08.07.2007 - 23:01 - Politik, Recht & Gesellschaft
7. antispeziesistische Norddemo
Pressemitteilung von: Tierpark Lübeck Schließen
Am Samstag den 14. Juli 2007 findet in Lübeck die 7. antispeziesistische Norddemo statt. Sie richtet sich gegen die Ausbeutung von Tieren im Allgemeinen und gegen den Tierpark Lübeck Israelsdorf im Speziellen. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Marktplatz. Die Abschlusskundgebung wird ebenfalls am Markt stattfinden.
Die Veranstaltung, organisiert von einem Netzwerk aus verschiedenen Tierbefreiungsgruppen und Einzelpersonen, ist die 7. in einer Reihe von Demonstrationen in Norddeutschland. Alle diese bisher stattgefundenen Demonstrationen richteten sich thematisch, neben einer allgemeinen Kritik an der Gewalt und Unterdrückung von Tieren, jeweils auch schwerpunktmäßig gegen bestimmte Formen der Ausbeutung von Tieren.
Der Begriff Speziesismus versucht die Ungleichbehandlung von Lebewesen aufgrund ihrer Spezieszugehörigkeit sprachlich fassbar zu machen, da eine derartige Ungleichbehandlung im Alltag oft eine unbewusste Selbstverständlichkeit bleibt. Speziesimus wird dabei als gesellschaftlich vermittelt begriffen und gilt somit als historisch überwindbar. Antispeziesismus ist die politische Forderung nach Beendigung der menschlichen Herrschaft über nichtmenschliche Tiere.
Die Kritik an der Institution Zoo
Im Zentrum der Kritik steht der Zoo als wirtschaftlicher Betrieb, der zum Ziel hat, Menschen mit der Zurschaustellung von Tieren in den Zoo zu locken. "Zoos müssen möglichst exotische, sogenannte "Wildtiere" einsperren, um BesucherInnen anzulocken. Ein Zoo ist keine Arche Noah, es geht hier nicht um den sogenannten Artenschutz! Wer eingesperrte, oft verhaltensgestörte Tiere in unnatürlicher Umgebung sehen will, kann in den Zoo gehen. Wer ein solidarisches und respektvolles Verhältnis gegenüber Tieren praktizieren will, sollte Zoos boykottieren und für ihre Abschaffung eintreten!", so Martin Havekamp, Sprecher des Organisationsnetzwerkes.
Die Kampagne gegen den Lübecker Tierpark
Seit 1952 wird der Zoo in Lübeck von den derzeitigen BetreiberInnen Günther und Waltraud Lehmensiek unterhalten. Derzeit leben dort ca. 110 Tiere, die von wenigen, sog. "TierpflegerInnen" versorgt werden müssen.
Der Zoo zählt zu den schlechtesten in Deutschland ; er belegte in einer Studie des Stern den letzten Platz - Urteil: Miserabel. "Natürlich richtet sich unsere Kritik gegen Zoos als solche. Es geht hier nicht um besonders schlimme Zustände, die wir verbessern wollen. "Artgerecht" ist nur die Freiheit!", so Havekamp weiter.
Gegen diesen Tierpark existiert seit etwa drei Jahren die Kampagne "Tierpark Lübeck schließen". Unter anderem auf Grund des öffentlichen Drucks, den die Kampagne erzeugen konnte, mussten zwei Tiger, die trotz bestehendem Zukaufs- und Vermehrungsverbot für Wildtiere vor zwei Jahren nach Lübeck kamen, den Tierpark wieder verlassen.
Um erneut vehement und deutlich die Schliessung des Tierpark Lübeck zu fordern, wird am 14.7.2007 ab 13 Uhr ein Demonstrationszug durch die Lübecker Innenstadt ziehen. Die Demonstration beginnt am Marktplatz Lübeck und wird von Hip Hop Musik des veganen Rappers Albino begleitet werden. Zur Deckung entstandenen Kosten wird im Anschluss ein Konzert in der alternative e.V. ( Walli ) stattfinden.
Wir laden Sie als PressevertreterInnen herzlich zu unserer Veranstaltung ein.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Martin Havekamp,
0152 / 04 86 30 40,
,
www.tierpark-luebeck-schliessen.de
Schon zwischen 1989 und 1993 gab es Proteste gegen den Tierpark Lübeck, die damals zu einem Verbot von Neubelegung und Nachzucht von Wildtieren führten. Seit 2005 wird versucht, gezielt Druck auf den Zoo und seinen Betreiber Günter Lehmensieck auszuüben. So wurden in den letzten zwei Jahren zahlreiche Mahnwachen, Demos und andere Aktionen organisiert. Auch offizielle Wege wie Gespräche mit der Stadt Lübeck, Sammeln von Unterschriften, die dann der Bürgerschaft übergeben wurden, usw. blieben nicht unversucht, um auf die Situation der hier eingesperrten nichtmenschlichen Tiere hinzuweisen und die endgültige Schließung des Zoos zu erzwingen.
Die Veranstaltung, organisiert von einem Netzwerk aus verschiedenen Tierbefreiungsgruppen und Einzelpersonen, ist die 7. in einer Reihe von Demonstrationen in Norddeutschland. Alle diese bisher stattgefundenen Demonstrationen richteten sich thematisch, neben einer allgemeinen Kritik an der Gewalt und Unterdrückung von Tieren, jeweils auch schwerpunktmäßig gegen bestimmte Formen der Ausbeutung von Tieren.
Der Begriff Speziesismus versucht die Ungleichbehandlung von Lebewesen aufgrund ihrer Spezieszugehörigkeit sprachlich fassbar zu machen, da eine derartige Ungleichbehandlung im Alltag oft eine unbewusste Selbstverständlichkeit bleibt. Speziesimus wird dabei als gesellschaftlich vermittelt begriffen und gilt somit als historisch überwindbar. Antispeziesismus ist die politische Forderung nach Beendigung der menschlichen Herrschaft über nichtmenschliche Tiere.
Die Kritik an der Institution Zoo
Im Zentrum der Kritik steht der Zoo als wirtschaftlicher Betrieb, der zum Ziel hat, Menschen mit der Zurschaustellung von Tieren in den Zoo zu locken. "Zoos müssen möglichst exotische, sogenannte "Wildtiere" einsperren, um BesucherInnen anzulocken. Ein Zoo ist keine Arche Noah, es geht hier nicht um den sogenannten Artenschutz! Wer eingesperrte, oft verhaltensgestörte Tiere in unnatürlicher Umgebung sehen will, kann in den Zoo gehen. Wer ein solidarisches und respektvolles Verhältnis gegenüber Tieren praktizieren will, sollte Zoos boykottieren und für ihre Abschaffung eintreten!", so Martin Havekamp, Sprecher des Organisationsnetzwerkes.
Die Kampagne gegen den Lübecker Tierpark
Seit 1952 wird der Zoo in Lübeck von den derzeitigen BetreiberInnen Günther und Waltraud Lehmensiek unterhalten. Derzeit leben dort ca. 110 Tiere, die von wenigen, sog. "TierpflegerInnen" versorgt werden müssen.
Der Zoo zählt zu den schlechtesten in Deutschland ; er belegte in einer Studie des Stern den letzten Platz - Urteil: Miserabel. "Natürlich richtet sich unsere Kritik gegen Zoos als solche. Es geht hier nicht um besonders schlimme Zustände, die wir verbessern wollen. "Artgerecht" ist nur die Freiheit!", so Havekamp weiter.
Gegen diesen Tierpark existiert seit etwa drei Jahren die Kampagne "Tierpark Lübeck schließen". Unter anderem auf Grund des öffentlichen Drucks, den die Kampagne erzeugen konnte, mussten zwei Tiger, die trotz bestehendem Zukaufs- und Vermehrungsverbot für Wildtiere vor zwei Jahren nach Lübeck kamen, den Tierpark wieder verlassen.
Um erneut vehement und deutlich die Schliessung des Tierpark Lübeck zu fordern, wird am 14.7.2007 ab 13 Uhr ein Demonstrationszug durch die Lübecker Innenstadt ziehen. Die Demonstration beginnt am Marktplatz Lübeck und wird von Hip Hop Musik des veganen Rappers Albino begleitet werden. Zur Deckung entstandenen Kosten wird im Anschluss ein Konzert in der alternative e.V. ( Walli ) stattfinden.
Wir laden Sie als PressevertreterInnen herzlich zu unserer Veranstaltung ein.
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Martin Havekamp,
0152 / 04 86 30 40,
www.tierpark-luebeck-schliessen.de
Schon zwischen 1989 und 1993 gab es Proteste gegen den Tierpark Lübeck, die damals zu einem Verbot von Neubelegung und Nachzucht von Wildtieren führten. Seit 2005 wird versucht, gezielt Druck auf den Zoo und seinen Betreiber Günter Lehmensieck auszuüben. So wurden in den letzten zwei Jahren zahlreiche Mahnwachen, Demos und andere Aktionen organisiert. Auch offizielle Wege wie Gespräche mit der Stadt Lübeck, Sammeln von Unterschriften, die dann der Bürgerschaft übergeben wurden, usw. blieben nicht unversucht, um auf die Situation der hier eingesperrten nichtmenschlichen Tiere hinzuweisen und die endgültige Schließung des Zoos zu erzwingen.
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