19.07.2007 - 17:54 - Vereine & Verbände
SODI hilft Kindern mit gefährlichem Dengue-Fieber in Kambodscha
Pressemitteilung von: Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)
Eine im Kreis Angkor Chey, Kambodscha, grassierende Dengue-Epidemie konnte - auch mit Hilfe vom Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) - eingedämmt werden. Über 200 Kinder waren Ende Juni am lebensgefährlichen Dengue-Fieber in Kambodscha erkrankt. Durch SODI-Spenden konnte die Gemeindeklinik von Angkor Chey mit Medikamenten, Moskitonetzen und Decken unterstützt werden.
Am 12. Juli übergab die Vertreterin von SODI in Kambodscha, Frau Chhouk Chhim, Leitungsmitglied der „Kambodschanischen Frauen für Frieden und Entwicklung“ (CWPD) und Mitglied des Senats, an die Gemeindeklinik von Angkor Chey 200 Flaschen Ampicillinlösung für Infusionen, 180 Flaschen Lactat Ringer Serum sowie Liegematten, Moskitonetze und Decken. Möglich wurde dies dank einer SODI Spende in Höhe von 800 Euro.
Über 200 Kinder waren an dem Fieber, das bei zu später oder falscher Behandlung zum Tode führen kann, erkrankt. Auch in Angkor Chey sind Todesopfer zu beklagen, denn viele Familien verkannten die Gefahr und hielten das Fieber aus Unkenntnis für Symptome einer Grippe. Der Erreger von Dengue, ein Virus, wird von Stechmücken übertragen. Einen Impfschutz oder prophylaktische Medikamente gibt es nicht. Und oftmals können sich die Menschen schützende Moskitonetze einfach nicht leisten.
Die kleine Gesundheitsstation der Gemeinde, in der SODI und CWPD noch in diesem Jahr ein ländliches Entwicklungsprogramm mit Brunnenbau, Hygienekursen und der Errichtung einer Schule beginnen wollen, war in dieser Situation völlig überfordert. Hier standen bei Ausbruch der Epidemie nur zehn Krankenbetten zur Verfügung. Ein großer Teil der erkrankten Kinder wurde in Krankenhäusern u.a. in Phnom Penh aufgenommen. Als Frau Chhim die Krankenstation zur Übergabe der Hilfsgüter besuchte, wurden hier 32 Patienten stationär behandelt, davon 25 Kinder.
In ihrem Namen, im Namen der Familien in Angkor Chey und des engagierten medizinischen Personals der Gesundheitsstation bat sie darum, den SODI-Spendern ihre Dankbarkeit für diese Geste der Solidarität in einer schwierigen Notsituation zu übermitteln.
Ilona Schleicher
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)
Ilona Schleicher
Telefon: 030 928 60 47
Grevesmühlener Straße 16, 13059 Berlin
Spendenkonto 4385 2050 00, Berliner Bank , BLZ 100 200 00
www.sodi.de
Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) realisiert vorrangig nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in 16 Ländern auf vier Kontinenten, leistet aber auch Nothilfe für Opfer von Naturkatastrophen und Kriegen. SODI verbindet Projekte zur Armutsbekämpfung im Süden mit Informations- und Bildungsarbeit im Norden sowie mit Engagement in zivilgesellschaftlichen Kampagnen für Frieden, Gerechtigkeit, die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen und ein tolerantes Miteinander der Menschen, Völker und Kulturen. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das Gütezeichen für Vertrauenswürdigkeit und korrekten Umgang mit den Spendengeldern, wird SODI seit 1994 Jahr für Jahr zuerkannt.
* Mitglied im Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)
* Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband
* Mitglied im Aktionsbündnis
Landmine.de
* Mitglied im Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER)
Am 12. Juli übergab die Vertreterin von SODI in Kambodscha, Frau Chhouk Chhim, Leitungsmitglied der „Kambodschanischen Frauen für Frieden und Entwicklung“ (CWPD) und Mitglied des Senats, an die Gemeindeklinik von Angkor Chey 200 Flaschen Ampicillinlösung für Infusionen, 180 Flaschen Lactat Ringer Serum sowie Liegematten, Moskitonetze und Decken. Möglich wurde dies dank einer SODI Spende in Höhe von 800 Euro.
Über 200 Kinder waren an dem Fieber, das bei zu später oder falscher Behandlung zum Tode führen kann, erkrankt. Auch in Angkor Chey sind Todesopfer zu beklagen, denn viele Familien verkannten die Gefahr und hielten das Fieber aus Unkenntnis für Symptome einer Grippe. Der Erreger von Dengue, ein Virus, wird von Stechmücken übertragen. Einen Impfschutz oder prophylaktische Medikamente gibt es nicht. Und oftmals können sich die Menschen schützende Moskitonetze einfach nicht leisten.
Die kleine Gesundheitsstation der Gemeinde, in der SODI und CWPD noch in diesem Jahr ein ländliches Entwicklungsprogramm mit Brunnenbau, Hygienekursen und der Errichtung einer Schule beginnen wollen, war in dieser Situation völlig überfordert. Hier standen bei Ausbruch der Epidemie nur zehn Krankenbetten zur Verfügung. Ein großer Teil der erkrankten Kinder wurde in Krankenhäusern u.a. in Phnom Penh aufgenommen. Als Frau Chhim die Krankenstation zur Übergabe der Hilfsgüter besuchte, wurden hier 32 Patienten stationär behandelt, davon 25 Kinder.
In ihrem Namen, im Namen der Familien in Angkor Chey und des engagierten medizinischen Personals der Gesundheitsstation bat sie darum, den SODI-Spendern ihre Dankbarkeit für diese Geste der Solidarität in einer schwierigen Notsituation zu übermitteln.
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* Mitglied im Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)
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