22.08.2007 - 13:37 - Politik, Recht & Gesellschaft
Beispielgebendes Berliner Projekt im Vorwärtsgang: Gut - besser – dauerhaft vonnöten: Kiezlotsen
Pressemitteilung von: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.
Berlin, 22.8.2007 - Aus der Not geboren, sind sie schon jetzt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Werner - Düttmann - Siedlung nicht mehr wegzudenken: die Kiezlotsen. Vor drei Monaten startete das Projekt mit den zehn Lotsen, die bei Bedarf – überwiegend Migrantenfamilien – als Vermittler zur Seite stehen. Als Mittler und Wegweiser für sozial benachteiligte Menschen informieren die Lotsen über Beratungs- und Bildungseinrichtungen und Regelangebote des Bezirkes.
Ob Mietschulden, Arbeitslosigkeit, Schulstress mit den Kindern oder Ärger mit dem Nachbarn, bei allen Problemen des Alltags vereint die Kiezlotsen ein Ziel: Ratsuchenden helfen so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Hürden – nicht selten sprachliche – gilt es zu überwinden. „Ressourcenorientierte Hilfe zur Selbsthilfe ist unsere Philosophie und unser Verständnis vom Umgang miteinander,“ beschreibt Projektleiterin Remziye Uykun ihre Vision von sozialer Arbeit. Die langjährig erfahrene Soziologin ist davon überzeugt, „in einem Jahr kann nicht Schluss sein, mit dieser Form der Bewohnerunterstützung.“ Für hier lebende Einwanderer hält Uykun das Lotsenprojekt für den Anfang eines richtigen und überfälligen politischen Weges, wenn er langfristig etabliert wird.
„Nachhaltigkeit“ als Zauberwort contra „leere Kassen“ als Dauerbremse
„Um die Partizipation von MigrantenInnen an dieser Gesellschaft zu fördern, sollten Lotsen in Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Behörden etc. eingesetzt werden. Das Kiezlotsenprojekt kann und sollte als Modellprojekt im ‚Berliner Integrationskonzept’ mit aufgenommen werden,“ sagt Angelika Greis, die das Projekt von Seiten des Stadtteilmanagements unterstützt. „Wenn der politische Wille da ist, wird ein solches Projekt weiter gefördert,“ sagt. Sie ist davon überzeugt, dass die erfolgreiche Arbeit der Lotsen schon jetzt für sich spricht.
„Tatsächlich könnte Kiezlotse zu einem Beruf mit großer Zukunft werden, begreift man Einwanderung als positive gesellschaftliche Aufgabe und nicht als Zumutung oder einen Forderungskatalog an Zugezogene,“ sagt Greis. Eine erste Bilanz des Kiezlotsenprojekts erfolgt am 30.8.2007 unter Beteiligung des Jobcenters, der Gleichstellungsbeauftragten, und komunal-politische Vertreter des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rückfragen zu dieser Pressemitteilung beantwortet Angelika Greis, Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V./Stadtteilmanagement unter der Tel. 9212500-0, Mail:
und Remziye Uykun, Evin e.V., Projektleiterin des Kiezlotsenprojekts, Nachbarschaftstreff: Urbanstr. 48 E, 10967 Berlin.
Tel. 030 - 55956108/10, Fax: 030-55956109, mobil: 0177-4149625, mailto:
Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V./Stadtteilmanagement Gekko-Düttmannsiedlung, Ansprechpartnerin: Angelika Greis, Tel. 9212500-0, Mail:
und Remziye Uykun, Evin e.V., Projektleiterin des Kiezlotsenprojekts, Nachbarschaftstreff: Urbanstr. 48 E, 10967 Berlin. Tel. 030 - 55956108/10, Fax: 030-55956109, mobil: 0177-4149625, mailto:
Ob Mietschulden, Arbeitslosigkeit, Schulstress mit den Kindern oder Ärger mit dem Nachbarn, bei allen Problemen des Alltags vereint die Kiezlotsen ein Ziel: Ratsuchenden helfen so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Hürden – nicht selten sprachliche – gilt es zu überwinden. „Ressourcenorientierte Hilfe zur Selbsthilfe ist unsere Philosophie und unser Verständnis vom Umgang miteinander,“ beschreibt Projektleiterin Remziye Uykun ihre Vision von sozialer Arbeit. Die langjährig erfahrene Soziologin ist davon überzeugt, „in einem Jahr kann nicht Schluss sein, mit dieser Form der Bewohnerunterstützung.“ Für hier lebende Einwanderer hält Uykun das Lotsenprojekt für den Anfang eines richtigen und überfälligen politischen Weges, wenn er langfristig etabliert wird.
„Nachhaltigkeit“ als Zauberwort contra „leere Kassen“ als Dauerbremse
„Um die Partizipation von MigrantenInnen an dieser Gesellschaft zu fördern, sollten Lotsen in Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Behörden etc. eingesetzt werden. Das Kiezlotsenprojekt kann und sollte als Modellprojekt im ‚Berliner Integrationskonzept’ mit aufgenommen werden,“ sagt Angelika Greis, die das Projekt von Seiten des Stadtteilmanagements unterstützt. „Wenn der politische Wille da ist, wird ein solches Projekt weiter gefördert,“ sagt. Sie ist davon überzeugt, dass die erfolgreiche Arbeit der Lotsen schon jetzt für sich spricht.
„Tatsächlich könnte Kiezlotse zu einem Beruf mit großer Zukunft werden, begreift man Einwanderung als positive gesellschaftliche Aufgabe und nicht als Zumutung oder einen Forderungskatalog an Zugezogene,“ sagt Greis. Eine erste Bilanz des Kiezlotsenprojekts erfolgt am 30.8.2007 unter Beteiligung des Jobcenters, der Gleichstellungsbeauftragten, und komunal-politische Vertreter des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.
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