27.07.2007 - 12:13 - Sport
HSG Gensungen/Felsberg kommt mit Weltmeister auf der Trainerbank zum Sparkassen-Handballcup 2007
Pressemitteilung von: Redaktionsbüro Visions of words Ingo Schmidt / PR Agentur: Redaktionsbüro Visions of words Ingo Schmidt
Noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist die HSG Gensungen/Felsberg in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga Süd. In einem wahren Kraftakt schaffte es das junge Team um Trainergespann Detlef Kleinmann und Carsten Göbel, was bisweilen nicht mehr für möglich schien: Den Klassenerhalt und damit die erneute Zugehörigkeit in der zweiten Liga. Am Ende einer wechselvollen Serie reichte es zum 15. Tabellenplatz.
Die Spielzeit wird als eine der turbulentesten in der Geschichte der Nordhessen eingehen. Von Trainer Michael Kopeinigg, der erst zu Saisonbeginn nach Gensungen gekommen war, hatte sich der Verein nach einer Negativserie getrennt. Mit dem ehemaligen Torwarttrainer Detlev Kleinmann und HSG-Urgestein Marco Göbel fanden die Verantwortlichen um Manager Claus Rummeleit eine Interimslösung, die Mannschaft und Verein wieder in die Spur zurückbrachte. Die Rückkehr von Dragos Negovan im Laufe der Spielzeit erwies sich ebenfalls als guter Schachzug, galt es doch einige Verletzungen im Kader der HSG aufzufangen. Am Ende war es dem kämpferischen Überlebenswillen des Teams zu verdanken, dass Management und Verein nun erneut für die 2. Liga planen können.
Die dünne Personaldecke könnte möglicherweise auch in der kommenden Saison eine entscheidende Rolle spielen. Der HSG-Torschütze vom Dienst, Roland Serfel, kehrt nach Ungarn (Tatabánya) zurück. Trotz massiver Schulterprobleme traf Serfel für sein Team in der abgelaufenen Saison immerhin 162-mal ins gegnerische Tor. Verlassen werden die HSG auch Florian Ochmann (er geht nach Baunatal) und Dino Duketis (er wechselt nach Vellmar). Und Linksaußen Jonggi Pasaribu wechselt in der kommenden Saison zum Oberligisten Eintracht Baunatal. Trotz allem sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass die Spielzeit 2007/2008 erfolgreich bestritten werden kann. Denn drei wichtige Personalentscheidungen lassen aufhorchen.
Die erste darf mit einigem Recht als Überraschungscoup bezeichnet werden, denn rechtzeitig zur Saisonvorbereitung konnte der nordhessische Zweitligist aus dem Edertal mit Aleksandr (genannt „Sascha“) Rymanow einen international arrivierten Handballtrainer präsentieren. Der ehemalige Weltmeister von 1982 und Olympiasieger von 1988 bringt jede Menge Erfahrung und Kompetenz als Spieler und Trainer mit. Der 46-jährige Ukrainer bestritt 206 Länderspiele für die ehemalige UdSSR und war bis März 2006 Trainer beim Ligakonkurrenten TSG Friesenheim. In der ersten Bundesliga trainierte Rymanow zu früheren Zeiten bereits den TUSEM Essen und den TSV GWD Minden. Mit Benedikt Hütt und Predrag Kontic kann er gleich zwei neue Aktivposten in sein Zweitligateam integrieren. Beide Spieler dürften wertvolle Verstärkungen für die HSG sein. Sie sind in der nordhessischen Region bestens bekannt, kommen sie doch vom Lokalrivalen MT Melsungen nach Gensungen. Beide bringen also Erstligaerfahrung mit.
Der 20-jährige Benedikt Hütt spielte seit der E-Jugend beim Nachbarn in Melsungen und gehörte dem Bundesligakader der Melsunger seit zwei Jahren an. Auf 8 Erstligaeinsätze hat es Hütt in der vergangenen Saison für die MT Melsungen gebracht. Rückraumspieler Kontic stand 31-mal in der Formation des Erstligisten und wird im jungen Team der HSG ganz sicher eine Führungsrolle übernehmen. Der 36-Jährige dürfte als Abwehrchef bei den Edertalern gesetzt sein und als einziger Linkshänder im Rückraum soll Kontic zudem für wichtige Impulse im Angriff der Grün-Gelben sorgen.
Nun richten sich erst einmal alle Augen auf das große Handballfestival in Hessen und Thüringen. In der Vorrunden-Gruppe 3 des diesjährigen Sparkassen-Handballcups kommt es für die HSG Felsberg/Gensungen zum Spiel des Jahres, denn mit dem TBV Lemgo wartet ein Handball-Gigant auf die Handballer aus dem Edertal. Die Ostwestfalen sind seit Jahren ein Zuschauermagnet in Nordhessen, haben dort eine große Fangemeinde und bringen in diesem Jahr ein absolutes Weltklasseteam mit zum Turnier. Allein sieben amtierende Weltmeister, darunter auch die Publikumslieblinge Florian Kehrmann und Neuzugang Michael „Mimi“ Kraus wollen mit spektakulärem Handball direkt ins Halbfinale stürmen. Da dürfte das Rymanow-Team nur eine Außenseiterchance haben. Gegen die Teams von GWD Minden und Eintracht Hildesheim haben die Nordhessen allerdings noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr gab es gegen die Bundesligisten jeweils eine Niederlage. Das wollen Hütt, Kontic und Co in diesem Jahr besser machen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Die Spielzeit wird als eine der turbulentesten in der Geschichte der Nordhessen eingehen. Von Trainer Michael Kopeinigg, der erst zu Saisonbeginn nach Gensungen gekommen war, hatte sich der Verein nach einer Negativserie getrennt. Mit dem ehemaligen Torwarttrainer Detlev Kleinmann und HSG-Urgestein Marco Göbel fanden die Verantwortlichen um Manager Claus Rummeleit eine Interimslösung, die Mannschaft und Verein wieder in die Spur zurückbrachte. Die Rückkehr von Dragos Negovan im Laufe der Spielzeit erwies sich ebenfalls als guter Schachzug, galt es doch einige Verletzungen im Kader der HSG aufzufangen. Am Ende war es dem kämpferischen Überlebenswillen des Teams zu verdanken, dass Management und Verein nun erneut für die 2. Liga planen können.
Die dünne Personaldecke könnte möglicherweise auch in der kommenden Saison eine entscheidende Rolle spielen. Der HSG-Torschütze vom Dienst, Roland Serfel, kehrt nach Ungarn (Tatabánya) zurück. Trotz massiver Schulterprobleme traf Serfel für sein Team in der abgelaufenen Saison immerhin 162-mal ins gegnerische Tor. Verlassen werden die HSG auch Florian Ochmann (er geht nach Baunatal) und Dino Duketis (er wechselt nach Vellmar). Und Linksaußen Jonggi Pasaribu wechselt in der kommenden Saison zum Oberligisten Eintracht Baunatal. Trotz allem sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass die Spielzeit 2007/2008 erfolgreich bestritten werden kann. Denn drei wichtige Personalentscheidungen lassen aufhorchen.
Die erste darf mit einigem Recht als Überraschungscoup bezeichnet werden, denn rechtzeitig zur Saisonvorbereitung konnte der nordhessische Zweitligist aus dem Edertal mit Aleksandr (genannt „Sascha“) Rymanow einen international arrivierten Handballtrainer präsentieren. Der ehemalige Weltmeister von 1982 und Olympiasieger von 1988 bringt jede Menge Erfahrung und Kompetenz als Spieler und Trainer mit. Der 46-jährige Ukrainer bestritt 206 Länderspiele für die ehemalige UdSSR und war bis März 2006 Trainer beim Ligakonkurrenten TSG Friesenheim. In der ersten Bundesliga trainierte Rymanow zu früheren Zeiten bereits den TUSEM Essen und den TSV GWD Minden. Mit Benedikt Hütt und Predrag Kontic kann er gleich zwei neue Aktivposten in sein Zweitligateam integrieren. Beide Spieler dürften wertvolle Verstärkungen für die HSG sein. Sie sind in der nordhessischen Region bestens bekannt, kommen sie doch vom Lokalrivalen MT Melsungen nach Gensungen. Beide bringen also Erstligaerfahrung mit.
Der 20-jährige Benedikt Hütt spielte seit der E-Jugend beim Nachbarn in Melsungen und gehörte dem Bundesligakader der Melsunger seit zwei Jahren an. Auf 8 Erstligaeinsätze hat es Hütt in der vergangenen Saison für die MT Melsungen gebracht. Rückraumspieler Kontic stand 31-mal in der Formation des Erstligisten und wird im jungen Team der HSG ganz sicher eine Führungsrolle übernehmen. Der 36-Jährige dürfte als Abwehrchef bei den Edertalern gesetzt sein und als einziger Linkshänder im Rückraum soll Kontic zudem für wichtige Impulse im Angriff der Grün-Gelben sorgen.
Nun richten sich erst einmal alle Augen auf das große Handballfestival in Hessen und Thüringen. In der Vorrunden-Gruppe 3 des diesjährigen Sparkassen-Handballcups kommt es für die HSG Felsberg/Gensungen zum Spiel des Jahres, denn mit dem TBV Lemgo wartet ein Handball-Gigant auf die Handballer aus dem Edertal. Die Ostwestfalen sind seit Jahren ein Zuschauermagnet in Nordhessen, haben dort eine große Fangemeinde und bringen in diesem Jahr ein absolutes Weltklasseteam mit zum Turnier. Allein sieben amtierende Weltmeister, darunter auch die Publikumslieblinge Florian Kehrmann und Neuzugang Michael „Mimi“ Kraus wollen mit spektakulärem Handball direkt ins Halbfinale stürmen. Da dürfte das Rymanow-Team nur eine Außenseiterchance haben. Gegen die Teams von GWD Minden und Eintracht Hildesheim haben die Nordhessen allerdings noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr gab es gegen die Bundesligisten jeweils eine Niederlage. Das wollen Hütt, Kontic und Co in diesem Jahr besser machen.
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