Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
(openPR) „Ärztliche Heilkunst ist und bleibt entscheidend für die Versorgung und Heilung von Patienten. Pflegeberufen ärztliche Tätigkeiten zu übertragen ist falsch und gefährlich“, so der der Vorsitzende des Marburger Bundes und 1. Vizepräsident der BÄK, Dr. Frank Ulrich Montgomery.
Quelle: Marburger-Bund, PM Nr. 35/07 v. 18.07.07 >>> mehr dazu >>> http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/presse/pressemitteilungen/pm2007/pm35_07.php
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Neben der BÄK und KBV warnt nunmehr auch der Marburger Bund vor einer „Medizin light“. Es regt sich erkennbar der Widerstand der Ärzteschaft gegen die von einigen Pflegeverbänden geforderte Etablierung von sog. Vorbehaltsaufgaben in der Pflege. Anstoß hierzu dürfte das in der letzte Woche veröffentlichte Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen gegeben haben. Wir haben darüber hier bei openPR berichtet. Auch wir gehen davon aus, dass etwa aus der Sicht des Deutschen Pflegerats (DPR) kein Anlass zur Euphorie bestehen dürfte.
Vgl. dazu http://www.openpr.de/news/144928/Sachverstaendigen-Gutachten-kein-Anlass-zur-Euphorie-des-DPR.html
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Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus.
„Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen.
Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten.
Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung.
Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…
Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und gibt sich zuweilen „kämpferisch“ und recht phantasievoll.
„Das Selbstbestimmungsrecht von Menschen in ihren eigenen Angelegenheiten gehört in der Demokratie zu den ehernen Grundrechten …
Berlin, 03. Juni 2014. Der KAV Berlin ruft den Marburger Bund zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Klinikärzte von Vivantes auf. „Wir wollen für die rund 1.700 bei Vivantes beschäftigten Ärztinnen und Ärzte ein Tarifergebnis ohne Streik. Dies ist auch nach der Urabstimmung noch möglich und hierzu fordern wir den Marburger Bund auf“, so KAV-Geschäftsführerin …
… Pflichtquartals in der ambulanten Versorgung und einer nachfolgenden Pflichtprüfung im Fach Allgemeinmedizin im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3). Studierendenvertreter der bvmd e.V., sowie des Marburger Bundes und des Hartmannbundes hatten sich im Vorfeld geschlossen gegen eine solche Änderung positioniert, wurden jedoch bei der nun gefällten Entscheidung …
… Hessen. Hartjes mutmaßte, dass das Finanzierungssystem für die Leistungserbringer nach wie vor „massiv falsche Anreize setzt“. Dies müsse dringend geändert werden.
Kritik auch am Marburger Bund
In diesem Zusammenhang gehe eine Forderung des Marburger Bundes völlig in die falsche Richtung, so Hartjes weiter. Der Marburger Bund hatte kürzlich eine strengere …
Marburger Bund ehrt Qualität der Facharzt-Weiterbildung in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Bochum/Köln. Als erste Klinik im Ruhrgebiet wurde die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum jetzt vom Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz mit dem Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ …
Kommentar zu den Ärztestreiks in den kommunalen Krankenhäusern
Man kann es kurz machen. Im Prinzip sind die Forderungen, die der Marburger Bund für die etwa 70.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäuser erhebt, absolut berechtigt. So kommentiert die internetbasierte Tageszeitung „Berliner Umschau“ (www.berlinerumschau.de) die Strategie des Marburger Bundes …
Überzogene Forderungen und unnötige Aktionen
Der Marburger Bund hat die Ärzte der DRK Kliniken Berlin zu einem Warnstreik aufgerufen, um seine Unzufriedenheit mit dem von der Arbeitgeberseite vorgelegten Angebot in den laufenden Tarifverhandlungen zu unterstreichen. Die Geschäftsführung hält die Forderungen des Marburger Bundes, die im Übrigen bislang …
… Fisch ihre ausdrückliche Unterstützung der Klinikärzteschaft: „Die Deutsche Gesellschaft für Urologie stellt sich hinter die berechtigten Forderungen der Ärzte, vertreten durch den Marburger Bund, der die Tarifgemeinschaft deutscher Länder abermals aufgefordert hat, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um mit einem Ärzte-Tarif den Konflikt an den …
Berlin, 13. Juni 2014. Vivantes hatte nach der erfolgten Urabstimmung des Marburger Bundes über einen Streik erneut Gespräche mit dem Marburger Bund über eine mögliche Einigung in den laufenden Tarifverhandlungen geführt. Ziel war es, zu einer gütlichen Einigung zu kommen und Einschränkungen bei der Patientenversorgung durch einen Streik zu vermeiden. …
… Forderung nach gesetzlich vorgeschriebenen Einheitstarifverträgen gibt es in Deutschland keine Mehrheit. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Marburger Bundes sind 56 Prozent der Deutschen dafür, dass in einem Betrieb auch verschiedene Tarifverträge für verschiedene Berufsgruppen gelten können. Nur 40 …
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