06.08.2007 - 11:01 - Gesundheit & Medizin
100.000 DMP-Teilnehmerin der märkischen AOK in der Schorfheide begrüßt
Pressemitteilung von: AOK Brandenburg - Die Gesundheitskasse
Der in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Groß Schönebeck (Schorfheide) tätige Internist Peter Schrambke kann heute gemeinsam mit der AOK Brandenburg die einhunderttausendste Teilnehmerin an deren strukturierten Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke (Disease-Management-Programm, DMP) begrüßen. Die 68-jährige Elvira Bensemann aus Zerpenschleuse bei Wandlitz wird sich in das Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes Typ 2 einschreiben.
Ihr Hausarzt Dr. Schrambke hatte bei der routinemäßigen jährlichen Vorsorgeuntersuchung (Check Up) einen erhöhten Blutzuckerspiegel und bei der anschließenden Diagnosesicherung den Diabetes festgestellt. Daraufhin empfahl er seiner Patientin die Weiterbehandlung im DMP für Diabetes Typ 2. Der Mediziner: “Meiner Meinung nach ist die leitliniengerechte Behandlung der Patienten in den Chronikerprogrammen sowohl für den Patienten als auch für den Arzt von großem Vorteil. Die Patienten sind aktiv in den Behandlungsablauf eingebunden und lernen in Kleingruppen, wie sie Spätschäden vermeiden und ihre Lebensqualität sichern können. Andererseits werden die Behandlungsziele durch die strukturierte Herangehensweise effektiver erreicht. Die exakte Verlaufsdokumentation, die Anwendung gesicherter Therapiestrategien und defi-nierte Kriterien zur Mitbehandlung in spezialisierten Einrichtungen sind für alle Beteiligten von großem Nutzen.”
Die AOK Brandenburg setzte als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland alle sechs derzeitig zugelassenen DMP um. Es sind dies die beiden Programme für Diabetiker Typ 1 (seit Juli 2005; im August 2007 1.077 Patienten) und Typ 2 (seit Juli 2003; 62.085 Patienten), ein DMP für Brustkrebs (seit Juni 2004; 1.030 Patientinnen), ein Programm für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK, seit Oktober 2004; 26.552 Patienten), eines für chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD, seit April 2006; 5.707 Patienten) und das DMP für Asthmakranke (seit Oktober 2006; 3.548 Patienten).
Die DMP der AOK laufen bundesweit unter dem Namen “Curaplan”. Insgesamt sind in den sechs Curaplan-Programmen 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten eingeschrieben, die überwiegende Mehrheit, rund 1,1 Millionen, in Curaplan Diabetes Typ 2. Insgesamt haben alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland derzeit rund 3,3 Millionen DMP-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ein-geschrieben, in Brandenburg sind es rund 190.000.
Patientenbefragungen und wissenschaftliche Evaluationen bestätigen, dass chronisch kranke Patienten von der strukturierten Be-handlung profitieren: Blutzucker- und Blutdruckwerte der teilnehmenden Diabetiker verbessern sich deutlich und DMP-Patienten fühlen sich mit ihrer Erkrankung im Vergleich zu Nichtteilnehmern von ihren Ärzten besser wahrgenommen und betreut. Um solche subjektiven Faktoren besser zu verifizieren, wird im Rahmen der DMP-Evaluation gleichzeitig eine Studie zur Lebensqualität durchgeführt.
Mittlerweile beteiligen sich sowohl an DMP Diabetes mellitus Typ 2 als auch an DMP KHK - beides primär hausarztzentrierte Pro-gramme - rund 80 Prozent aller Brandenburger Hausärzte. Für sie rechnet sich der mit DMP verbundene Mehraufwand in der Praxis auch betriebswirtschaftlich. So können aktiv an DMP teilnehmende Hausärzte ihre Honorarumsätze um bis zu 10 Prozent steigern.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressestelle der AOK Brandenburg - Die Gesundheitskasse
Jörg Trinogga
Pressesprecher
Potsdamer Straße 20, 14513 Teltow
Tel.: 0 33 28 / 45 15 13, 45 15 10, 45 15 70, 45 15 83
Telefax 0 33 28 / 45 15 14
mailto:
www.aok-brandenburg.de
www.aok-forum.de
Mit rund 660.000 Versicherten sind wir die größte Krankenversicherung im Land Brandenburg. Mit 54 Service-Centern sind wir auch in Ihrer Nähe für Sie da. Wer groß ist, kann mehr für seine Kunden tun. Das bedeutet: AOK-Mitglieder haben klare Vorteile - Und nicht nur sie sondern auch die ganze Familie.
Ihr Hausarzt Dr. Schrambke hatte bei der routinemäßigen jährlichen Vorsorgeuntersuchung (Check Up) einen erhöhten Blutzuckerspiegel und bei der anschließenden Diagnosesicherung den Diabetes festgestellt. Daraufhin empfahl er seiner Patientin die Weiterbehandlung im DMP für Diabetes Typ 2. Der Mediziner: “Meiner Meinung nach ist die leitliniengerechte Behandlung der Patienten in den Chronikerprogrammen sowohl für den Patienten als auch für den Arzt von großem Vorteil. Die Patienten sind aktiv in den Behandlungsablauf eingebunden und lernen in Kleingruppen, wie sie Spätschäden vermeiden und ihre Lebensqualität sichern können. Andererseits werden die Behandlungsziele durch die strukturierte Herangehensweise effektiver erreicht. Die exakte Verlaufsdokumentation, die Anwendung gesicherter Therapiestrategien und defi-nierte Kriterien zur Mitbehandlung in spezialisierten Einrichtungen sind für alle Beteiligten von großem Nutzen.”
Die AOK Brandenburg setzte als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland alle sechs derzeitig zugelassenen DMP um. Es sind dies die beiden Programme für Diabetiker Typ 1 (seit Juli 2005; im August 2007 1.077 Patienten) und Typ 2 (seit Juli 2003; 62.085 Patienten), ein DMP für Brustkrebs (seit Juni 2004; 1.030 Patientinnen), ein Programm für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK, seit Oktober 2004; 26.552 Patienten), eines für chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD, seit April 2006; 5.707 Patienten) und das DMP für Asthmakranke (seit Oktober 2006; 3.548 Patienten).
Die DMP der AOK laufen bundesweit unter dem Namen “Curaplan”. Insgesamt sind in den sechs Curaplan-Programmen 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten eingeschrieben, die überwiegende Mehrheit, rund 1,1 Millionen, in Curaplan Diabetes Typ 2. Insgesamt haben alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland derzeit rund 3,3 Millionen DMP-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ein-geschrieben, in Brandenburg sind es rund 190.000.
Patientenbefragungen und wissenschaftliche Evaluationen bestätigen, dass chronisch kranke Patienten von der strukturierten Be-handlung profitieren: Blutzucker- und Blutdruckwerte der teilnehmenden Diabetiker verbessern sich deutlich und DMP-Patienten fühlen sich mit ihrer Erkrankung im Vergleich zu Nichtteilnehmern von ihren Ärzten besser wahrgenommen und betreut. Um solche subjektiven Faktoren besser zu verifizieren, wird im Rahmen der DMP-Evaluation gleichzeitig eine Studie zur Lebensqualität durchgeführt.
Mittlerweile beteiligen sich sowohl an DMP Diabetes mellitus Typ 2 als auch an DMP KHK - beides primär hausarztzentrierte Pro-gramme - rund 80 Prozent aller Brandenburger Hausärzte. Für sie rechnet sich der mit DMP verbundene Mehraufwand in der Praxis auch betriebswirtschaftlich. So können aktiv an DMP teilnehmende Hausärzte ihre Honorarumsätze um bis zu 10 Prozent steigern.
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