Goethe schlägt Gold – Historische Wertpapiere im Aufwind – Auktion in Würzburg

Pressemitteilung von: HWPH Historisches Wertpapierhaus AG

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Auktionskatalog zur 9. Auktion
Am 15. September 2007 findet in Würzburg (Barockhäuser/Greisingsäle, Neubaustr. 12) die 9. Auktion für Historische Wertpapiere statt (Besichtigung ab 9.00 Uhr, Auktionsbeginn 11.00 Uhr). Den Schwerpunkt des Angebots bilden alte Aktien und Anleihen aus Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Zudem kommen zahlreiche Raritäten wie beispielsweise eine Aktie der Théatre de la Gaite mit Original-Signatur des „Mozart des Champs Elyées“ Jacques Offenbach oder eine Traduction eines Anleihevertrags von Zar Paul I. aus dem Jahr 1798 unter den Hammer. Der komplett farbige Auktionskatalog kann kostenfrei unter Telefon 08106 – 24 61 86 oder E-Mail: angefordert werden. Zudem ist der Katalog unter www.hwph.de einsehbar. Sammler, die nicht persönlich zur Auktion kommen können, haben die Möglichkeit, Schriftgebote abzugeben oder telefonisch mitzubieten.

Historische Wertpapiere, - das sind Aktien- und Anleiheurkunden aus vergangenen Tagen -, erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit. „Weltweit wächst die Zahl der Sammler“ berichtet Matthias Schmitt, Vorsand des Veranstalters HWPH Historisches Wertpapierhaus AG. „Bei russischen Papieren explodieren die Preise regelrecht. Preissteigerungen von 50 bis 100 Prozent von einer zur nächsten Auktion sind keine Seltenheit“.

Interessant ist eine langfristige Betrachtung. „Die Zahlungsanweisung unter Los 1149 mit Signatur von Johann Wolfgang von Goethe wurde bereits vor 80 Jahren ein Mal beim Auktionshaus Henrici versteigert“, so Matthias Schmitt, Vorstand der HWPH Historisches Wertpapierhaus AG. Der Preis damals: 85 Reichsmark. „Eine Feinunze Gold kostete seinerzeit rund 87 Reichsmark“, fand Schmitt heraus. Und heute: Im Gegensatz zu Geld haben Gold und Goethe die Geldvernichtung nach dem Zweiten Weltkrieg überstanden. Die Feinunze bringt heute rund 500 €, Goethe mit 3.800 € hingegen mehr als das siebenfache!

Weitere Highlights der Auktion:

Los 117: Corporation of the City of New York, John Jacob Astor Jr., Mindestgebot: 3.000 €
Los 206: Sammlung aus 41 Souther State Bonds, Mindestgebot: 5.000 €
Los 282: Dampfschifffahrt-Gesellschaft Osilia, Mindestgebot: 2.500 €
Los 333: Moskowische Feuerassekuranz-Compagnie, Mindestgebot: 2.000 €
Los 339: Paul I., Zar von Russland, Traduction einer Anleihe, 1798, Mindestgebot: 10.000 €
Los 424: St. Petersburger AG “Hotel Europa”, Mindestgebot: 1.200 €
Los 489: Bank of England, Signatur George Montagu, Mindestgebot: 1.700 €
Los 495: Banque d'Outremer, Mindestgebot: 3.000 €
Los 716: South Sea Company, Mindestgebot: 3.500 €
Los 868: Gesellschaft für Spinnerei und Weberei in Ettlingen, 1838 (!), Mindestgebot 2.200 €
Los 1032: Actien-Bau-Gesellschaft Ostend, 1872, Mindestgebot: 1.500 €
Los 1074: Deutsche Reichsbank, Signatur Hermann Josef Abs, Mindestgebot: 1.500 €
Los 1149: Zahlungsanweisung, Signatur Johann Wolfgang v. Goethe, Mindestgebot: 3.800 €

Großer Sammlerbasar am Sonntag

Abgerundet wird die 9. Auktion für Historische Wertpapiere von einem großen Sammlerbasar. Zahlreiche Händler und Sammler präsentieren am Sonntag, den 16. September, ihre Stücke. Der Basar findet in der Fachhochschule statt. Beginn ist um 10.00 Uhr (Ende gegen 16.00 Uhr). Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenfrei.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

HWPH Historisches Wertpapierhaus AG
Matthias Schmitt
Ingelsberg 17b
85604 Zorneding
Tel.: 08106 – 24 61 86
Fax: 08106 – 24 61 88
E-Mail:
Internet: www.hwph.de

Die HWPH Historisches Wertpapierhaus AG ist eines der führenden Auktionshäuser für Historische Wertpapiere. Auf mehreren Auktionen pro Jahr werden im Kundenauftrag alte Aktien und Anleihen versteigert.

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