(openPR) Bad Endorf, 20.08.2007 - Eine Ärztedelegation aus der Ukraine besuchte die Kliniken der Gesundheitswelt Chiemgau AG. Höhepunkt dieser „Stippvisite“ war die Unterzeichnung eines Vertrages. Dieser definiert eine zukünftige Zusammenarbeit des Kreisklinikums Kiew/Ukraine mit den Reha-Kliniken der GWC (Simssee Klinik Bad Endorf und Klinik St. Irmingard Prien). Otmar Steßl, Vorstand der Gesundheitswelt Chiemgau AG und Prof. Dr. Nikolai Ankin, Chefarzt Kreisklinikum Kiew, unterzeichneten einen Vertrag. Weitere Kooperationen mit der Klinik Rosenheim und den Triamed Kliniken sind geplant.
Die enge Partnerschaft der Marktgemeinde Bad Endorf mit dem Ort Volovec in der Ukraine besteht bereits seit 15 Jahren. So entstand auch der Kontakt der Gesundheitswelt Chiemgau AG zum Kreisklinikum in der Hauptstadt Kiew mit rund 1.200 Betten. Die Simssee Klinik hat in der Vergangenheit viele Spenden an die Ukraine geleistet, von Betten und Behandlungsmaterialien bis hin zur Behandlung einzelner Patienten.
Die Ärzte aus der Ukraine sind begeistert von der hohen Qualität der medizinischen Behandlung, die in Deutschland angeboten wird. Rehabilitationsmaßnahmen, wie sie die Simssee Klinik Bad Endorf und die Klinik St. Irmingard in Prien anbieten, gibt es in der Ukraine bisher noch gar nicht. Deshalb entstand diese Idee einer besonderen Form der Zusammenarbeit mit der Ukraine. Der Inhalt des Vertrages ist auf folgende Themenschwerpunkte ausgerichtet:
Patienten aus der Ukraine werden im Chiemgau behandelt und zwar ganzheitlich, das heißt von der Operation bis zur Rehabilitation. Dabei wird es einen Zusammenschluss der Reha-Kliniken (Simssee Klinik Bad Endorf und Klinik St. Irmingard) mit folgenden Akut-Kliniken geben: Klinikum Rosenheim und Triamed Kliniken in Wasserburg, Prien, Bad Aibling. Diese Akut-Kliniken übernehmen die Akutfälle und operieren dort sofort. In den beiden Kliniken der Gesundheitswelt Chiemgau AG wird dann die weitere Rehabilitation geleistet. Die Indikationsschwerpunkte liegen dabei auf Orthopädie, Kardiologie und Onkologie.
Weiterer Inhalt des Vertrages ist die Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Ukraine in Form von gegenseitigem Informationsaustausch.
Ein nächster Punkt des Vertrages ist die Unterstützung der Ukraine mit Fördermitteln in Form von medizinischen Gütern und Gegenständen, die in den deutschen Kliniken nicht mehr benötigt werden. Die Ukraine verfügt über keinerlei finanzielle Mittel für eine zeitgemäße Ausstattung ihrer Kliniken. „Man kann sich das kaum vorstellen, in den Kliniken dort herrschen Zustände wie bei uns in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Deshalb spenden wir die Einrichtungsgegenstände, die wir nicht mehr benötigen.“ so Otmar Steßl, Vorstand der Gesundheitswelt Chiemgau AG.
Lernen von deutschen Spezialisten. Unter diesem Motto wurde Dr. med. Stephan Schill, Ärztlicher Direktor der Simssee Klinik, in die Ukraine eingeladen. Auf einem großen Symposium des ukrainischen Gesundheitswesens wird er als einziger deutscher Vertreter einen Vortrag über die Rehabilitation halten. Der ukrainische Gesundheitsminister wird dort anwesend sein.
Pressekontakt:
Gesundheitswelt Chiemgau AG
Eva Penthin
Marketing- und Pressereferentin
Ströbinger Straße 18a
83093 Bad Endorf
Tel. +49 (0)8053/200-155
Fax +49 (0)8053/200-159
www.gesundheitswelt.de











