19.07.2007 - 11:44 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Informationen zu Wilhelm Reich im Vorfeld des 50. Todestages
Pressemitteilung von: Informationen zu Wilhelm Reich
Eine neue Website informiert über Reich und einen Kongress der Reich-Gesellschaft
Einer der radikalsten und umstrittensten Denker des 20. Jahrhunderts starb vor 50 Jahren, am 3. November 1957: der Sexualwissenschaftler, Psychoanalytiker und Körpertherapeut Wilhelm Reich. Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft bietet im Vorfeld des Todestages auf einer neuen Website detaillierte Informationen zu Leben und Werk an: www.wilhelm-reich-kongress.de Am 3. und 4. November lädt sie Fachleute und interessierte Laien zu dem Kongress „Sexualität und Lebensenergie“ in Berlin. „Mit Sexualität und Lebensenergie greifen wir zwei Themen auf, die im Mittelpunkt von Reichs Werk stehen und die wir nach wie vor für aktuell halten “, sagt Dr. Peter Bohlscheid vom Vorstand der Gesellschaft. Neben der wissenschaftlichen Erforschung des Werkes widmet sich die Wilhelm-Reich-Gesellschaft der Anwendung in der Praxis.
Reich war zunächst ein geachteter Schüler Sigmund Freuds, später ein unangepasster Querdenker und zuletzt ein geächteter Außenseiter im amerikanischen Exil. Immer wieder ging der Arzt der Frage nach, was die Lebenskraft und Sexualität der Patienten blockiert. Reich stellte fest, dass sich emotionale Konflikte häufig schneller und effektiver mit körperlichen Methoden lösen lassen als mit rein verbaler Therapie. Reich selbst nannte seine Behandlungsmethode Orgontherapie nach der umfassenden Lebensenergie, die er als „Orgon“ bezeichnete.
Reichs Therapie ist die Urform der körperorientierten Psychotherapie, einer heute verbreiteten Behandlungsmethode. Zu den Kerntechniken gehören Atemübungen, Berührungen und Massagen verhärteter Gewebe und Muskelpartien. Zudem werden Patienten in körperliche „Stresspositionen“ versetzt. Bei dieser Behandlung soll der eigene Körper intensiver erlebt werden, sollen heftige Gefühle wie Wut, Angst und Trauer an die Oberfläche kommen.
Großes Gewicht misst Reich der Sexualität bei. Die „orgastische Potenz“ eines Menschen ist für ihn ein Indikator für Krankheit und Gesundheit. Dabei geht es weniger um die Fähigkeit zu Erektion und Ejakulation als um die Fähigkeit zur Hingabe: Eine Erregung jenseits des rationalen Bewusstseins ergreift den gesamten Organismus. Ist das Gleichgewicht von Erregung und Entladung gestört, äußert sich dies in muskulären Verhärtungen und Blockaden, schließlich auch in organischen Erkrankungen. Das Erleben eines Orgasmus im umfassenden Sinn zeigt dagegen untrügerisch den therapeutischen Erfolg.
Auf der Website www.wilhelm-reich-kongress.de sind detaillierte Informationen über Leben und Werk von Wilhelm Reich zu bekommen, werden Theorie und Therapieverfahren des Körpertherapeuten verständlich erklärt. Experten der Wilhelm Reich-Gesellschaft stehen Journalisten im Vorfeld des 50. Todestages gerne Rede und Antwort.
Wilhelm-Reich-Gesellschaft
Leonorenstr. 24
12247 Berlin
Kontakt:

Pressetelefon: 01577-4703809
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft zur Erforschung lebensenergetischer Prozesse e.V. (WRG) wurde vor 20 Jahren in Berlin gegründet und ist einer der wichtigsten Zusammenschlüsse der an Reichs Denken orientierten Therapeuten und Wissenschaftler in Europa. Zu ihren Mitgliedern zählen Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker ebenso wie Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler; sie ist offen für alle an Wilhelm Reichs Leben und Werk interessierten Personen. Die WRG versteht sich als demokratische Diskussionsplattform zur Förderung der theoretischen und therapeutischen Konzepte Wilhelm Reichs und kooperiert dabei mit Schwestergesellschaften wie beispielsweise dem Wilhelm Reich-Institut in Wien. Sie unterstützt Forschungsprojekte, die Reichs experimentelle und klinische Ansätze explorieren und vorantreiben. Die Tochter Wilhelm Reichs, Eva Reich, ist Ehrenpräsidentin der Gesellschaft.
Bereits im Jahr 1997, zum 100. Geburtstag Wilhelm Reichs, hatte die WRG einen Jubiläumskongress in Berlin ausgerichtet, der großen Widerhall in den Medien fand. Daran knüpft die Gesellschaft nun mit der diesmaligen internationalen Tagung an, welche die Reich'schen Konzepte in ihrer Aktualität einer breiten Öffentlichkeit vorstellen soll. Umfangreiche Hintergrundinformationen zur Arbeit und Geschichte der Gesellschaft finden sich unter www.wilhelm-reich-gesellschaft.de.
Einer der radikalsten und umstrittensten Denker des 20. Jahrhunderts starb vor 50 Jahren, am 3. November 1957: der Sexualwissenschaftler, Psychoanalytiker und Körpertherapeut Wilhelm Reich. Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft bietet im Vorfeld des Todestages auf einer neuen Website detaillierte Informationen zu Leben und Werk an: www.wilhelm-reich-kongress.de Am 3. und 4. November lädt sie Fachleute und interessierte Laien zu dem Kongress „Sexualität und Lebensenergie“ in Berlin. „Mit Sexualität und Lebensenergie greifen wir zwei Themen auf, die im Mittelpunkt von Reichs Werk stehen und die wir nach wie vor für aktuell halten “, sagt Dr. Peter Bohlscheid vom Vorstand der Gesellschaft. Neben der wissenschaftlichen Erforschung des Werkes widmet sich die Wilhelm-Reich-Gesellschaft der Anwendung in der Praxis.
Reich war zunächst ein geachteter Schüler Sigmund Freuds, später ein unangepasster Querdenker und zuletzt ein geächteter Außenseiter im amerikanischen Exil. Immer wieder ging der Arzt der Frage nach, was die Lebenskraft und Sexualität der Patienten blockiert. Reich stellte fest, dass sich emotionale Konflikte häufig schneller und effektiver mit körperlichen Methoden lösen lassen als mit rein verbaler Therapie. Reich selbst nannte seine Behandlungsmethode Orgontherapie nach der umfassenden Lebensenergie, die er als „Orgon“ bezeichnete.
Reichs Therapie ist die Urform der körperorientierten Psychotherapie, einer heute verbreiteten Behandlungsmethode. Zu den Kerntechniken gehören Atemübungen, Berührungen und Massagen verhärteter Gewebe und Muskelpartien. Zudem werden Patienten in körperliche „Stresspositionen“ versetzt. Bei dieser Behandlung soll der eigene Körper intensiver erlebt werden, sollen heftige Gefühle wie Wut, Angst und Trauer an die Oberfläche kommen.
Großes Gewicht misst Reich der Sexualität bei. Die „orgastische Potenz“ eines Menschen ist für ihn ein Indikator für Krankheit und Gesundheit. Dabei geht es weniger um die Fähigkeit zu Erektion und Ejakulation als um die Fähigkeit zur Hingabe: Eine Erregung jenseits des rationalen Bewusstseins ergreift den gesamten Organismus. Ist das Gleichgewicht von Erregung und Entladung gestört, äußert sich dies in muskulären Verhärtungen und Blockaden, schließlich auch in organischen Erkrankungen. Das Erleben eines Orgasmus im umfassenden Sinn zeigt dagegen untrügerisch den therapeutischen Erfolg.
Auf der Website www.wilhelm-reich-kongress.de sind detaillierte Informationen über Leben und Werk von Wilhelm Reich zu bekommen, werden Theorie und Therapieverfahren des Körpertherapeuten verständlich erklärt. Experten der Wilhelm Reich-Gesellschaft stehen Journalisten im Vorfeld des 50. Todestages gerne Rede und Antwort.
Wilhelm-Reich-Gesellschaft
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12247 Berlin
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Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft zur Erforschung lebensenergetischer Prozesse e.V. (WRG) wurde vor 20 Jahren in Berlin gegründet und ist einer der wichtigsten Zusammenschlüsse der an Reichs Denken orientierten Therapeuten und Wissenschaftler in Europa. Zu ihren Mitgliedern zählen Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker ebenso wie Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler; sie ist offen für alle an Wilhelm Reichs Leben und Werk interessierten Personen. Die WRG versteht sich als demokratische Diskussionsplattform zur Förderung der theoretischen und therapeutischen Konzepte Wilhelm Reichs und kooperiert dabei mit Schwestergesellschaften wie beispielsweise dem Wilhelm Reich-Institut in Wien. Sie unterstützt Forschungsprojekte, die Reichs experimentelle und klinische Ansätze explorieren und vorantreiben. Die Tochter Wilhelm Reichs, Eva Reich, ist Ehrenpräsidentin der Gesellschaft.
Bereits im Jahr 1997, zum 100. Geburtstag Wilhelm Reichs, hatte die WRG einen Jubiläumskongress in Berlin ausgerichtet, der großen Widerhall in den Medien fand. Daran knüpft die Gesellschaft nun mit der diesmaligen internationalen Tagung an, welche die Reich'schen Konzepte in ihrer Aktualität einer breiten Öffentlichkeit vorstellen soll. Umfangreiche Hintergrundinformationen zur Arbeit und Geschichte der Gesellschaft finden sich unter www.wilhelm-reich-gesellschaft.de.
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