04.07.2007 - 14:02 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Zoll und STIEBEL ELTRON gehen gemeinsam gegen Produktpiraten vor
Pressemitteilung von: STIEBEL ELTRON / PR Agentur: Ulrich Eggert GWK
STIEBEL ELTRON und der Zoll gemeinsam gegen Produktpiraten (v.l. Michael Birke (STIEBEL ELTRON), Karlheinz Reitze (STIEBEL ELTRON), Doris Poeschel (Zoll), Rudolf Sonnemann (STIEBEL ELTRON), Dieter Kohlenberg (Zoll)).
Dem Holzmindener Unternehmen ist seit geraumer Zeit bekannt, dass seine Produkte nachgeahmt werden. Der Verein Plagiarius hatte bereits eine Firma in China dafür mit dem Negativpreis „Plagiarius“ an den Pranger gestellt. Design und Verpackung des Händetrockners HTE 4 wurden dort bis ins kleinste Detail kopiert, das technische Innenleben nachgebaut, einzig das STIEBEL-ELTRON-Logo fehlte. Plagiate des Produktes tauchten auch auf der Kundentoilette in einem Baumarkt in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes auf.
Der wirtschaftliche Schaden, den der Vertrieb von Plagiaten anrichtet, ist enorm.
STIEBEL ELTRON arbeitet im Bereich Produktpiraterie eng mit der Bundeszollverwaltung zusammen.
Gegen unerlaubte Schutzrechtsverletzungen wird konsequent vorgegangen. Der Zoll prüft bei Waren, die ein-, aus- und durch das Bundesgebiet geführt werden, ob es sich dabei um Plagiate handelt.
Ein wichtiges Instrumentarium hierbei ist das so genannte Grenzbeschlagnahmeverfahren. Im Fall des Händetrockners hat STIEBEL ELTRON einen solchen genehmigten Antrag bei den Zollbehörden vorliegen. Er erlaubt dem Zoll, Waren schon frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Dies kann bei der Grenzabfertigung geschehen, bei den Abfertigungen im Binnenzollamt oder durch die mobilen Kontrollgruppen im innergemeinschaftlichen Warenverkehr.
In einem anderen Fall wurden 4000 Stück kopierte Schnellheizer, die dem eigenen Produkt stark ähneln, dingfest gemacht. Der Großteil davon wurden auf Kosten des deutschen Importeurs bereits vernichtet. Äußerlich sehen sich Original und Fälschung zum Verwechseln ähnlich, im Inneren steckt jedoch die Gefahr: Die verwendeten minderwertigen Materialien und die Herstellung in China sorgen zwar für einen günstigen Preis, stellen jedoch ein Risiko für die Endverbraucher dar. Lutz Grünig, bei STIEBEL ELTRON für das Patentwesen zuständig, erläutert: „Diese Vorgänge machen deutlich, wie wichtig es ist, Schutzrechte – also Patente und Geschmacksmuster –anzumelden, um Produkte vor Nachahmung zu schützen.“
Dies ist auch eine Grundvoraussetzung dafür, Schutzrechtsverletzer überhaupt zur Rechenschaft und die Plagiate aus dem Verkehr ziehen zu können. 200 Plagiate des Schnellheizers wurden jetzt exemplarisch auf dem Gelände des Hauptzollamts Hannover vernichtet. Dieser Fall konnte durch eine außergerichtliche Einigung zwischen STIEBEL ELTRON und dem deutschen Importeur aus der Welt gebracht werden.
Die Zöllner haben einschlägige Erfahrung mit gefälschten Markenartikeln: Im vergangenen Jahr wurden im Hauptzollamtsbezirk Hannover in 48 Fällen Plagiate entdeckt. Bei STIEBEL ELTRON wird schon im nächsten Fall recherchiert; insbesondere das Design der Produkte ist bei Nachahmern scheinbar heiß begehrt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG
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Dr.-Stiebel-Straße
37603 Holzminden
STIEBEL ELTRON entwickelt und produziert seit 1924 Produkte auf technisch höchstem Niveau. Damit hat sich das Familienunternehmen bereits frühzeitig als Qualitätsanbieter für Haus- und Systemtechnik einen Namen gemacht. Sein Erfahrungsschatz spiegelt sich in zahlreichen Patenten für innovative Produkte. Das gesamte Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die Bereiche Warmwasser, Raumheizung, Klima und Erneuerbare Energie. STIEBEL ELTRON ist einer der führenden Hersteller im Bereich der Haus- und Systemtechnik.
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