08.08.2007 - 17:45 - Gesundheit & Medizin
Pressemeldungen bestätigen die Haltung der Bergischen Krankenkasse, vorerst keine Wahltarife anzubieten
Pressemitteilung von: BKK DIE BERGISCHE KRANKENKASSE
Sie sollten ein Meilenstein der Gesundheitsreform werden: Die Wahltarife. Mit dem In-Kraft-Treten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes zum 1. April 2007 haben Gesetzliche Krankenkassen die Möglichkeit erhalten, ihren Versicherten Wahltarife anzubieten. Diese Option versprach den Versicherten mehr Wahlmöglichkeiten, bessere Vergleichbarkeit der Angebote und ein hohes Sparpotential. Viele Krankenkassen nutzten schnell die Gunst der Stunde, gestalteten neue Tarife und reagierten mit großen Werbeoffensiven, die eine hohe Nachfrage schürten.
Doch bis heute blieb es meistens bei Anfragen und Beratungswünschen. Abgeschlossen wurden nur sehr wenige Tarife, dies bestätigt eine aktuelle Meldung des Focus. Demnach haben sich bisher lediglich knapp 0,1 % der Versicherten für einen Wahltarif entschieden. Gründe hierfür liegen in der Komplexität der Angebote, der Risikobehaftung einiger Tarife und einer Undurchsichtigkeit im Tarifdschungel. Größtes Manko jedoch ist die Bindungsfrist an eine Kasse für mindestens 3 Jahre, auch im Fall einer Beitragssatzerhöhung. Kurzum: Die Entscheidung für ein falsches Modell kann Versicherte schnell teuer zu stehen kommen.
Auch Gesundheitsexperten stehen der übereilten Einführung von Wahltarifen skeptisch gegenüber. Ihrer Ansicht nach produziert die Einführung neuer, zum Teil sehr komplizierter Wahltarife, zwangsläufig einen höheren Verwaltungsaufwand. Außerdem würde der Solidargemeinschaft Finanzkraft entzogen. Sie bestätigen zwar, dass derzeit niemand genau abschätzen kann, wie sich die geschaffenen Modelle auf die Finanzen der Kassen auswirken, jedoch ist die Prognose der Experten eindeutig: Beitragssatzerhöhungen werden die Folge sein.
Die Bergische Krankenkasse hat bis heute auf die Einführung von Wahltarifen verzichtet. „Wir haben uns bisher ganz bewusst dagegen entschieden – und die Marktentwicklung beweist, dass unser Entschluss richtig war“, so Joachim Wichelhaus, Vorstand der Bergischen Krankenkasse, „Die Entscheidung über Art und Umfang der Tarifangebote will sorgfältig getroffen werden, denn nur ein solide kalkulierter Tarif sichert unseren Versicherten langfristig eine gute und günstige Versorgung. Außerdem haben bisher eher hochpreisige Krankenkassen versucht, ihre Kunden über 3 Jahre zu binden.“
Im Sinne ihrer Kunden ist die Bergische Krankenkasse sogar noch gezielter vorgegangen und hat ihre Versicherten aktiv in die Entwicklung und Planung von Tarifangeboten miteinbezogen. Mittels einer Umfrage wurden alle Mitglieder nach ihren Bedürfnissen gefragt. „Die Meinung unserer Versicherten ist uns sehr wichtig“, betont Joachim Wichelhaus. „Nur dort, wo es sinnvoll und gewünscht ist, wird das Angebot auch in Zukunft um Wahltarife ergänzt. Wir sind uns sicher, unsere Kunden profitieren lieber dauerhaft von einem günstigen Beitragssatz und einer Vielzahl von Vorteilen und Mehrwerten, als von komplizierten Wahltarifen.“
Zur Zeit läuft bei der Bergischen Krankenkasse die Auswertung der Umfrage. Die Ergebnisse werden zeitnah bekannt gegeben.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
BKK DIE BERGISCHE KRANKENKASSE
Judith Grütter
Heresbachstraße 29
42719 Solingen
Tel.: 0212 2262-147
Fax: 0212 2262-407
E-Mail:
Die BKK DIE BERGISCHE KRANKENKASSE ist eine für Nordrhein-Westfalen und Hamburg geöffnete gesetzliche Krankenkasse. Mit über 100 Mitarbeitern betreuen wir in unseren Kundenzentren in Solingen und Wuppertal über 75.000 Versicherte, dies mit wachsender Tendenz. Unser günstiger Beitragssatz von 12,9 % sowie unsere hervorragenden Leistungen beweisen,
dass Qualität nicht teuer sein muss.
Doch bis heute blieb es meistens bei Anfragen und Beratungswünschen. Abgeschlossen wurden nur sehr wenige Tarife, dies bestätigt eine aktuelle Meldung des Focus. Demnach haben sich bisher lediglich knapp 0,1 % der Versicherten für einen Wahltarif entschieden. Gründe hierfür liegen in der Komplexität der Angebote, der Risikobehaftung einiger Tarife und einer Undurchsichtigkeit im Tarifdschungel. Größtes Manko jedoch ist die Bindungsfrist an eine Kasse für mindestens 3 Jahre, auch im Fall einer Beitragssatzerhöhung. Kurzum: Die Entscheidung für ein falsches Modell kann Versicherte schnell teuer zu stehen kommen.
Auch Gesundheitsexperten stehen der übereilten Einführung von Wahltarifen skeptisch gegenüber. Ihrer Ansicht nach produziert die Einführung neuer, zum Teil sehr komplizierter Wahltarife, zwangsläufig einen höheren Verwaltungsaufwand. Außerdem würde der Solidargemeinschaft Finanzkraft entzogen. Sie bestätigen zwar, dass derzeit niemand genau abschätzen kann, wie sich die geschaffenen Modelle auf die Finanzen der Kassen auswirken, jedoch ist die Prognose der Experten eindeutig: Beitragssatzerhöhungen werden die Folge sein.
Die Bergische Krankenkasse hat bis heute auf die Einführung von Wahltarifen verzichtet. „Wir haben uns bisher ganz bewusst dagegen entschieden – und die Marktentwicklung beweist, dass unser Entschluss richtig war“, so Joachim Wichelhaus, Vorstand der Bergischen Krankenkasse, „Die Entscheidung über Art und Umfang der Tarifangebote will sorgfältig getroffen werden, denn nur ein solide kalkulierter Tarif sichert unseren Versicherten langfristig eine gute und günstige Versorgung. Außerdem haben bisher eher hochpreisige Krankenkassen versucht, ihre Kunden über 3 Jahre zu binden.“
Im Sinne ihrer Kunden ist die Bergische Krankenkasse sogar noch gezielter vorgegangen und hat ihre Versicherten aktiv in die Entwicklung und Planung von Tarifangeboten miteinbezogen. Mittels einer Umfrage wurden alle Mitglieder nach ihren Bedürfnissen gefragt. „Die Meinung unserer Versicherten ist uns sehr wichtig“, betont Joachim Wichelhaus. „Nur dort, wo es sinnvoll und gewünscht ist, wird das Angebot auch in Zukunft um Wahltarife ergänzt. Wir sind uns sicher, unsere Kunden profitieren lieber dauerhaft von einem günstigen Beitragssatz und einer Vielzahl von Vorteilen und Mehrwerten, als von komplizierten Wahltarifen.“
Zur Zeit läuft bei der Bergischen Krankenkasse die Auswertung der Umfrage. Die Ergebnisse werden zeitnah bekannt gegeben.
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dass Qualität nicht teuer sein muss.
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