13.07.2007 - 16:31 - Tourismus, Auto & Verkehr

Der Klimawandel macht Autofahrer nicht automatisch zu Nutzern des ÖPNV

Pressemitteilung von: Produkt + Projekt
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Der Designer Wolfgang Moll
Der Klimawandel und auch die hohen Spritpreise haben die Notwendigkeit eines intelligenten Mixes bei der Nutzung von Auto und Massentransportmitteln wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die noch vorhandene gedankliche Trennung zwischen Autofahrern und Nutzern des ÖPNV muss aufgehoben werden. Damit mehr Autofahrer auch öffentliche Transportmittel benutzen, müssen aber auch deren Bedürfnisse berücksichtigt werden. Deshalb ist es interessant zu wissen, wo der Autofahrer zum Beispiel Hinweisschilder sucht.

Der Designer Wolfgang Moll ist seit 10 Jahren für die Automobilindustrie vorrangig im Bereich der Anzeige-, Bedien- und Assistenzsysteme tätig und kennt somit die Denk- und Vorgehensweise von Autofahrern bei der Bedienung von Systemen, wie etwa der Navigationssoftware. Für ihn ist es absolut verständlich, dass Autofahrer sich bei der Nutzung des ÖPNV nicht gut zurechtfinden und zum Teil Schwierigkeiten bei der Bedienung von Fahrscheinautomaten haben, denn sie sind durch den Straßenverkehr und durch ihr Fahrzeug geprägt und gehen deshalb nicht unvoreingenommen und unbelastet an die Systeme im ÖPNV heran.

Das Auto besitzt zudem eine hohe Wertigkeit. Es ist nicht nur ein Statussymbol, sondern auch ein individueller Rückzugsraum. Der öffentliche Personenverkehr hat aber kaum eine Wertigkeit, deshalb muss diese gesteigert werden. Man darf nach der Meinung Molls aber nicht versuchen, den Komfort des Autos auf alle Transportmittel übertragen zu wollen, sondern muss dem ÖPNV eine eigene Wertigkeit geben. Dieses kann neben dem Bewusstsein der Umwelt- und Resourcenschonung auch ein positives urbanes Lebensgefühl sein. So könnte der Fahrscheinautomat auch anzeigen, welche Menge Treibhausgas man durch den Kauf eines Tickets eingespart hat.

Es geht also vor allem um die Kommunikation zwischen Nutzer und System. Der Designer muss hier für Verständlichkeit und Durchgängigkeit sorgen. Als ausgebildeter Industrie-Designer und mit seiner Erfahrung als Automobildesigner versteht der Designer Moll beide Seiten. Zudem engagiert er sich auch für barrierefreie Gestaltung, denn dieses ist nicht nur für Menschen mit dauerhaften Einschränkungen wichtig. Für einen Autofahrer, der wegen einer Verletzung sein Auto nicht benutzen kann, kann es ein richtiges Aha-Erlebnis werden, wenn der öffentliche Personenverkehr ihm eine problemlose Mobilität bietet. Und zudem schafft man so die Sympathiewerte, die man braucht, um die systemimmanenten Unzulänglichkeiten des ÖPNV aufzuwiegen.

Produkt + Projekt
Wolfgang Moll
Stabiusstraße 7
85049 Ingolstadt

Tel.: 0841/9678865
Fax: 0841/9678851

E-Mail:

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Internet: www.produktundprojekt.de

Der Industrial Designer Wolfgang Moll ist Inhaber des 2005 gegründeten Designbüros Produkt + Projekt in Ingolstadt. Zuvor war er langjährig als leitender Designer in einem Designbüro der Automobilindustrie mit dem Schwerpunkt Bedien-, Anzeige- und Assistenzsysteme tätig. Produkt + Projekt widmet sich jedoch nicht nur automobilen Themen, sondern bietet vor allem Produkt- und User Interface Design an. Wolfgang Moll engagiert sich auch in ideellen Bereichen, wie der barrierefreien Gestaltung. Zu den Kooperationspartnern und Auftraggebern von Produkt + Projekt zählen namhafte, international agierende Unternehmen, meist in marktführender Position.

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