25.07.2007 - 12:08 - Politik, Recht & Gesellschaft

JuLis: Kreispolitik soll sich auf wesentliche Aufgaben beschränken

Pressemitteilung von: Junge Liberale Kreisverband Soest
Kreis Soest - Die Nachwuchspolitiker der FDP im Kreis Soest möchten, dass sich die Kreispolitik nach der Landratswahl wieder auf die wesentlichen Aufgaben der Kreispolitik beschränkt. Gleichzeitig fordern die heimischen JuLis eine klare Antwort auf die Frage der Finanzen. „Bislang habe die Landratskandidatin der CDU, Eva Irrgang sich nicht klar genug zum Thema Kreisumlage geäußert“, so der JuLi-Kreisvorsitzende Julian Kirchherr.

Derzeit kümmert sich der Kreis Soest nicht um eigene Einnahmen, sondern finanziert sich durch viel zu hohe Umlagen durch Städte und Gemeinden. Dieses führte dazu, dass die Stadt Geseke in ein Haushaltsicherungskonzept rutschte. In der Hellwegstadt steigt die Kreisumlage jährlich um über 1 Millionen Euro.

Auch die Stadt Erwitte habe damit zu kämpfen. Fast 50 % der Einnahmen müsse die Stadt durch hohe Umlagen wieder an den Kreis zurückgeben. Die Kreisumlage, die Erwitte jährlich an den Kreis Soest zu zahlen hat steigt jährlich um 940.000 Euro. Dabei fährt der Kreis Soest Leistungen zurück.
Die Stadt Werl habe hingegen „nur“ einen Mehraufwand von rund 0,4 Mio. an den Kreis Soest zu zahlen.
Der FDP-Nachwuchs fordert die Kreisregierung dazu auf, Effektivitätsreserven zu nutzen und die Notwendigkeit der einzelnen Tätigkeitsfelder kritisch zu überprüfen.

Nach Auffassung der Jungen Liberalen kann der derzeitige Zustand in den Städten und Gemeinden nur noch als Katastrophe bezeichnet werden. Deshalb üben die Jungen Liberalen Kritik an die Landratskandidatin Eva Irrgang.

„Frau Irrgang zeichne sich als CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreishaus für diese Unnanehmlichkeiten verantwortlich“, so der Pressesprecher Benedikt Laame aus Geseke. Wer „Wohltaten und schöne Projekte" aus Schulden finanziere, der lebe auf Kosten der jungen Generation und verbaue dem Nachwuchs die Chance auf ein Leben mit den gleichen politischen, sozialen und kulturellen Annehmlichkeiten.
Nach Auskunft der Gemeindeprüfungsanstalt NRW lebt der Kreis Soest über seinen Verhältnissen und die Städte und Gemeinden müssen diesen Luxus bezahlen. Weiterhin heißt es, dass der Personalbestand im Vergleich viel zu hoch sei. Außerdem bestehe ein überaus schlechtes Verhältnis zwischen den Spitzen des Kreises und denen der Städte und Gemeinden.

„Wir wünschen uns vom neuen Chef bzw. Chefin im Kreishaus mehr Energien, Ideen und Kompetenz“, so Kirchherr abschließend.

V.i.S.d.P.
Benedikt Laame
Pressesprecher der Jungen Liberalen Kreis Soest


Telefon: 02942 / 9799075
Mobil: 0151 / 12751625

www.julis-kvsoest.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Die Jungen Liberalen (JuLis) sind die einzige liberale Jugendorganisation in Deutschland. Insgesamt gibt es fast 10000 Mitglieder überall in Deutschland. Mit 4000 Mitgliedern in allen Kreisen und immer mehr Städten und Gemeinden ist der Landesverband NRW der größte JuLis-Verband Deutschlands. Die JuLis sind politisch interessierte Jugendliche zwischen 14 und 35. Jugendliche, die etwas bewegen wollen - und es oft genug tun.

Die Jungen Liberalen im Kreis Soest sind der Jugendverband der Kreis-FDP.

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