(openPR) München, Juli 2007 ---- Die Praxisgemeinschaft Radiologie Ottobrunn verbessert mit der Einführung der digitalen Vollfeld-Mammographie die Früherkennung von Brustkrebs. Das Hochleistungssystem zur Untersuchung der weiblichen Brust ermöglicht eine präzisere, schnellere und sicherere Diagnose und Behandlung.
Sowohl bei der Untersuchung gesunder Frauen, dem sogenannten Screening, als auch bei der Abklärung verdächtiger Knoten in der Brust, ist die Mammographie die Standarduntersuchungsmethode. Sie ist bislang die einzige Methode, mit deren Hilfe der Arzt Mikroverkalkungen im Brustgewebe erkennen kann. Form und Anordnung dieser Kalkablagerungen, die nur Bruchteile eines Millimeters klein sind, können Hinweise auf bösartige Veränderungen liefern. Während bei der herkömmlichen Mammographie ein Film belichtet wird, wird das Strahlungsbild bei der digitalen Mammographie von Messkammern aufgezeichnet und die Helligkeitswerte in Zahlen umgesetzt, um dann anschließend digital auf einen Monitor übertragen zu werden.
Die Vorteile der digitalen Vollfeld-Mammographie liegen für Patientinnen und Ärzte gleichermaßen auf der Hand: Lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten ertastet wird, können – mittels eines großen Detektors von 24x30 cm – bereits kleinste Veränderung der Gewebestruktur aufgespürt werden. Auch bei der Beurteilung von unklaren Befunden leistet die digitale Mammographie wertvolle Dienste: So können z.B. Verdichtungen der Brust gut von einem bösartigen Tumor abgegrenzt werden. Die Mammographien können vom Facharzt digital bearbeitet werden, Bilder können vergrößert oder verkleinert werden. Eine Hilfestellung für das Auge, die es bei der konventionellen Mammographie nicht gibt. Nach der digitalen Bildschirmbefundung können die Bilddaten über Datennetze verschickt werden. So können sich der Facharzt und Haus- oder Frauenarzt zu Netzwerken zusammenschließen und fachlich austauschen. Die Patientin hingegen empfindet den Untersuchungsablauf aufgrund der 3-D-Positionierungsmöglichkeit des Gerätes und den deutlich reduzierten Kompressionsschmerzen als relativ „angenehm“; ein Empfinden, was durch den konstanten Blickkontakt zwischen Patientin und MTRA weiter unterstützt wird. Die neue Technik bringt gegenüber analogen Systemen außerdem den Vorteil einer um zwanzig bis dreißig Prozent geringeren Strahlenbelastung. Dies eröffnet die Möglichkeit, auch bei jüngeren Frauen eine effektive Brustkrebsvorsorge durchzuführen.
Dr. Volker Storz von der Radiologie Ottobrunn: “Angetrieben vom Fortschritt in der Geräte- und Computertechnologie werden radiologische Verfahren in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle in der medizinischen Versorgung spielen. Wir erwarten uns von der digitalen Vollfeld-Mammographie deutliche Fortschritte bei der Früherkennung von Brustkrebs. Zur größtmöglichen Sicherheit empfehlen wir dennoch zu der raschen und exakten Diagnose der digitalen Mammographie zusätzlich eine Ultraschall-Untersuchung. Die neuen Untersuchungsverfahren zeichnen sich neben Exaktheit und Schnelligkeit der Diagnose besonders auch durch Ihren sanften und angenehmen Untersuchungsablauf aus. Darauf legen wir bei aller Technik größten Wert, genauso wie auf eine ruhige und freundliche Praxis-Atmosphäre.“
Zu Beginn des Jahres 2007 haben sich die Fachärzte für diagnostische Radiologie Dr. med. Volker Storz, Dr. med. Yvonne Grimm, Dr. med. Oliver Bartzsch und Dr. med. Stratakis zu der Praxisgemeinschaft Ottobrunn zusammengeschlossen. Ziel der Radiologie Ottobrunn ist es – durch ein interdisziplinäres Leistungsspektrum – einer Vielzahl an unterschiedlich erkrankten Patienten eine schnelle und exakte Diagnose stellen zu können.
Radiologie Ottobrunn
Dr. med. Volker Storz
Haidgraben 2
85521 Ottobrunn
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