(openPR) Sowohl in der Gynäkologie, der Geburtshilfe als auch in der Urologie und Endourologie gehören postoperative Infektionen im Wundgebiet (Wundinfektionen) nach Harnwegsinfektionen zu den häufigsten nosokomialen Infektionen. Postoperative Wundinfektion machen bis zu 25 % der Krankenhausinfektionen aus und sind mit 50 % der Gesamtkosten der durch nosokomialen Infektionen verursachten Kosten eine erhebliche Belastung für das Krankenhaus. Neben dem Leid des Patienten schadet jede vermeidbare Infektion dem Ansehen des Krankenhauses.
Die meisten postoperativen Infektionen im Operationsgebiet werden während des chirurgischen Eingriffs erworben, weil hier das Kontaminationsrisiko der Wunde am größten ist. Das Risiko einer postoperativen Infektion steigt hier insbesondere bei Implantaten da hier bereits wesentlich geringere Keimzahlen ausreichen um eine Infektion zu erzeugen. Mit jeder OP Stunde verdoppelt sich die Infektionsrate absolut und relativ da insbesondere auch die Verkeimung auf den ehemals sterilen Instrumenten zunimmt. Diese befinden sich oft ungeschützt außerhalb des laminaren Luftstroms und werden mit Dauer der OP wieder neu kontaminiert.
Zum Schutz der sterilen Instrumente vor einer Kontamination mit Mikroorganismen (insbesondere bei langen Operationen) hat man einen mobilen Instrumententisch mit integriertem Laminar flow entwickelt der die Sterilität der Instrumente selbst bei sehr langen Operationen garantiert. Dies wird erreicht durch die "Schaffung einer ultrareinen Zone" mittels Filtrierung der Luft durch Schwebstoffiltern (Hepa H 14) ohne störende Zugluft.
Für OP Säle oder Eingriffsräume die bisher noch nicht mit Laminarflow ausgerüstet sind gibt es zusätzlich einen mobilen Laminar Flow welcher unabhängig von der Art der bisherigen Klimatisierung genutzt werden kann. Durch die unmittelbare Positionierung am OP Tisch erreicht man eine Reduktion der Keimkonzentration im OP Feld und auf dem Instrumententisch um bis zu 95%.
Diese Geräte sind ausserdem sehr preisgünstig da sie keinen Anschluss zur vorhandenen Klimatisierung benötigen.
Dieser mobile Laminar flow ist in Schweden seit nunmehr über 4 Jahren im Einsatz mit hervorragenden Ergebnissen. In der Uniklinik Uppsala konnte man dank dieser neuen Technik die Infektionsrate auf unter 1% senken. In der Klinik für plastische Chirurgie Plastikkirurggruppen Stockholm benutzt man dies Lösung seit nunmehr über 3 Jahren und hat es dank dieser Technik geschafft die Infektionsrate auf 0,52% zu bringen. In einigen orthopädischen Abteilungen hat man es sogar geschafft die Infektionsrate auf annährend "Null" zu bringen! Diese Technologie hilft dem Krankenhaus viel Geld zu sparen und ist ausserdem sofort einsetzbar da keinerlei Installation notwendig ist.
Anwendung:
Gynäkologie
Geburtshilfe
Urologie
Endourologie
Laparoskopie
Implantation von Prothesen
Aufwändige, langdauernde genitalrekonstruktive Eingriffe
Stents
Nephrostomien
Mehr Informationen unter http://www.normeditec.com










