09.08.2007 - 11:29 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Aktuelle Studie von D&B Deutschland zeigt: Jeder dritte Deutsche war schon von Firmenpleiten betroffen
Pressemitteilung von: D&B Deutschland GmbH / PR Agentur: Arts & Others Communication Network
Darmstadt, 9. August 2007: Arbeitsplatz verloren, Anzahlung nicht zurückbekommen, bestellte Ware nicht erhalten: Fast jeder dritte Deutsche war schon von den Auswirkungen einer Unternehmenspleite betroffen. Hochgerechnet sind das rund 25 Millionen Bundesbürger. Das zeigt jetzt eine Untersuchung des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B Deutschland. Sie geht der Frage nach, welche Erfahrungen die Menschen persönlich oder durch ihr engeres Umfeld mit Insolvenzen gemacht haben.
Die repräsentative Befragung im Auftrag von D&B zeigt, dass Firmenpleiten viele unterschiedliche Folgen nach sich ziehen. Den „Spitzenplatz" belegt dabei der Verlust des Arbeitsplatzes. Rund 16 Prozent der Deutschen haben diese Erfahrung bereits selbst oder in ihrem engeren Umfeld durchmachen müssen. Weitere vier Prozent haben schon aus nächster Nähe erlebt, wie eine selbstständige Tätigkeit in einer Insolvenz endete.
Genau hinsehen bei Vorauszahlungen
„Wer Waren oder Dienstleistungen im Voraus bezahlt, sollte das beauftragte Unternehmen gut kennen. Denn unsere Studie zeigt auch: Viele Menschen haben wegen einer Firmeninsolvenz schon einmal Anzahlungen nicht zurückerstattet bekommen oder sind auf unfertigen Handwerkerleistungen sitzengeblieben", sagt Thomas Dold, Geschäftsführer von D&B Deutschland. Dass eine bestellte Ware nicht mehr geliefert wurde, haben beispielsweise sieben Prozent der Befragten schon selbst oder im engeren Umfeld erlebt. Ähnliches gilt für Erfahrungen mit Handwerkern, die einen Auftrag nicht fertig gestellt haben (fünf Prozent), und für geleistete Anzahlungen, die wegen einer Insolvenz nicht zurückgezahlt wurden (vier Prozent).
Keine „Entwarnung" bei den Firmenpleiten
Trotz der guten Konjunkturlage müssen immer noch sehr viele Unternehmen in Deutschland Konkurs anmelden. „Auch in Zukunft bleibt für jeden Einzelnen die Gefahr groß, dass sich eine Firmeninsolvenz direkt oder indirekt auf sie auswirkt", so Thomas Dold.
Einen Beleg für die weiterhin bestehenden Insolvenzgefahren liefert die aktuelle D&B Studie zur Zahlungsmoral der Unternehmen. Danach hat sich das Zahlungsverhalten insgesamt zwar leicht verbessert, doch nach wie vor wird fast jede dritte Rechnung in Deutschland mit Verspätung bezahlt. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Firmen immer noch mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hat - und das kann nach Erkenntnissen von D&B ein früher Hinweis auf eine erhöhte Insolvenzgefahr sein.
Informationen zur Studie Zahlungsmoral finden Sie unter www.dnbgermany.de/German/News/D&BD013-06_Newsletter_2_200...
D&B Deutschland GmbH
Gisela Dauer
Leitung Marketingkommunikation
Havelstraße 9
64295 Darmstadt
Telefon: (06151) 1375-716
Fax: (06151) 1375-99716
www.dnbgermany.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
D&B Deutschland (früher Dun & Bradstreet) ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B-Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B Deutschland zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf.
Basis dafür ist die D&B-Datenbank mit Informationen über 3,5 Millionen deutsche und mehr als 110 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in Deutschland jährlich über 400 Millionen Rechnungen aus.
Die repräsentative Befragung im Auftrag von D&B zeigt, dass Firmenpleiten viele unterschiedliche Folgen nach sich ziehen. Den „Spitzenplatz" belegt dabei der Verlust des Arbeitsplatzes. Rund 16 Prozent der Deutschen haben diese Erfahrung bereits selbst oder in ihrem engeren Umfeld durchmachen müssen. Weitere vier Prozent haben schon aus nächster Nähe erlebt, wie eine selbstständige Tätigkeit in einer Insolvenz endete.
Genau hinsehen bei Vorauszahlungen
„Wer Waren oder Dienstleistungen im Voraus bezahlt, sollte das beauftragte Unternehmen gut kennen. Denn unsere Studie zeigt auch: Viele Menschen haben wegen einer Firmeninsolvenz schon einmal Anzahlungen nicht zurückerstattet bekommen oder sind auf unfertigen Handwerkerleistungen sitzengeblieben", sagt Thomas Dold, Geschäftsführer von D&B Deutschland. Dass eine bestellte Ware nicht mehr geliefert wurde, haben beispielsweise sieben Prozent der Befragten schon selbst oder im engeren Umfeld erlebt. Ähnliches gilt für Erfahrungen mit Handwerkern, die einen Auftrag nicht fertig gestellt haben (fünf Prozent), und für geleistete Anzahlungen, die wegen einer Insolvenz nicht zurückgezahlt wurden (vier Prozent).
Keine „Entwarnung" bei den Firmenpleiten
Trotz der guten Konjunkturlage müssen immer noch sehr viele Unternehmen in Deutschland Konkurs anmelden. „Auch in Zukunft bleibt für jeden Einzelnen die Gefahr groß, dass sich eine Firmeninsolvenz direkt oder indirekt auf sie auswirkt", so Thomas Dold.
Einen Beleg für die weiterhin bestehenden Insolvenzgefahren liefert die aktuelle D&B Studie zur Zahlungsmoral der Unternehmen. Danach hat sich das Zahlungsverhalten insgesamt zwar leicht verbessert, doch nach wie vor wird fast jede dritte Rechnung in Deutschland mit Verspätung bezahlt. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Firmen immer noch mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hat - und das kann nach Erkenntnissen von D&B ein früher Hinweis auf eine erhöhte Insolvenzgefahr sein.
Informationen zur Studie Zahlungsmoral finden Sie unter www.dnbgermany.de/German/News/D&BD013-06_Newsletter_2_200...
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Basis dafür ist die D&B-Datenbank mit Informationen über 3,5 Millionen deutsche und mehr als 110 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in Deutschland jährlich über 400 Millionen Rechnungen aus.
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