04.07.2007 - 15:42 - Tourismus, Auto & Verkehr
198. Jahrestag des Kriegsendes im Jahre 1809 MIKULOV – NIKOLSBURG 2007 am 6.-8. Juli 2007
Pressemitteilung von: Project Austerlitz / PR Agentur: Project Austerlitz
Projekt Austerlitz Central European Napoleonic Society und die Stadt Mikulov organisieren die Erinnerungsveranstaltung anlässlich des 198. Jahrestages des Kriegsendes im Jahre 1809 MIKULOV – NIKOLSBURG 2007 am 6.-8. Juli 2007
SCHIRMHERRSCHAFT: DER 1. LANDESHAUPTMANNSTELLVETRETER VON SÜDMÄHREN ING. MILAN VENCLÍK
Traditionsgemäß organisiert C.E.N.S. in Südmähren im Rahmen des Projektes Austerlitz die Veranstaltung des Reenactment anlässlich des Kriegsendes im Jahre1809. An die vorjährige und auch die vorvorjährige erfolgreiche Feier knüpft das ähnlich konzipierte Gedenken in diesem Jahr an.
Der Name der Stadt Mikulov wurde in die Geschichte beider Feldzüge Kaiser Napoleons gegen Österreich eingeschrieben. In den Jahren 1805 und Jahre 1809 marschierten Teile der Heere beider Parteien durch die Stadt. Vier Tage nach der Schlacht bei Austerlitz, am 6. Dezember 1805, wurden hier die Friedensverhandlungen eingeleitet. Der Friede selbst wurde später in Bratislava (Pressburg) geschlossen. Im Jahre 1809, vor der Schlacht bei Znaim, kam Marschall Davout in die Stadt Mikulov. Unweit davon, bei Drnholec (Dürnholz), führte die österreichische Division von Untermarschall Radetzky eine Schlacht gegen die Vorhut der Heeresgruppe von Marschall Marmont. Am 15 September 1809 übernachtete Napoleon selbst vor seiner Reise nach Brünn und danach zum Austerlitzer Schlachtfeld im Schloss der Dietrichsteiner in Mikulov.
Nach der Schlacht bei Wagram wich das 4. österreichische Korps von Untermarschall Rosenberg nach Nikolsburg zurück. Seine Aufgabe war es, die Aufmerksamkeit der Franzosen an sich zu fesseln und so den Rückzug des Kernes der österreichischen Kräfte in Richtung Znaim und weiter nach Jihlava zu decken. Die Rückzugkämpfe gegen die französischen Fronttruppen der Marschälle Davout und Marmont lieferte vor allem jene Division, die der begabte und später sehr berühmte Kommandant, Untermarschall Radetzky, führte. Marmont wandte sich bereits am 10. Juli nach Znaim, Davout jedoch kam bis nach Nikolsburg, und erst von hier wurde sein Korps nach Znaim berufen, wohin er aber vor dem Abschluss der Waffenruhe nicht gelangte.
Die schöne historische Stadt Mikulov und ihre Umgebung bietet ideale Bedingungen für Erinnerungsveranstaltungen unter Teilname von Mitgliedern militärhistorischer Vereine. Die Aufgabe der Veranstaltung Mikulov 2007 ist vor allem die Vorbereitung auf den 200. Jahrestag des Krieges 1809 und der Schlachten bei Aspern, Wagram und Znaim.
In Nikolsburg wurde im Jahre 1809 nicht gekämpft. Die Stadt und ihre Umgebung bekamen dennoch die Anwesenheit der Armeen zu spüren. Diese Veranstaltung sollte den Besuchern einen Blick auf das gewöhnliche Leben der Soldaten am Anfang des 19. Jahrhunderts bieten. Im Schlosspark wird ein Militärlager aufgebaut. 150-250 Soldaten einschließlich einiger Reiter in originalgetreuen Repliken der historischen Uniformen werden sich der Ausbildung widmen, Soldatentruppen werden durch die Straßen defilieren. Einen Bestandteil der Vorbereitungen für das Jahr 2009 wird dabei selbstverständlich auch das Einüben der Kampfvorführungen einnehmen, was den attraktivsten Teil des Programms darstellt.
Eine Besonderheit der Veranstaltung am Samstagvormittag ist der Kampfmarsch der Teilnehmer durch die Gemeinde Drasenhofen nach Nikolsburg, über die tschechisch-österreichische Grenze. Für das Reenactment gibt es schon lange keine Grenze mehr, die Grenzen zwischen den Staaten Europas verschwinden allmählich auch. Der Sinn des Marsches ist nicht nur die Einbeziehung der weiteren Umgebung in die Erinnerungsveranstaltungen, um das Programm für die Teilnehmer attraktiv zu machen, sondern auch der Hinweis auf die Tatsache der fallenden Grenzen.
oseph Franz Fürst von Dietrichtein zu Nikolsburg (1767-1854), welcher die Dietrichsteiner Gruft erbauen ließ, war Teilnehmer an den Revolutionskriegen gegen Frankreich. Am Samstagabend verbeugen sich die Teilnehmer an der Veranstaltung zu seinem Andenken bei einem kurzen Pietätakt.
Programm der Veranstaltung
Samstag, am 7. Juli 2007:
07:00 Tagwache
07:30 Frühstück
08:30 Aufmarsch der Truppen
08:45 – 09:15 Abreise nach Drasenhofen
09:15 – 09:30 Aufstellung und Defilee durch Drasenhofen
09:30 – 15:00 Kampfmarsch von Drasenhofen nach Nikolsburg (Mittagessen
unterwegs)
15:00 – 15:45 Schlacht um die Stadt Nikulosburg, Franzosen durchbrechen über den
Stadtplatz bis zum Schloss, wo sie angehalten werden, und der
Waffenstillstand wird erklärt.
15:45 – 16:15 Defilee beider Armeen durch das Zentrum Nikolsburg, und ihr
Abmarsch in das Lager, Proklamationen, Auszeichnungen,
Beförderungen
16:15 – 16:45 Reinigung von Waffen und der Ausrüstung, Lagerleben
16:45 – 17:30 Abendbrot
17:45 Aufmarsch
18:00 Gedenken in der Dietrichsteiner Gruft, Erinnerung an die Teilnahme
des Fürsten Joseph Franz von Dietrichstein an den Revolutionskriegen,
Kranzniederlegung
Sonntag am 8. Juli 2007:
07:00 Tagwache
07:30 Frühstück
08:30 Aufmarsch der Truppen
09:00 – 11:30 Ausbildung der Truppen auf dem Stadtplatz
12:00 Aufmarsch im Lager, Ende der Veranstaltung
Programmänderung vorbehalten
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Miroslav Jandora
Projekt Austerlitz
Davay Communications s.r.o.
Brno
Czech republic
phone:+420 515903351
fax:+420 239017458
mail:
www.austerlitz.org
Traditionsgemäß organisiert C.E.N.S. in Südmähren im Rahmen des Projektes Austerlitz die Veranstaltung des Reenactment anlässlich des Kriegsendes im Jahre1809. An die vorjährige und auch die vorvorjährige erfolgreiche Feier knüpft das ähnlich konzipierte Gedenken in diesem Jahr an.
SCHIRMHERRSCHAFT: DER 1. LANDESHAUPTMANNSTELLVETRETER VON SÜDMÄHREN ING. MILAN VENCLÍK
Traditionsgemäß organisiert C.E.N.S. in Südmähren im Rahmen des Projektes Austerlitz die Veranstaltung des Reenactment anlässlich des Kriegsendes im Jahre1809. An die vorjährige und auch die vorvorjährige erfolgreiche Feier knüpft das ähnlich konzipierte Gedenken in diesem Jahr an.
Der Name der Stadt Mikulov wurde in die Geschichte beider Feldzüge Kaiser Napoleons gegen Österreich eingeschrieben. In den Jahren 1805 und Jahre 1809 marschierten Teile der Heere beider Parteien durch die Stadt. Vier Tage nach der Schlacht bei Austerlitz, am 6. Dezember 1805, wurden hier die Friedensverhandlungen eingeleitet. Der Friede selbst wurde später in Bratislava (Pressburg) geschlossen. Im Jahre 1809, vor der Schlacht bei Znaim, kam Marschall Davout in die Stadt Mikulov. Unweit davon, bei Drnholec (Dürnholz), führte die österreichische Division von Untermarschall Radetzky eine Schlacht gegen die Vorhut der Heeresgruppe von Marschall Marmont. Am 15 September 1809 übernachtete Napoleon selbst vor seiner Reise nach Brünn und danach zum Austerlitzer Schlachtfeld im Schloss der Dietrichsteiner in Mikulov.
Nach der Schlacht bei Wagram wich das 4. österreichische Korps von Untermarschall Rosenberg nach Nikolsburg zurück. Seine Aufgabe war es, die Aufmerksamkeit der Franzosen an sich zu fesseln und so den Rückzug des Kernes der österreichischen Kräfte in Richtung Znaim und weiter nach Jihlava zu decken. Die Rückzugkämpfe gegen die französischen Fronttruppen der Marschälle Davout und Marmont lieferte vor allem jene Division, die der begabte und später sehr berühmte Kommandant, Untermarschall Radetzky, führte. Marmont wandte sich bereits am 10. Juli nach Znaim, Davout jedoch kam bis nach Nikolsburg, und erst von hier wurde sein Korps nach Znaim berufen, wohin er aber vor dem Abschluss der Waffenruhe nicht gelangte.
Die schöne historische Stadt Mikulov und ihre Umgebung bietet ideale Bedingungen für Erinnerungsveranstaltungen unter Teilname von Mitgliedern militärhistorischer Vereine. Die Aufgabe der Veranstaltung Mikulov 2007 ist vor allem die Vorbereitung auf den 200. Jahrestag des Krieges 1809 und der Schlachten bei Aspern, Wagram und Znaim.
In Nikolsburg wurde im Jahre 1809 nicht gekämpft. Die Stadt und ihre Umgebung bekamen dennoch die Anwesenheit der Armeen zu spüren. Diese Veranstaltung sollte den Besuchern einen Blick auf das gewöhnliche Leben der Soldaten am Anfang des 19. Jahrhunderts bieten. Im Schlosspark wird ein Militärlager aufgebaut. 150-250 Soldaten einschließlich einiger Reiter in originalgetreuen Repliken der historischen Uniformen werden sich der Ausbildung widmen, Soldatentruppen werden durch die Straßen defilieren. Einen Bestandteil der Vorbereitungen für das Jahr 2009 wird dabei selbstverständlich auch das Einüben der Kampfvorführungen einnehmen, was den attraktivsten Teil des Programms darstellt.
Eine Besonderheit der Veranstaltung am Samstagvormittag ist der Kampfmarsch der Teilnehmer durch die Gemeinde Drasenhofen nach Nikolsburg, über die tschechisch-österreichische Grenze. Für das Reenactment gibt es schon lange keine Grenze mehr, die Grenzen zwischen den Staaten Europas verschwinden allmählich auch. Der Sinn des Marsches ist nicht nur die Einbeziehung der weiteren Umgebung in die Erinnerungsveranstaltungen, um das Programm für die Teilnehmer attraktiv zu machen, sondern auch der Hinweis auf die Tatsache der fallenden Grenzen.
oseph Franz Fürst von Dietrichtein zu Nikolsburg (1767-1854), welcher die Dietrichsteiner Gruft erbauen ließ, war Teilnehmer an den Revolutionskriegen gegen Frankreich. Am Samstagabend verbeugen sich die Teilnehmer an der Veranstaltung zu seinem Andenken bei einem kurzen Pietätakt.
Programm der Veranstaltung
Samstag, am 7. Juli 2007:
07:00 Tagwache
07:30 Frühstück
08:30 Aufmarsch der Truppen
08:45 – 09:15 Abreise nach Drasenhofen
09:15 – 09:30 Aufstellung und Defilee durch Drasenhofen
09:30 – 15:00 Kampfmarsch von Drasenhofen nach Nikolsburg (Mittagessen
unterwegs)
15:00 – 15:45 Schlacht um die Stadt Nikulosburg, Franzosen durchbrechen über den
Stadtplatz bis zum Schloss, wo sie angehalten werden, und der
Waffenstillstand wird erklärt.
15:45 – 16:15 Defilee beider Armeen durch das Zentrum Nikolsburg, und ihr
Abmarsch in das Lager, Proklamationen, Auszeichnungen,
Beförderungen
16:15 – 16:45 Reinigung von Waffen und der Ausrüstung, Lagerleben
16:45 – 17:30 Abendbrot
17:45 Aufmarsch
18:00 Gedenken in der Dietrichsteiner Gruft, Erinnerung an die Teilnahme
des Fürsten Joseph Franz von Dietrichstein an den Revolutionskriegen,
Kranzniederlegung
Sonntag am 8. Juli 2007:
07:00 Tagwache
07:30 Frühstück
08:30 Aufmarsch der Truppen
09:00 – 11:30 Ausbildung der Truppen auf dem Stadtplatz
12:00 Aufmarsch im Lager, Ende der Veranstaltung
Programmänderung vorbehalten
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Miroslav Jandora
Projekt Austerlitz
Davay Communications s.r.o.
Brno
Czech republic
phone:+420 515903351
fax:+420 239017458
mail:
www.austerlitz.org
Traditionsgemäß organisiert C.E.N.S. in Südmähren im Rahmen des Projektes Austerlitz die Veranstaltung des Reenactment anlässlich des Kriegsendes im Jahre1809. An die vorjährige und auch die vorvorjährige erfolgreiche Feier knüpft das ähnlich konzipierte Gedenken in diesem Jahr an.
News-ID: 144550 • Views: 1367
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum




