Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
(openPR) Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen ausgesprochen. Patienten, Angehörige und Ärzte bräuchten mehr Rechtssicherheit bei Entscheidungen am Lebensende, heißt es in den "Eckpunkten des Rates der EKD für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen", die in der vergangenen Woche den Abgeordneten des Deutschen Bundestages übersandt wurden.
Die "Eckpunkte des Rates der EKD für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen" finden Sie im Wortlaut auf der Homepage der EKD
Quelle: Pressemitteilung der EKG (11.07.07) >>> http://www.ekd.de/presse/pm134_2007_eckpunkte_patientenverfuegungen.html
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Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus.
„Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen.
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Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten.
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Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…
… engagierte Verein BioSkop haben aktuell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages geschrieben und diese darum gebeten, sich gegen eine gesetzliche Absicherung von Patientenverfügungen auszusprechen.
Dieser Brief wird von Persönlichkeiten aus Medizin und Wissenschaft unterstützt und es nimmt nicht wunder, dass ausweislich der Pressemitteilung v. 06.10.08 …
… der Autonomie des Einzelnen bedeutet eine Dominanz des Stärkeren über die Ethik des Schwachen“, so gleich einführend die Autoren Dörner/Zieger/Bavstro/Holfelder zum Thema „Patientenverfügungen: Kein „Sterben in Würde“ im Deutschen Ärzteblatt 99, Ausgabe 14 v. 05.04.02, S. A-917.
Bedeutungsvolle Worte, charakterisieren diese doch gleich zu Beginn des …
… mich nicht ab von der Überzeugung, dass anhand der vorliegenden Gesetzentwürfe eher von einer Beschlussfassung abgesehen werden sollte.
Anhand der gegebenen Rechtslage sind Patientenverfügungen verbindlich und müssen umgesetzt werden. Insoweit bieten die vorliegenden Entwürfe keine neuen Erkenntnisse, skizzieren eher neue Hürden, so dass von überzogenen …
Der Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Kuehn, teilt mit:
12. Mai 2003 - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat Kerstin Griese als Mitglied der 10. EKD-Synode berufen. In der 120-koepfigen Synode gehoert die SPD- Bundestagsabgeordnete zu den 20 Mitgliedern, die wichtige gesellschaftliche Gruppen vertreten. Die Amtszeit …
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… der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, führt an, dass der Gesetzentwurf von Bosbach, Röspel, Fricke, Winkler, u.a., die derzeitige Rechtslage einschränken will. Millionen Patientenverfügungen würden ungültig werden. Andererseits ist aber nicht zu übersehen, dass viele Ärzte als „Halbgötter in Wei? auftreten und Patientenverfügungen einfach ignorieren. …
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Dr. Johannes Friedrich, ehemaliger Vorsitzender der Vollversammlung und des Aufsichtsrates der Deutschen Bibelgesellschaft, wird am Mittwoch, 20. Juni, 70 Jahre alt. „Wir danken Dr. Johannes Friedrich besonders für das große Engagement, mit dem er die Revision von Luthers Bibelübersetzung begleitet hat“, sagte seine Nachfolgerin und westfälische Präses, …
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