24.07.2007 - 10:49 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
D&B Studie zur Zahlungsmoral: Deutsche Wirtschaft bleibt auf stabilem Wachstumskurs
Pressemitteilung von: D&B Deutschland GmbH / PR Agentur: Arts & Others Communication Network
Darmstadt, 24. Juli 2007 - Das Zahlungsverhalten der Unternehmen in Deutschland hat sich erneut verbessert. Im zweiten Quartal 2007 bezahlten rund 69 Prozent der Firmen ihre Rechnungen vereinbarungsgemäß. Dies belegt die DunTrade®-Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B Deutschland, für die jährlich über 400 Millionen Rechnungen ausgewertet werden.
Das verbesserte Zahlungsverhalten ist ein klares Anzeichen für eine stabile Konjunkturlage, so D&B Geschäftsführer Thomas Dold: „Viele Unternehmen blicken offenbar mit größerer Zuversicht in die Zukunft, als es der Ifo-Geschäftsklimaindex vom Monat Juni vermuten lässt.“
Die aktuelle Studie von D&B beleuchtet neben der Gesamtwirtschaft neun Branchen auf ihr Zahlungsverhalten hin. Besonders pünktliche Zahler sind demnach die Pharmaindustrie und die Banken. Den größten Sprung machte aber die Touristikbranche: Der Anteil der vereinbarungsgemäßen Zahlungen stieg um knapp drei Prozent auf über 70 Prozent.
Insolvenzgefahr bleibt bestehen – Warnsignal Göttinger Gruppe
Trotz des weiterhin positiven Trends warnt Goran Filipovic, Leiter der Studie und des DunTrade® Programms bei D&B Deutschland, vor allzu großem Vertrauen in das Zahlungsverhalten der Kunden. „Viele Unternehmen nutzen weiterhin kostenlose Lieferantenkredite als Mittel der Fremdfinanzierung. Darüber hinaus führen Insolvenzen dazu, dass Unternehmen auf ihren Forderungen sitzen bleiben – der Fall der Göttinger Gruppe ist nur ein Beispiel für diese Gefahr.“ Über die Unternehmensgruppe wurde am 8. Juni das Insolvenzverfahren eröffnet. „Das Zahlungsverhalten des Unternehmens hat sich unseren laufenden Auswertungen zufolge schon im Laufe des Jahres 2006 deutlich verschlechtert. Anfang 2007 wurden die Warnzeichen nochmals deutlicher“, so Goran Filipovic. Daher ist es seiner Einschätzung nach wichtig, das Zahlungsverhalten von Kunden zu beobachten, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Für mehr Informationen finden Sie unsere aktuelle Studie im Internet unter: www.dnbgermany.de
Gisela Dauer
Leitung Marketingkommunikation
D&B Deutschland GmbH
Havelstr. 9
64295 Darmstadt
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Telefon: (06151) 1275-716
Fax: (06151) 1375-680
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Über D&B
D&B Deutschland (früher Dun & Bradstreet) ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B-Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewer tungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B Deutschland zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf.
Basis dafür ist die D&B-Datenbank mit Informationen über 3,5 Millionen deutsche und mehr als 110 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in Deutschland jährlich rund 400 Millionen Rechnungen aus.
Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem vom Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Verband der chemischen Industrie (VCI), von der Europäischen Kommission und der ISO als Standard empfohlen und eingesetzt.
Das verbesserte Zahlungsverhalten ist ein klares Anzeichen für eine stabile Konjunkturlage, so D&B Geschäftsführer Thomas Dold: „Viele Unternehmen blicken offenbar mit größerer Zuversicht in die Zukunft, als es der Ifo-Geschäftsklimaindex vom Monat Juni vermuten lässt.“
Die aktuelle Studie von D&B beleuchtet neben der Gesamtwirtschaft neun Branchen auf ihr Zahlungsverhalten hin. Besonders pünktliche Zahler sind demnach die Pharmaindustrie und die Banken. Den größten Sprung machte aber die Touristikbranche: Der Anteil der vereinbarungsgemäßen Zahlungen stieg um knapp drei Prozent auf über 70 Prozent.
Insolvenzgefahr bleibt bestehen – Warnsignal Göttinger Gruppe
Trotz des weiterhin positiven Trends warnt Goran Filipovic, Leiter der Studie und des DunTrade® Programms bei D&B Deutschland, vor allzu großem Vertrauen in das Zahlungsverhalten der Kunden. „Viele Unternehmen nutzen weiterhin kostenlose Lieferantenkredite als Mittel der Fremdfinanzierung. Darüber hinaus führen Insolvenzen dazu, dass Unternehmen auf ihren Forderungen sitzen bleiben – der Fall der Göttinger Gruppe ist nur ein Beispiel für diese Gefahr.“ Über die Unternehmensgruppe wurde am 8. Juni das Insolvenzverfahren eröffnet. „Das Zahlungsverhalten des Unternehmens hat sich unseren laufenden Auswertungen zufolge schon im Laufe des Jahres 2006 deutlich verschlechtert. Anfang 2007 wurden die Warnzeichen nochmals deutlicher“, so Goran Filipovic. Daher ist es seiner Einschätzung nach wichtig, das Zahlungsverhalten von Kunden zu beobachten, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Für mehr Informationen finden Sie unsere aktuelle Studie im Internet unter: www.dnbgermany.de
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Basis dafür ist die D&B-Datenbank mit Informationen über 3,5 Millionen deutsche und mehr als 110 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in Deutschland jährlich rund 400 Millionen Rechnungen aus.
Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem vom Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Verband der chemischen Industrie (VCI), von der Europäischen Kommission und der ISO als Standard empfohlen und eingesetzt.
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