07.08.2007 - 13:21 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Eishockeyinternat am Seilersee: Das Beste, was mir passieren konnte
Pressemitteilung von: Internatsschule am Seilersee / PR Agentur: schönknecht : kommunikation
„Auf Eishockey hätte ich niemals verzichtet“, sagt Matthias Potthoff. Der 20-Jährige ist ein gefragtes Nachwuchstalent im deutschen Profi-Eishockey. Dass er zudem seit Kurzem sein Abitur in der Tasche hat, verdankt Potthoff seiner Schule: „Ohne das Internat am Seilersee hätte ich die Schule abgebrochen.“
Denn nur in Iserlohn konnte Matthias Potthof den Profi-Sport mit dem Abitur verbinden. In das Internatsleben am Seilersee wie selbstverständlich integriert ist das hochkarätige Sportangebot der unmittelbaren Umgebung: die Eishalle der Iserlohn Roosters liegt nur wenige hundert Meter entfernt. Die jungen Spieler wohnen fast alle im Internat und viele besuchen das zugehörige Aufbaugymnasium, um Abitur zu machen.
Gleichzeitig spielen sie in der Schüler- und Jugendbundesliga. Die Deutsche Nachwuchsliga (DNL) ist das Ziel der kommenden Saisons. „Die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, sagt Jürgen Röske. Als Internatsleiter bespricht er sich einmal pro Woche mit Lehrern und Vereinstrainern. Denn obwohl Eishockey eine sehr hohe Priorität eingeräumt wird, ist der Raum für Lernen und schulische Ziele genau abgesteckt: „Wenn einer in der Schule schlechter wird, dann achten wir darauf, ihm den Raum zu geben, seine Leistungen zu stabilisieren“, sagt Röske. Schule schwänzen wird nicht geduldet. „Bei Verstößen nehmen wir den Jungen aus der Mannschaft“, betont auch Bernhard Schnieder, der erste Vorsitzende der Iserlohn Roosters.
Weil seine Schulleistungen stimmten, war Potthoff während intensiver Trainingszeiten jeden Morgen um 8.30 Uhr auf dem Eis und trainierte bis 10 Uhr. Danach begann der Schultag für das Nachwuchstalent. Ob der individuellen Betreuungs- und Förderangebote des Internats entstanden keine Wissenslücken, auch wenn seine Klassenkameraden schon zwei Stunden früher mit dem Unterricht begannen. „In einer öffentlichen Schule wäre das nicht möglich“, sagt Potthoff.
Das Aufbaugymnasium des Internats besuchen Mädchen und Jungen ab der siebten Klasse. Auch Fünft- und Sechstklässler können schon im Internat wohnen. Der Wechsel vom grundständigen Gymnasium auf das Aufbaugymnasium ist problemlos möglich. Denn das gemeinsame Ziel ist das Zentralabitur. „2007 haben alle bestanden!“, erzählt Potthoff stolz vom Erfolg seiner Mitschüler. Der frischgebackene Abiturient und Eishockeyprofi ist sich sicher: „Das Internat am Seilersee ist das Beste, was mir passieren konnte.“
Auch nach seinem Abitur spielt Matthias Potthoff weiter bei den Iserlohn Roosters. Der Verein spielt schließlich in der Deutschen Eishockeyliga. Der frischgebackene Profi ist deshalb beim jüngeren Nachwuchs, gefragt. In den Schulpausen steht er mit ihnen zusammen und fachsimpelt. Zum Beispiel mit dem 15-jährigen Nils Einert. Für ihn ist der DEL-Jungstar ein Vorbild. „Der hat es geschafft.“ Profi -Spieler zu werden ist aus Einerts Sicht ein Traum.
Als Einert als Siebtklässler von den Iserlohn Roosters „gesichtet wurde“, also ein Angebot erhielt, war er begeistert. Und seine Eltern sehr bald auch, bedeutete es doch nicht nur, dass ihr Sohn eine exzellente Förderung als Eishockey-Talent erhielt, sondern auch, dass er von der Realschule in Hannover auf eine staatlich anerkannte Internatsschule wechselte, die ihm auch das Abitur ermöglicht. Denn Nils Einert ist realistisch genug, um zu wissen, dass Eishockey nicht alles ist: Sein Plan ist zunächst, sich sein Studium zu finanzieren.
„Falls ich im Unterricht etwas nicht verstehen sollte, könnte ich am Gymnasium problemlos Nachhilfe nehmen“, erzählt Nils Einert. „Aber die braucht man da gar nicht.“ Warum nicht? „Die Klassen sind so klein, dass jeder alles versteht.“ Und wenn er Fragen hat, kann er sie auch in den betreuten Hausaufgabenzeiten im Internat stellen, oder den Lehrer jederzeit ansprechen. Zudem falle kaum Unterricht aus: „Vielleicht zwei Stunden im Jahr.“ In seiner letzten Schule seien es bald zwei Stunden pro Woche gewesen.
Das Freizeit- und Sportangebot des Aufbaugymnasiums am Seilersee ist auch jenseits der Eishalle ansprechend: Von Reiten über Inline-Skating bis hin zu Tennis, Taekwondo und Fußball. Denn die Schule legt großen Wert auf eine aktive Freizeitgestaltung und ein soziales Miteinander. Dazu gehören auch kreative Tätigkeiten wie Fotografieren, Zeichnen oder Kochen.
Matthias Potthoff muss sich in diesen Tagen entscheiden, wie er seine Zukunft anpackt. Leider, so sagt er, gibt es keine Eishockey-Universität in der Nähe. Deshalb denkt er nun an ein Fernstudium. Ausschließlich auf die Eishockeykarriere möchte der junge Mann nämlich doch nicht setzen. „Mit 35 ist da Schluss“. Deshalb „ist es toll, dass ich das Abitur machen konnte“.
Weitere Informationen unter www.internatsschule-am-seilersee.de
Fragen? Melden Sie sich gerne bei
Chris Jähn
schönknecht : kommunikation
gesellschaft für public relations und marketing mbh
T (040) 30 38 26 - 70

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Über die Internatsschule am Seilersee
Die Internatsschule am Seilersee bietet Mädchen und Jungen ab der siebten Klasse eine Schullaufbahn mit Abiturabschluss an. Diese Schulform, das so genannte Aufbaugymnasium, wird mit dem Zentralabitur abgeschlossen und beinhaltet das Erlernen von drei Fremdsprachen. Die Mädchen und Jungen können von der Realschule und auch von einer Gesamt- oder Hauptschule zur siebten Klasse auf das Aufbaugymnasium wechseln. Jederzeit ist ein Wechsel von einem grundständigen Gymnasium auf das Aufbaugymnasium möglich. Die Internatsschule liegt in der nordrhein-westfälischen Stadt Iserlohn. Neben seinem umfangreichen Sport- und Freizeitangebot bietet die Internatsschule in Kooperation mit dem Eishockeyverein Iserlohn Roosters Nachwuchstalenten das Training in den Schüler- und Jugendmannschaften des Vereins, der in der Deutschen Eishockey Liga spielt. So eignet sich der Besuch der Internatsschule auch sehr gut für ambitionierten Eishockey-Nachwuchs, der eine Profi-Karriere anstrebt.
Weitere Informationen unter www.internatsschule-am-seilersee.de
Denn nur in Iserlohn konnte Matthias Potthof den Profi-Sport mit dem Abitur verbinden. In das Internatsleben am Seilersee wie selbstverständlich integriert ist das hochkarätige Sportangebot der unmittelbaren Umgebung: die Eishalle der Iserlohn Roosters liegt nur wenige hundert Meter entfernt. Die jungen Spieler wohnen fast alle im Internat und viele besuchen das zugehörige Aufbaugymnasium, um Abitur zu machen.
Gleichzeitig spielen sie in der Schüler- und Jugendbundesliga. Die Deutsche Nachwuchsliga (DNL) ist das Ziel der kommenden Saisons. „Die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, sagt Jürgen Röske. Als Internatsleiter bespricht er sich einmal pro Woche mit Lehrern und Vereinstrainern. Denn obwohl Eishockey eine sehr hohe Priorität eingeräumt wird, ist der Raum für Lernen und schulische Ziele genau abgesteckt: „Wenn einer in der Schule schlechter wird, dann achten wir darauf, ihm den Raum zu geben, seine Leistungen zu stabilisieren“, sagt Röske. Schule schwänzen wird nicht geduldet. „Bei Verstößen nehmen wir den Jungen aus der Mannschaft“, betont auch Bernhard Schnieder, der erste Vorsitzende der Iserlohn Roosters.
Weil seine Schulleistungen stimmten, war Potthoff während intensiver Trainingszeiten jeden Morgen um 8.30 Uhr auf dem Eis und trainierte bis 10 Uhr. Danach begann der Schultag für das Nachwuchstalent. Ob der individuellen Betreuungs- und Förderangebote des Internats entstanden keine Wissenslücken, auch wenn seine Klassenkameraden schon zwei Stunden früher mit dem Unterricht begannen. „In einer öffentlichen Schule wäre das nicht möglich“, sagt Potthoff.
Das Aufbaugymnasium des Internats besuchen Mädchen und Jungen ab der siebten Klasse. Auch Fünft- und Sechstklässler können schon im Internat wohnen. Der Wechsel vom grundständigen Gymnasium auf das Aufbaugymnasium ist problemlos möglich. Denn das gemeinsame Ziel ist das Zentralabitur. „2007 haben alle bestanden!“, erzählt Potthoff stolz vom Erfolg seiner Mitschüler. Der frischgebackene Abiturient und Eishockeyprofi ist sich sicher: „Das Internat am Seilersee ist das Beste, was mir passieren konnte.“
Auch nach seinem Abitur spielt Matthias Potthoff weiter bei den Iserlohn Roosters. Der Verein spielt schließlich in der Deutschen Eishockeyliga. Der frischgebackene Profi ist deshalb beim jüngeren Nachwuchs, gefragt. In den Schulpausen steht er mit ihnen zusammen und fachsimpelt. Zum Beispiel mit dem 15-jährigen Nils Einert. Für ihn ist der DEL-Jungstar ein Vorbild. „Der hat es geschafft.“ Profi -Spieler zu werden ist aus Einerts Sicht ein Traum.
Als Einert als Siebtklässler von den Iserlohn Roosters „gesichtet wurde“, also ein Angebot erhielt, war er begeistert. Und seine Eltern sehr bald auch, bedeutete es doch nicht nur, dass ihr Sohn eine exzellente Förderung als Eishockey-Talent erhielt, sondern auch, dass er von der Realschule in Hannover auf eine staatlich anerkannte Internatsschule wechselte, die ihm auch das Abitur ermöglicht. Denn Nils Einert ist realistisch genug, um zu wissen, dass Eishockey nicht alles ist: Sein Plan ist zunächst, sich sein Studium zu finanzieren.
„Falls ich im Unterricht etwas nicht verstehen sollte, könnte ich am Gymnasium problemlos Nachhilfe nehmen“, erzählt Nils Einert. „Aber die braucht man da gar nicht.“ Warum nicht? „Die Klassen sind so klein, dass jeder alles versteht.“ Und wenn er Fragen hat, kann er sie auch in den betreuten Hausaufgabenzeiten im Internat stellen, oder den Lehrer jederzeit ansprechen. Zudem falle kaum Unterricht aus: „Vielleicht zwei Stunden im Jahr.“ In seiner letzten Schule seien es bald zwei Stunden pro Woche gewesen.
Das Freizeit- und Sportangebot des Aufbaugymnasiums am Seilersee ist auch jenseits der Eishalle ansprechend: Von Reiten über Inline-Skating bis hin zu Tennis, Taekwondo und Fußball. Denn die Schule legt großen Wert auf eine aktive Freizeitgestaltung und ein soziales Miteinander. Dazu gehören auch kreative Tätigkeiten wie Fotografieren, Zeichnen oder Kochen.
Matthias Potthoff muss sich in diesen Tagen entscheiden, wie er seine Zukunft anpackt. Leider, so sagt er, gibt es keine Eishockey-Universität in der Nähe. Deshalb denkt er nun an ein Fernstudium. Ausschließlich auf die Eishockeykarriere möchte der junge Mann nämlich doch nicht setzen. „Mit 35 ist da Schluss“. Deshalb „ist es toll, dass ich das Abitur machen konnte“.
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Über die Internatsschule am Seilersee
Die Internatsschule am Seilersee bietet Mädchen und Jungen ab der siebten Klasse eine Schullaufbahn mit Abiturabschluss an. Diese Schulform, das so genannte Aufbaugymnasium, wird mit dem Zentralabitur abgeschlossen und beinhaltet das Erlernen von drei Fremdsprachen. Die Mädchen und Jungen können von der Realschule und auch von einer Gesamt- oder Hauptschule zur siebten Klasse auf das Aufbaugymnasium wechseln. Jederzeit ist ein Wechsel von einem grundständigen Gymnasium auf das Aufbaugymnasium möglich. Die Internatsschule liegt in der nordrhein-westfälischen Stadt Iserlohn. Neben seinem umfangreichen Sport- und Freizeitangebot bietet die Internatsschule in Kooperation mit dem Eishockeyverein Iserlohn Roosters Nachwuchstalenten das Training in den Schüler- und Jugendmannschaften des Vereins, der in der Deutschen Eishockey Liga spielt. So eignet sich der Besuch der Internatsschule auch sehr gut für ambitionierten Eishockey-Nachwuchs, der eine Profi-Karriere anstrebt.
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