dann intensiv mit ihnen zu beschäftigen. Hat sie ein interessantes Objekt im Visier, führt dies meist zu einer ganzen Serie. Die Idee der Sumoringer entstand 2004; Renate Olbrich hatte sie im Sportkanal entdeckt und war zunächst eher abgestoßen von den massigen Körpern. Von einem – immer wieder angehaltenen – Video nahm sie dann ihre Stills auf, bevor sie mit der Bearbeitung begann. Auf ihren Bildern wirken die gewaltigen Körper fast schon elegant, der brutale Gesichtsausdruck der Kämpfer nimmt milde, manchmal sogar verträumte Züge an. Die Zeit scheint angehalten für die Kämpfer, sie wirken wie befangen im Moment; die Dynamik ihrer Bewegungen verharrt im Augenblick. Sie werden fixiert und auf diese Weise vor der Vergänglichkeit bewahrt.

Kurzportrait Renate Olbrich
Renate Olbrich war schon mit 25 Jahren eine erfolgreiche Mode- und Werbefotografin, deren Kampagnen Aufsehen erregten. Mit 35 Jahren stieg sie aus der Branche aus, die ihr zu oberflächlich und schnelllebig war. Als passionierte Antiquitäten-Sammlerin konzentrierte sie sich fortan darauf, mit hochwertigen Art Déco-Objekten zu handeln, und machte sich mit ihrer Pionierarbeit auf den renommierten Kunstmessen rasch einen Namen. So avancierte sie in ihrer zweiten Karriere zur international anerkannten Art Déco-Spezialistin.

Ihre Leidenschaft galt zeitlebens der Malerei und der Fotografie, denen sie den größten Teil ihrer Freizeit widmete. Immer wieder hatte sie Gelegenheit, ihre Werke zu verkaufen, konnte sich jedoch nie von ihnen trennen. Erst mit ihrem fotografischen Werk gelang ihr der Durchbruch auf dem Kunstmarkt.

Von 2001 bis 2006 wurden ihre Fotoarbeiten in allein drei deutschen Museen und in zahlreichen Galerien – in Einzel- und Gruppenausstellungen – gezeigt. 2004 kaufte die Landesbank Baden Württemberg auf einen Schlag zwölf ihrer Werke. Von diesem Zeitpunkt an waren ihre Werke auf dem Kunstmarkt sehr begehrt, und Renate Olbrich konnte der verstärkten Nachfrage kaum noch entsprechen, denn ihre Technik ist sehr zeitaufwendig und gehorcht nur den subjektiven Erkenntnisinteressen der Künstlerin.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

pr cologne
agentur für kommunikation

Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18-26
50672 Köln

Fon: 0221-250 89 93
Fax: 0221-250 89 94
Mobil: 0179-469 04 44


www.pr-cologne.de

Kurzportrait Art Galerie 7
Die ART Galerie 7 in der renommierten Kölner St. Apern Straße wurde im März 2003 von Martina Kaiser und Meike Knüppe gegründet. 2007 wird die Galerie zum 4. Mal auf der Art Fair International präsent sein und zum 1. Mal auf der JAM Art, die parallel zur Art Cologne Palma de Mallorca stattfindet. Diese Messe erwarten die beiden Galeristinnen mit Spannung, als einen neuen, interessanten Spielort für den Kunstmarkt.

Martina Kaiser und Meike Knüppe sind mit dem Kölner Kunstgeschehen bestens vertraut. Vor der Gründung der eigenen Galerie war Martina Kaiser langjährige Mitarbeiterin im Kunsthandel einer Kölner Galerie; Meike Knüppe arbeitete mehrere Jahre als Kunsthistorikerin M. A. im internationalen Auktionshaus Sotheby's in Köln.

Die ART Galerie 7 ist spezialisiert auf internationale, zeitgenössische Kunst. Die Schwerpunkte liegen auf Fotografie, Malerei, den überschneidenden Formen der beiden Genres und auf der Skulptur. Martina Kaiser und Meike Knüppe vertreten Künstler der Düsseldorfer Schule – darunter die jungen Talente der Malerei: die Meisterschülerin Sala Lieber und Sandra Schlipkoeter, die im Sommer eine Ausstellung in der Galerie mit ihren eigenen Arbeiten bestritten haben. Aber auch die Künstler Igor Oleinikov, ein Lüppertz-Meisterschüler, Ekatherina S. sowie Ren Rong aus China haben an der Akademie Düsseldorf ihr Studium als Meisterschüler absolviert und werden regelmäßig in der Art Galerie 7 und auf Messen gezeigt.

Zu den Fotokünstlern der Galerie mit differenzierten, innovativen Techniken gehören Andrea Hold-Ferneck, Thorsten Kern, R. J. Kirsch und der Mailänder Francesco Pignatelli, der im November 2007 mit seiner 2. Einzelausstellung in der Galerie gezeigt wird.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Marc Lüders malt seine Figuren und Objekte auf Fotografie, Annette Riemann lässt neue Farblandschaften auf Fotopapier entstehen; der Wiener Künstler Rudolf Heller verwirklicht Parallelarbeiten mit vegetativen Formen auf transparenter Folie.

„An Renate Olbrichs Fotoarbeiten fasziniert“, so Meike Knüppe, die die Entwicklung der Künstlerin schon seit einigen Jahren verfolgt, „dass sie die traditionelle Technik der Solarisation mit jungem Zeitgeist auffüllt. Es sind zeitgenössische Motive, die die Künstlerin fixiert und mit großem Aufwand in ihrem Fotolabor bearbeitet. So entstehen Facetten von meisterhaft malerischer Fotografie, die in Renate Olbrichs Werken aufleuchten.“
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.artgalerie7.de

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