14.08.2007 - 15:30 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Themen der 'kapital-markt intern' Ausgabe 32/07 vom 10. August 2007
Pressemitteilung von: 'markt intern'-Verlag
In der Ausgabe 32/07 vom 10.08.2007 berichtet 'kapital-markt intern' u. a. über folgende Themen:
'markt intern'-Protestaktion zur VVG-InfoV – Rhein-Anlieger wappnen sich gegen drohende Fluten – 'k-mi' kämpft für Sie gegen eine für den Verbraucherschutz zweifelhafte Papierflut:
– "Kein Mensch liest Versicherungsvertragsbedingungen", zeigt sich Versicherungs-Ombudsmann Prof. Wolfgang Römer als Mann der Praxis. Egal, ob die Kunden vor Vertragsabschluß oder mit Zusendung der Police die AVBs erhalten, besser ist ein Produktinformationsblatt mit den wichtigsten Angaben. Das hat auch das Bundesministerium der Justiz/BMJ begriffen, dem jedoch durch noch mehr Bürokratie Rechnung getragen (vgl. 'k-mi' 28/07): ++ Das Antragsmodell bleibt im Versicherungsvertragsgesetz erhalten ++ Das Policenmodell wird abgeschafft ++ Obendrein – statt alternativ – soll ein Produktinformationsblatt den Verbraucher vollends erschlagen. Daß die Kunden, mit Papier zugeschüttet, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, scheint dem BMJ egal zu sein.
Deutsche Immobilienfonds – Ritt auf der Welle von guten Renditeaussichten:
– Schaut man sich derzeit auf dem Fondsmarkt um, gewinnt man den Eindruck: Je exotischer, um so lieber! Angebote rund um den Globus haben Hochkonjunktur, während der deutsche Markt eklatant vernachlässigt wird. So überschaubar mögliche Gefahren bei Urlaubsreisen auch zu fernen Zielen sind, bei langfristigen Geldanlagen spielen andere Risiken eine Rolle. Systemimmanent sind Wechselkursrisiken, die im Laufe der Zeit zu erheblichen Abweichungen führen können. Und tauchen einmal im Fonds selbst Probleme auf, sind Anleger und Vermittler dem oft hilflos ausgeliefert. Die Distanz, ein anderes Rechtssystem, die Zuverlässigkeit der handelnden Personen vor Ort oder Sprachprobleme türmen sich rasch zu unüberwindbaren Hindernissen auf, die bei Fonds, die in Deutschland investieren, nicht im Wege stehen können. Und trotz deutlich niedrigeren Risiken stehen gute Deutschland-Immofonds ausländischen Angeboten bei den Chancen in nichts nach. Längst erkannt haben dies ausländische Investoren, die in großem Stil in den deutschen Markt eingestiegen sind. Aber auch für deutsche Anleger bieten sich noch echte Schnäppchen in unterschiedlichsten Nutzungskonzepten, so daß auch vor Ort eine breitere Risikodiversifizierung und damit ein abgesichertes Portfolio aufgebaut werden kann.
MiFID/Investmentfondsvermittlung – Freie Vermittler dürfen in Kundendepots auch bei Flutgefahr nicht die Lenzpumpen anwerfen:
– Ein Aufatmen scheint in Teilen der Branche spürbar zu sein. So titelt der AfW-Verband eine Pressemitteilung vom 02.08.2007 mit "Endlich Klarheit für die Investmentberatung nach Inkrafttreten der MiFID". Anlaß ist ein Informationsblatt der BaFin und der Deutschen Bundesbank zur zukünftig erlaubnispflichtigen Anlageberatung. Doch Brancheninsider bezweifeln bereits massiv, ob damit wirklich Klarheit geschaffen wurde. Scharfe Kritik an der neuen MiFID-Ausnahmeregelung kommt vom FDP-Finanzexperten MdB Frank Schäffler: "Die nun bekanntgewordene Auslegung der Regelungen des Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (FRUG) durch BaFin und Bundesbank gefährdet das Geschäftsmodell der freien Finanzvermittler." Freie Vermittler sind durch die neue Ausnahmeregelung stark benachteiligt, da sie keine vernünftige Depot-Strukturierung anbieten dürfen. Gleichzeitig kann die Investmentfondsvermittlung durch die Grauzone der Ausnahmen zum Haftungsroulette werden. Eine mögliche Alternative, neben der Institutszulassung, um die möglichen Fallstricke der neuen Ausnahmeregelung zu vermeiden, stellt das 'Haftungsdach' dar. Daher spielt dieses Thema eine zentrale Rolle beim von 'k-mi' veranstalteten 'Kongreß Geschlossene Fonds' auf der DKM 2007 am 24./25.10. in Dortmund.
Abgabenordnung – BMF flutet den Rechtsstaat mit Beweislastumkehr und Generalverdacht:
– Da kommt auf alle Steuerpflichtigen ein neues Horrorszenario zu, das nur noch schwer mit den Prinzipien des Rechtsstaats zu vereinbaren ist", warnt Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes/DStV. Unter dem Deckmantel der Mißbrauchsbekämpfung will sich das Bundesfinanzministerium mittels einer Neufassung des § 42 der Abgabenordnung (Gestaltungsmißbrauch) neue Waffen beschaffen. Unsere Kollegen vom 'steuertip' appellieren in einem offenen Brief an Finanzminister Peer Steinbrück gegen die geplante Beweislastumkehr. Flankiert wird der Brief von einer Protestaktion, die Sie auf unserer Homepage www.markt-intern.de finden. Noch ist es nicht zu spät! Stehen Sie auf gegen die bevorstehende Pauschalverdächtigung der Finanzverwaltung.
Göttinger Gruppe: Nun sind wohl erst mal potentielle Hochwasser-Opfer am Zug, staatliche Hilfe erwarten zu können
– Die Hoffnung stirbt zuletzt. So versucht eine Gruppe ehemaliger Securenta-Vermittler um Jürgen Hafner und Ulrich Leiterer mittels einer Petition an den Deutschen Bundestag den Staat zur Unterstützung der geschädigten Anleger und Vermittler zu bewegen. Aus dem zweifellos fragwürdigen Verhalten zahlreicher deutscher Politiker, die sich der Göttinger Gruppe für Werbezwecke zur Verfügung stellten, leiten Hafner und Leiterer eine Pflicht zur Unterstützung der heute Geschädigten ab. Ein Eingreifen der Politik wäre in der Tat wünschenswert, schließlich waren sich Politiker wie Eberhard Diepgen oder Hans Dietrich Genscher nicht zu schade, für einen seriösen Schein der Schneeballinitiatoren zu sorgen. Einen Anspruch auf staatliche Unterstützung halten wir jedoch leider für wenig erfolgversprechend.
'k-mi'-Leistungsbilanz-Analyse: Hansa Treuhand.
In der Beilage:
- Stoppt den VVG-Wahnsinn
-Kongreß 'Geschlossene Fonds' auf der DKM 2007
Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
mailto:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bastian Peiffer
Pressereferent 'markt intern' -Verlag
Tel. 0211/6698-255
Fax: 0211/6912-440
mailto:
www.markt-intern.de
'kapital-markt intern' ist eine von 37 Wirtschaftspublikationen aus Europas größtem Branchenbriefverlag, der 'markt intern'-Verlagsgruppe Düsseldorf.
'markt intern'-Protestaktion zur VVG-InfoV – Rhein-Anlieger wappnen sich gegen drohende Fluten – 'k-mi' kämpft für Sie gegen eine für den Verbraucherschutz zweifelhafte Papierflut:
– "Kein Mensch liest Versicherungsvertragsbedingungen", zeigt sich Versicherungs-Ombudsmann Prof. Wolfgang Römer als Mann der Praxis. Egal, ob die Kunden vor Vertragsabschluß oder mit Zusendung der Police die AVBs erhalten, besser ist ein Produktinformationsblatt mit den wichtigsten Angaben. Das hat auch das Bundesministerium der Justiz/BMJ begriffen, dem jedoch durch noch mehr Bürokratie Rechnung getragen (vgl. 'k-mi' 28/07): ++ Das Antragsmodell bleibt im Versicherungsvertragsgesetz erhalten ++ Das Policenmodell wird abgeschafft ++ Obendrein – statt alternativ – soll ein Produktinformationsblatt den Verbraucher vollends erschlagen. Daß die Kunden, mit Papier zugeschüttet, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, scheint dem BMJ egal zu sein.
Deutsche Immobilienfonds – Ritt auf der Welle von guten Renditeaussichten:
– Schaut man sich derzeit auf dem Fondsmarkt um, gewinnt man den Eindruck: Je exotischer, um so lieber! Angebote rund um den Globus haben Hochkonjunktur, während der deutsche Markt eklatant vernachlässigt wird. So überschaubar mögliche Gefahren bei Urlaubsreisen auch zu fernen Zielen sind, bei langfristigen Geldanlagen spielen andere Risiken eine Rolle. Systemimmanent sind Wechselkursrisiken, die im Laufe der Zeit zu erheblichen Abweichungen führen können. Und tauchen einmal im Fonds selbst Probleme auf, sind Anleger und Vermittler dem oft hilflos ausgeliefert. Die Distanz, ein anderes Rechtssystem, die Zuverlässigkeit der handelnden Personen vor Ort oder Sprachprobleme türmen sich rasch zu unüberwindbaren Hindernissen auf, die bei Fonds, die in Deutschland investieren, nicht im Wege stehen können. Und trotz deutlich niedrigeren Risiken stehen gute Deutschland-Immofonds ausländischen Angeboten bei den Chancen in nichts nach. Längst erkannt haben dies ausländische Investoren, die in großem Stil in den deutschen Markt eingestiegen sind. Aber auch für deutsche Anleger bieten sich noch echte Schnäppchen in unterschiedlichsten Nutzungskonzepten, so daß auch vor Ort eine breitere Risikodiversifizierung und damit ein abgesichertes Portfolio aufgebaut werden kann.
MiFID/Investmentfondsvermittlung – Freie Vermittler dürfen in Kundendepots auch bei Flutgefahr nicht die Lenzpumpen anwerfen:
– Ein Aufatmen scheint in Teilen der Branche spürbar zu sein. So titelt der AfW-Verband eine Pressemitteilung vom 02.08.2007 mit "Endlich Klarheit für die Investmentberatung nach Inkrafttreten der MiFID". Anlaß ist ein Informationsblatt der BaFin und der Deutschen Bundesbank zur zukünftig erlaubnispflichtigen Anlageberatung. Doch Brancheninsider bezweifeln bereits massiv, ob damit wirklich Klarheit geschaffen wurde. Scharfe Kritik an der neuen MiFID-Ausnahmeregelung kommt vom FDP-Finanzexperten MdB Frank Schäffler: "Die nun bekanntgewordene Auslegung der Regelungen des Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (FRUG) durch BaFin und Bundesbank gefährdet das Geschäftsmodell der freien Finanzvermittler." Freie Vermittler sind durch die neue Ausnahmeregelung stark benachteiligt, da sie keine vernünftige Depot-Strukturierung anbieten dürfen. Gleichzeitig kann die Investmentfondsvermittlung durch die Grauzone der Ausnahmen zum Haftungsroulette werden. Eine mögliche Alternative, neben der Institutszulassung, um die möglichen Fallstricke der neuen Ausnahmeregelung zu vermeiden, stellt das 'Haftungsdach' dar. Daher spielt dieses Thema eine zentrale Rolle beim von 'k-mi' veranstalteten 'Kongreß Geschlossene Fonds' auf der DKM 2007 am 24./25.10. in Dortmund.
Abgabenordnung – BMF flutet den Rechtsstaat mit Beweislastumkehr und Generalverdacht:
– Da kommt auf alle Steuerpflichtigen ein neues Horrorszenario zu, das nur noch schwer mit den Prinzipien des Rechtsstaats zu vereinbaren ist", warnt Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes/DStV. Unter dem Deckmantel der Mißbrauchsbekämpfung will sich das Bundesfinanzministerium mittels einer Neufassung des § 42 der Abgabenordnung (Gestaltungsmißbrauch) neue Waffen beschaffen. Unsere Kollegen vom 'steuertip' appellieren in einem offenen Brief an Finanzminister Peer Steinbrück gegen die geplante Beweislastumkehr. Flankiert wird der Brief von einer Protestaktion, die Sie auf unserer Homepage www.markt-intern.de finden. Noch ist es nicht zu spät! Stehen Sie auf gegen die bevorstehende Pauschalverdächtigung der Finanzverwaltung.
Göttinger Gruppe: Nun sind wohl erst mal potentielle Hochwasser-Opfer am Zug, staatliche Hilfe erwarten zu können
– Die Hoffnung stirbt zuletzt. So versucht eine Gruppe ehemaliger Securenta-Vermittler um Jürgen Hafner und Ulrich Leiterer mittels einer Petition an den Deutschen Bundestag den Staat zur Unterstützung der geschädigten Anleger und Vermittler zu bewegen. Aus dem zweifellos fragwürdigen Verhalten zahlreicher deutscher Politiker, die sich der Göttinger Gruppe für Werbezwecke zur Verfügung stellten, leiten Hafner und Leiterer eine Pflicht zur Unterstützung der heute Geschädigten ab. Ein Eingreifen der Politik wäre in der Tat wünschenswert, schließlich waren sich Politiker wie Eberhard Diepgen oder Hans Dietrich Genscher nicht zu schade, für einen seriösen Schein der Schneeballinitiatoren zu sorgen. Einen Anspruch auf staatliche Unterstützung halten wir jedoch leider für wenig erfolgversprechend.
'k-mi'-Leistungsbilanz-Analyse: Hansa Treuhand.
In der Beilage:
- Stoppt den VVG-Wahnsinn
-Kongreß 'Geschlossene Fonds' auf der DKM 2007
Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
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Fax: 0211/6912-440
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