04.07.2007 - 16:13 - Gesundheit & Medizin
Burnout: erst Feuer und Flamme, dann ausgebrannt - Wie Familienaufstellungen helfen, Grenzen zu setzen
Pressemitteilung von: PublicScience / PR Agentur: Agentur für Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation
Laut aktuellen Umfragen leidet ein Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte an massiven Erschöpfungssymptomen durch dauerhaften Arbeitsstress. Die steigende Arbeitsbelastung ohne eine ausgleichende Arbeits-Lebens-Balance lässt das Risiko für eine Burnout-Erkrankung dramatisch steigen. Auch wenn sich die Krankheitshäufigkeit des Burnout-Syndroms weitläufig noch nicht exakt feststellen lässt, wird eine allgemeine Steigerung des Burnout-Risikos aufgrund veränderter Lebens- und Arbeitsbedingungen erwartet. Doch nicht nur Führungskräfte sind betroffen….
Ging man früher noch davon aus, dass hohe Arbeitsbelastungen insbesondere in „helfenden Berufen“ zu massiven Erschöpfungssymptomen führen, weiß man heute, dass das Burnout nahezu alle Berufsgruppen betrifft. Die Liste der auslösenden Ursachen für ein Burnout ist lang. Ein wenig Burnout ist jedoch in uns allen. Gefährlich wird es dann, wenn sich das Alltagsleben in ein Leidensbild verwandelt, dabei zur täglich Qual wird und die Betroffenen leise und unerbittlich in eine selbstzerstörerische Krankheit hineinzieht. Werden die Erschöpfungssymptome ignoriert, führt der Weg direkt in den Abgrund der Erkrankung.
An Burnout erkrankte Menschen sind nicht ausreichend fähig, gesunde Grenzen zu setzen. Hier geht es bei weitem nicht nur um Grenzen zum Arbeitspensum. Sie brauchen die Fähigkeit, sowohl körperlich als auch in ihren Gedanken, Gefühlen und Beziehungen der Situation angemessene Grenzen setzen zu können.
Die seelischen und psychosozialen Aspekte des Burnouts werden häufig unterschätzt. Welche Ursachen liegen diesen mangelnden eigenen Grenzen zu Grunde, was hindert, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren? Warum kann der eine trotz hoher Arbeitsbelastung ein gesundes Maß finden, ein anderer jedoch nicht?
Burnout-Prophylaxe beinhaltet nicht nur die Durchführung eines adäquaten Zeitmanagements, sie geht weit darüber hinaus. Sie ist der Lernprozess, den vielfältigen Anforderungen und Ansprüche des Lebens, zumindest teilweise, gerecht werden zu können. Wir sind alle in verschiedene Systeme eingebunden. Das Arbeitssystem unseres Berufslebens ist nur eines davon. Unsere familiären Bindungen und Prägungen haben einen großen Einfluss auf unsere Belastbarkeit und auf die Fähigkeit, angemessen und ohne Schuldgefühle NEIN sagen zu können. Sie bestimmen unsere Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Und wer nicht NEIN sagen kann, wird krank.
Wer dem Burnout bereits in seinen Anfängen begegnen möchte muss also lernen, Grenzen zu setzen und dennoch offen zu sein. Nur wer um seine Grenzen weiß, kann sie auch immer wieder erweitern. Er kann auf andere zugehen und ihnen dadurch wirklich begegnen.
Beratungen zur Klärung der Probleme und der Ursachen sind oftmals eine große Hilfe für Betroffene. Manchmal heilt die ausschließlich medizinische Behandlung nicht. Familienaufstellungen können zu einem tiefen Verständnis des Burnouts und seiner Symptome und zu heilsamen Lösungen führen. Sie zeigen persönliche oder familiäre Hintergründe des Leides auf. Betroffenen erfahren Impulse für einen Weg, der angemessene Grenzen ermöglicht. Eine Hilfe für alle, die die Ursache ihrer Konflikte ändern wollen. Mehr zu Familienaufstellungen und zu Seminaren zum Thema „Grenzen setzen“ gibt es unter www.aufstellungstage.de .
Renate Wirth
Dr. agr. HP psych.
Tel 03327 - 71000
Fax 03327 - 79296

Pressekontakt: Agentur PublicScience - Berlin/
/
Tel.:030- 280 99 104/ www.publicscience.de
Dr. Renate Wirth hat auf dem Gebiet der Naturwissenschaft promoviert (Dr. agr.). In den letzten eineinhalb Jahrzehnten hat sie sich persönlich und beruflich neu ausgerichtet. Die Aufstellungsarbeit hat in ihren Leben eine zentrale Rolle eingenommen. In den letzten Jahren hat sie mehr als 800 Familienaufstellungen miterleben können. Sie leitet Aufstellungsseminare in Berlin und Würzburg.
In ihrer Beratungspraxis für Systemaufstellungen in Werder arbeitet sie überwiegend mit der Methode der Einzelaufstellungen. Zur Klärung eines konkreten Anliegens kann schon eine Sitzung genügen, meist ist jedoch eine Einzelaufstellung Teil eines Begleitungsprozesses.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Aufstellungsseminare sind eine tiefe und besondere Erfahrung menschlichen Miteinanderseins. Hier kommen Menschen für ein oder mehrere Tage zusammen, um eigene Anliegen zu klären und als Stellvertreter füreinander DazuSein. Obwohl sich die Teilnehmer meist nicht kennen wirkt hier ein besonderes Phänomen, das als "wissendes Feld" bezeichnet wird. Die Stellvertreter können innerhalb von kürzester Zeit die Gefühle der Familienmitglieder anderer Seminarteilnehmer stellvertretend wahrnehmen. Derjenige, der aufstellt, kann so ein Bild seines Beziehungssystems sehen. Seelenbewegungen werden sichtbar und Heilimpulse möglich.
Beim Familienaufstellen werden Mitglieder der Familie aufgestellt. Es ist oft nicht die ganze Familie, sondern es werden die Familienmitglieder ausgewählt und aufgestellt, die eine Lösung des Problems
Ging man früher noch davon aus, dass hohe Arbeitsbelastungen insbesondere in „helfenden Berufen“ zu massiven Erschöpfungssymptomen führen, weiß man heute, dass das Burnout nahezu alle Berufsgruppen betrifft. Die Liste der auslösenden Ursachen für ein Burnout ist lang. Ein wenig Burnout ist jedoch in uns allen. Gefährlich wird es dann, wenn sich das Alltagsleben in ein Leidensbild verwandelt, dabei zur täglich Qual wird und die Betroffenen leise und unerbittlich in eine selbstzerstörerische Krankheit hineinzieht. Werden die Erschöpfungssymptome ignoriert, führt der Weg direkt in den Abgrund der Erkrankung.
An Burnout erkrankte Menschen sind nicht ausreichend fähig, gesunde Grenzen zu setzen. Hier geht es bei weitem nicht nur um Grenzen zum Arbeitspensum. Sie brauchen die Fähigkeit, sowohl körperlich als auch in ihren Gedanken, Gefühlen und Beziehungen der Situation angemessene Grenzen setzen zu können.
Die seelischen und psychosozialen Aspekte des Burnouts werden häufig unterschätzt. Welche Ursachen liegen diesen mangelnden eigenen Grenzen zu Grunde, was hindert, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren? Warum kann der eine trotz hoher Arbeitsbelastung ein gesundes Maß finden, ein anderer jedoch nicht?
Burnout-Prophylaxe beinhaltet nicht nur die Durchführung eines adäquaten Zeitmanagements, sie geht weit darüber hinaus. Sie ist der Lernprozess, den vielfältigen Anforderungen und Ansprüche des Lebens, zumindest teilweise, gerecht werden zu können. Wir sind alle in verschiedene Systeme eingebunden. Das Arbeitssystem unseres Berufslebens ist nur eines davon. Unsere familiären Bindungen und Prägungen haben einen großen Einfluss auf unsere Belastbarkeit und auf die Fähigkeit, angemessen und ohne Schuldgefühle NEIN sagen zu können. Sie bestimmen unsere Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Und wer nicht NEIN sagen kann, wird krank.
Wer dem Burnout bereits in seinen Anfängen begegnen möchte muss also lernen, Grenzen zu setzen und dennoch offen zu sein. Nur wer um seine Grenzen weiß, kann sie auch immer wieder erweitern. Er kann auf andere zugehen und ihnen dadurch wirklich begegnen.
Beratungen zur Klärung der Probleme und der Ursachen sind oftmals eine große Hilfe für Betroffene. Manchmal heilt die ausschließlich medizinische Behandlung nicht. Familienaufstellungen können zu einem tiefen Verständnis des Burnouts und seiner Symptome und zu heilsamen Lösungen führen. Sie zeigen persönliche oder familiäre Hintergründe des Leides auf. Betroffenen erfahren Impulse für einen Weg, der angemessene Grenzen ermöglicht. Eine Hilfe für alle, die die Ursache ihrer Konflikte ändern wollen. Mehr zu Familienaufstellungen und zu Seminaren zum Thema „Grenzen setzen“ gibt es unter www.aufstellungstage.de .
Renate Wirth
Dr. agr. HP psych.
Tel 03327 - 71000
Fax 03327 - 79296
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Tel.:030- 280 99 104/ www.publicscience.de
Dr. Renate Wirth hat auf dem Gebiet der Naturwissenschaft promoviert (Dr. agr.). In den letzten eineinhalb Jahrzehnten hat sie sich persönlich und beruflich neu ausgerichtet. Die Aufstellungsarbeit hat in ihren Leben eine zentrale Rolle eingenommen. In den letzten Jahren hat sie mehr als 800 Familienaufstellungen miterleben können. Sie leitet Aufstellungsseminare in Berlin und Würzburg.
In ihrer Beratungspraxis für Systemaufstellungen in Werder arbeitet sie überwiegend mit der Methode der Einzelaufstellungen. Zur Klärung eines konkreten Anliegens kann schon eine Sitzung genügen, meist ist jedoch eine Einzelaufstellung Teil eines Begleitungsprozesses.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Aufstellungsseminare sind eine tiefe und besondere Erfahrung menschlichen Miteinanderseins. Hier kommen Menschen für ein oder mehrere Tage zusammen, um eigene Anliegen zu klären und als Stellvertreter füreinander DazuSein. Obwohl sich die Teilnehmer meist nicht kennen wirkt hier ein besonderes Phänomen, das als "wissendes Feld" bezeichnet wird. Die Stellvertreter können innerhalb von kürzester Zeit die Gefühle der Familienmitglieder anderer Seminarteilnehmer stellvertretend wahrnehmen. Derjenige, der aufstellt, kann so ein Bild seines Beziehungssystems sehen. Seelenbewegungen werden sichtbar und Heilimpulse möglich.
Beim Familienaufstellen werden Mitglieder der Familie aufgestellt. Es ist oft nicht die ganze Familie, sondern es werden die Familienmitglieder ausgewählt und aufgestellt, die eine Lösung des Problems
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