(openPR) Einer Pressemitteilung des Deutschen Pflegerats (DPR) zufolge sieht dieser die Politik und die Selbstverwaltungspartner in der Pflicht, den schleichenden Abbau von Pflegestellen in Krankenhäusern unverzüglich zu stoppen. „Ansonsten drohen erhebliche Qualitätsverluste in der Versorgung der Patienten, die das Vertrauen in unser Gesundheitssystem erschüttern. Daran kann niemand ein Interesse haben“, erklärt die Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR), Marie-Luise Müller.
„Mit dem schleichenden Personalabbau beim Pflegepersonal sind erhebliche Risiken für die Patientensicherheit im Krankenhaus verbunden. „Wenn nicht ausreichend geschultes Personal auf einer Station zur Verfügung steht, das zum Beispiel einen bettlägerigen älteren Patienten regelmäßig umlagert und bewegt, dann besteht die Gefahr, dass sich der Patient wund liegt. Das verursacht enorme Schmerzen beim Betroffenen und belastet das Budget des Krankenhauses auf unnötige Weise“, erklärt Müller.“
Quelle: Pressemitteilung DPR (20.07.07) >>> Zum Volltext der Mitteilung >>> http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/A536DAA0DC61EA3EC125731E003C7891
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Sofern keine ausreichende und im Übrigen vom Pflegepersonal vollbeherrschbare Dekubitusprophylaxe erfolgen sollte, wird nicht nur das Budget des Trägers auf unnötige Weise belastet, sondern im Zweifel auch das „private Portemonnaie“ des Pflegepersonals, wenn und soweit es um die haftungsrechtliche Beurteilung eines entstandenen Dekubitus geht.
In diesem Zusammenhang stehend darf auf den kurzen Beitrag „Dekubitus und Ulcus cruris
- wer trägt die haftungsrechtliche Verantwortung?“ (pdf.) verwiesen werden >>> http://www.iqb-info.de/Dekubitus_und_Ulcus%20cruris.pdf












