Themen der 'kapital-markt intern' Ausgabe 30/07 vom 27. Juli 2007

Pressemitteilung von: 'markt intern'-Verlag
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In der Ausgabe 30/07 vom 27.07.2007 berichtet 'kapital-markt intern' u. a. über folgende Themen:

VIP: Der Dax setzt zur Talfahrt an – wie lange wird noch mit Andreas Schmid Schlitten gefahren?
– Während auch nach über 25 Prozeßtagen die Grabenkämpfe im VIP-Prozeß um die beiden angeklagten ehemaligen Geschäftsführer der VIP Medienfonds Geschäftsführungs GmbH/München, Andreas Schmid und Andreas Grosch, andauern, durchsuchte die Staatsanwaltschaft am vergangenen Dienstag zum wiederholten Mal die Kommandozentrale des bayrischen Filmfondinitiators. Die Staatsanwälte waren dabei auf der Jagd nach Beweismaterial, welches belegen soll, daß bei den beiden Filmen 'The Punisher' und 'Control', an denen sich der bislang noch nicht vom Gerichtsverfahren betroffene 'VIP 2'-Fonds beteiligt hat, zu Unrecht Betriebsausgaben geltend gemacht wurden.

OwnerShip: Wie groß ist die Sturzgefahr beim neuen Dachfondskonstrukt?
– Der Hamburger Schiffsanbieter OwnerShip sammelt zur Zeit 10 Mio. € Eigenkapital für seinen Dachfonds 'OwnerShip Flex I' ein, der bis zum 30.09.2007 plaziert sein soll. Prognostiziert ist eine Laufzeit der Beteiligung bis zum 31.12.2021. Das Konzept sieht die Investition in Zielfonds ausschließlich der OwnerShip-Gruppe vor, wobei mindestens in drei unterschiedliche Zielfonds investiert wird, eine prospektierte Auszahlung von 8 % p. a. für den jeweiligen Zielfonds nach Ablieferung aller Schiffe für das erste volle Geschäftsjahr vorgesehen sein muß, die durchschnittliche Festcharter auf Dachfondsebene mindestens bei drei Jahren liegt, die Zielgesellschaft zur Tonnagesteuer optiert haben muß und die Zielfonds Schiffe mit bis zu 1.700 TEU enthalten. Insgesamt stehen dem Investor zwei Angebotsvarianten zur Auswahl: Die vorhandene Risikostreuung bei der Investition ist u. E. beim 'OwnerShip Flex I' zu sehr minimiert, da die Fondsauswahl auf einen einzigen Initiator beschränkt ist und eine zu hohe Interessenkollision auch wegen fehlender Kontrollgremien vorliegt. Deshalb bestehen u. E. aufgrund des dem Angebot zugrundeliegenden Blind-Pools nicht unerhebliche Risiken.

DM-Beteiligungen: Hier stellt sich bloß noch die Frage, wie rekordverdächtig der Kapitalverfall war?
– Anfang 2002 hatte 'k-mi' bereits vor einer Beteiligung an Schuldverschreibungen der DM Beteiligungen AG/Düsseldorf zur "Vorsicht" geraten. 'k-mi'-Leser waren damit Jahre vorher gewarnt, bevor die DM Beteiligungen Mitte 2006 Insolvenz anmeldete (vgl. 'k-mi' 26/06). Für die Insolvenz ausschlaggebend war allerdings nicht etwa unternehmerisches Pech, sondern auf Täuschung und Abzocke angelegte Luftschlösser, die 'k-mi' von Anfang an entlarvte.

BRAIN AG: Was schlummert außerhalb des Dax an Investitionsmöglichkeiten?
– Um ein attraktives Zielunternehmen erweitert hat der MIG Fonds 3 seine Investitionspalette mit der Beteiligung an der BRAIN AG/Zwingenberg. Die BRAIN/Biotechnology Research And Information Network AG ist als forschendes und entwickelndes Unternehmen im Bereich der Enzyme, bioaktiven Naturstoffe und technischen Proteine tätig. Dieses Segment der sogenannten 'weißen Biotechnologie' gilt unter Experten als der Shootingstar mit dem Potential, ganze Industrien wie beispielsweise die Chemieindustrie zu transformieren. Neben altbekannten Einsatzgebieten bspw. bei der Bierproduktion oder in Waschmitteln werden mittlerweile speziell entwickelte Enzyme quasi als Werkzeuge in chemischen Produktionsprozessen eingesetzt, um diese zu vereinfachen, umweltschonender zu gestalten und schlußendlich kostengünstiger zu machen. Genau darauf hat sich BRAIN spezialisiert und in über 50 erfolgreich abgeschlossenen Industriekooperationen mit praktisch allen namhaften Chemieunternehmen wie BASF, Ciba, Degussa, Henkel oder Nahrungskonzern Südzucker zusammengearbeitet.

MLP: Wie lange tragen die wackeligen Beine noch?
– Nun steht mit MLP ein weiterer börsennotierter Finanzvertrieb gehörig unter Druck. RA KlausRotter, München, will noch im Herbst per Sammelklage für 33 Kläger auf zivilrechtlichem Wege Schadenersatz in Höhe von rund 32 Mio. € geltend machen. Hintergrund ist der Vorwurf der Bilanzfälschung in den Jahren 2000 bis 2002. Das Pikante an der über den österreichischen Prozeßfinanzierer Advofin finanzierten Klage ist, daß sich unter den Geschädigten 24 ehemalige MLP-Mitarbeiter befinden. Diese sollen zwecks Stützung des Börsenkurses unter Hinweis auf hohe Wachstumsprognosen seinerzeit von der Unternehmensspitze unter Drucksetzung dazu animiert worden sein, Aktienpakete – teils kreditfinanziert über die MLP-Bank – zu ordern. Nach Bekanntwerden der möglichen bilanzrechtlichen Ungereimtheiten brach der MLP-Aktienkurs nach einem zwischenzeitlichen Höchststand von mehr als 150 € im Jahr 2000 auf unter 6 € im März 2003 förmlich ins Bodenlose ein.

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k-mi'-Prospekt-Checks: ++ BD-Shipsnavo Flottenfonds ++ Kommanditbeteiligung DSS Vermögensverwaltung

Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.


Bastian Peiffer
Pressereferent 'markt intern' -Verlag
Tel. 0211/6698-255
Fax: 0211/6912-440
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