(openPR) Anlässlich des 800. Geburtstages der heiligen Elisabeth finden in diesem Jahr in ganz Deutschland Veranstaltungen statt. So auch in Essen. Hier wird die Heilige am 07. Juli 2007 auf dem Gelände des Mutterhauses der „Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth zu Essen“ mit einem großen mittelalterlichen Volksfest gefeiert. Mit Ritterturnieren, Gauklern, Feuerschluckern, Silberschmieden, Glasbläsern und was sonst noch alles dazu gehört, werden die Besucher in die Zeit von Elisabeth entführt. Den Auftakt der Veranstaltung bildet um zehn Uhr ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Felix Genn in der Klosterkirche. In der Podiumsdiskussion „Elisabeth gestern – Elisabeth heute“ um 16 Uhr soll aufgezeigt werden, welche Faszination und Wirkung die Ideen und Ideale der berühmten Frau auch heute noch haben. Begleitend zur Veranstaltung stellen engagierte Ehrenamtliche und Hilfsorganisationen aus dem Ruhrgebiet ihre Arbeit vor und dokumentieren, wie man sich auch in der heutigen Zeit dafür einsetzen kann, Not zu lindern.
Elisabeth wurde am 07. Juli 1207 als Tochter des Königs von Ungarn geboren. Schon als Kind soll sie erkannt haben, dass der Gegensatz zwischen Reichtum und Elend den Geboten Gottes widerspricht. Nach der Vermählung mit Ludwig, dem Landgrafen von Thüringen, fand deshalb auch das verschwenderische Treiben auf der gräflichen Burg ein Ende. Stattdessen wurden nun Aussätzige, Kinder und Kranke unterstützt. Während der Hungersnot im Jahre 1225 musste Ludwig seiner Gattin jedoch Einhalt gebieten: Sie verteilte so viel von den Vorräten der Kornkammern an die Armen, dass die Versorgung der Burg ernstlich gefährdet war. Nach dem Tod Ludwigs 1227 wurde Elisabeth in Thüringen die Tür gewiesen. Die junge Frau widerstand in der Folgezeit dem Werben Kaiser Friedrichs und entsagte allem weltlichen Besitz. Mit ihrem Witwenvermögen gründete sie ein Spital in Marburg, in dem sie selbst bis zu ihrem Tod – sie war erst 24 – hingebungsvoll Kranke pflegte. Schon vier Jahre später wurde Elisabeth heilig gesprochen. Die Faszination der Menschen an der engagierten Frau war so groß, dass sie im Mittelalter nahezu als „Nationalheilige“ Deutschlands verehrt wurde. Angesichts ihres Lebens im Dienste von Bedürftigen ist es nicht verwunderlich, dass auch in den folgenden Jahrhunderten viele Ordensgemeinschaften Nächstenliebe in und mit ihrem Namen lebten und leben. So beispielsweise auch die Gemeinschaft „Barmherzige Schwestern von der heiligen Elisabeth zu Essen“, die 1843 das erste Krankenhaus der Stadt gründeten, das heutige Elisabeth-Krankenhaus.
Veranstaltungsort:
Mutterhaus der „Barmherzige Schwestern von der heiligen Elisabeth zu Essen“
Schuirweg 107
D-45133 Essen
Veranstalter:
· „Barmherzige Schwester von der heiligen Elisabeth zu Essen“
· St. Elisabeth-Stiftung Essen
· Einrichtungen der Contilia-Gruppe
Elisabeth-Krankenhaus Essen
Klara-Kopp-Weg 1
D-45138 Essen
www.elisabeth-essen.de
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NED.WORK Agentur + Verlag GmbH
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D-40237 Düsseldorf



















