22.08.2007 - 12:46 - Energie & Umwelt

Endspurt um Stipendien im Bereich Erneuerbare Energien

Pressemitteilung von: Reiner Lemoine Stiftung / PR Agentur: Gröschel_Geheeb_Responsible Branding
Bewerbungsfrist für Stipendien endet am 2. September 2007 - Stiftung des deutschen Solarpioniers Reiner Lemoine fördert Wissenschaftsnachwuchs und Projekte im Bereich erneuerbare Energien

Deutschland ist weltspitze! Zumindest im Boomsektor Erneuerbare Energien. Damit dies auch so bleibt, gilt es den vorhanden Wissens- und Innovationsstand nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen.

Bis zum 2. September 2007 haben Nachwuchswissenschaftler und Fachleute nun noch die Chance, sich um die Stipendien der Reiner Lemoine Stiftung zu bewerben. Die Stiftung des deutschen Solarpioniers und Ausnahmeunternehmers Reiner Lemoine fördert Wissenschaftler, Entwickler und einzelne Projekte im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien. Jährlich werden durch sie acht Stipendien vergeben.

Informieren und bewerben kann man sich über die Stiftungshomepage: www.reiner-lemoine-stiftung.de. Wer den Zuschlag bekommt, wird über einen Zeitraum von drei Jahren finanziell gefördert. Die Stipendien werden für das darauf folgende Wintersemester gewährt.

Hintergrund // Reiner Lemoine Stiftung

Die Reiner Lemoine Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, sowie die Entwicklungshilfe im Bereich der regenerativen Energien. Im Vordergrund steht dabei die Vergabe von Stipendien an Promovenden und Doktoranden, deren Arbeit einen Bezug zu dem Thema Erneuerbare Energien aufweist. Ein zusätzlicher Anreiz soll durch die Auslobung und Verleihung von Preisen geschaffen werden, für Projekte im Bereich Erneuerbare Energien.

Begleitet werden diese Förderinstrumente durch entsprechende wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorträge. Da Nachhaltigkeit im Stiftungsgedanken groß geschrieben wird, unterstützt die Reiner Lemoine Stiftung auch die Jüngsten. Um sie für eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Thematik nichtfossiler Energiezukunft zu gewinnen und zu sensibilisieren, fördert die Stiftung auch Projekte an Schulen im Bundesgebiet.

Über die Vergabe der Förderungen befindet alljährlich im Spätsommer der Stiftungsvorstand nach den Vorschlägen des Kuratoriums. In den ersten Vorstand wurden die Ehefrau Reiner Lemoines Dr. med. Annegret Jatzkewitz und Alexander Steinke, Vermögensberater und enger Freund der Familie berufen. Das Kuratorium der Stiftung sichtet die Bewerbungen und legt dem Vorstand eine Empfehlungsliste förderungswürdiger Stipendiaten vor.

Dem Kuratorium gehören Anja Lemoine, Studentin an der TU Berlin, Busso von Bismarck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, sowie die langjährigen Weggefährten Reiner Lemoines, Dr. Paul Grunow und Clemens Triebel an.

Anträge auf Förderung können Privatpersonen und Institutionen bei der Stiftung einreichen. Dazu sollte lediglich das entsprechende Formular auf der Stiftungswebsite ausgefüllt und die unterschriebenen Anträge via Postweg parallel zugesendet werden.

Hintergrund // Person Reiner Lemoine

Vor knapp 20 Jahren hatte man ihn noch belächelt, als er mit Gleichgesinnten am Kreuzberger Paul-Linke-Ufer im „Wuseltronik-Kollektiv“ elektronische Messgeräte entwickelte. Die Welt wollten Sie verbessern. Zumindest ein Stück. Elektrotechnik optimieren und Wege gehen, die andere sich nicht zu gehen trauten. Die Einkünfte des Kollektivs waren eher karg und überstiegen nur selten das Sozialhilfeniveau.

Reiner Lemoines Antrieb war sein ausgeprägter Glauben an die Zukunft der Erneuerbaren Energien. Das größte Potential sah er dabei immer in der Photovoltaik. Gemeinsam mit Freunden und Kollegen entwickelte er zahlreiche Verfahren und Technologien zur Nutzung der Sonnenenergie.

Ende der 90er Jahre stellte sich schließlich der wirtschaftliche Erfolg ein. Mit Freunden und Geschäftspartnern hatte er die Unternehmen Solon AG und Q-Cells gegründet, die in kurzer Zeit zu den Shootingstars am Neuen Markt avancierten. Sie produzierten Solarpanele und Hochleistungs-solarzellen. Die Produktionskapazitäten waren ausgelastet. Man wuchs zum Technologieführer der Branche heran. Und behauptet diesen Platz bis heute.

Heute wird Reiner Lemoine als „Querdenker und Visionär“ gesehen. Als verantwortungsvoller Ausnahmeunternehmer, dessen Entscheidungen zutiefst ethisch motiviert waren. Sein Engagement und seine Beharrlichkeit regenerative Energiequellen in unserer Gesellschaft nachhaltig zu etablieren, hat er Zeit seines Lebens im großen gesellschaftlichen und politischen Kontext gesehen. Er wollte mit der neuen Technologie die Unabhängigkeit von Nationen stärken und dem Frieden dienen. Durch sie sollte die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen gesichert und die Umwelt geschützt werden.

In der Verpflichtung, dem ethischen Anspruch Reiner Lemoines gerecht zu werden, und im Bewusstsein um die gesellschaftspolitische Dimension seiner Arbeit setzt die Reiner Lemoine Stiftung das Lebenswerk ihres Gründers fort.

Reiner Lemoine starb im Dezember 2006. Sein Vermächtnis aber lebt fort.

Reiner-Lemoine-Stiftung Online

www.reiner-lemoine-stiftung.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Gröschel_Geheeb_Responsible Branding GmbH

Almstadtstraße 7
10119 Berlin
Telefon 030 28 444 160
www.groeschel-geheeb.de


Pressekontakt:

Tom Raulien

Telefon 030 – 28 444 160
E-Mail

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Die Reiner Lemoine Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung im Bereich der regenerativen Energien. Darüber hinaus können Bildung, Erziehung und Entwicklungshilfe mit Bezug zu den regenerativen Energien unterstützt werden.

In der Verpflichtung, dem ethischen Anspruch Reiner Lemoines gerecht zu werden, und im Bewusstsein um die gesellschaftspolitische Dimension seiner Arbeit setzt die Reiner Lemoine Stiftung das Lebenswerk ihres Gründers fort.

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