(openPR) Mit einer Rahmenvereinbarung, die die Ausgabe einer maschinell lesbaren Krankenversichertenkarte regelt, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erstmals einer Management-Gesellschaft ein Privileg zuerkannt, das bisher den Gesetzlichen Krankenkassen vorbehalten war. Zum 1. Juli 2007 tauschen alle an dem auf einem Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) basierenden Versorgungsmodell medi-convent teilnehmenden Versicherten der BKK Gruner + Jahr – Die Präventionskasse ihre bisherige medi-convent-Karte gegen die neue maschinell lesbare Chipkarte aus.
Die neue Chip-Karte
Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt wie bisher über medi-convent. Neu ist, dass die Abrechnungsdaten, wie bei den Chipkarten der Gesetzlichen Krankenkassen, maschinell erzeugt und weiterverarbeitet werden können. Dadurch wird in den Arztpraxen die Erfassung der Patientendaten sowie die Abrechnung deutlich vereinfacht.
Die neuen medi-convent-Centren
Bundesweit einzigartig ist die Kooperation zwischen medi-convent und zahlreichen qualifizierten Fitnessstudios bzw. Physiotherapien im Bundesgebiet. In enger Abstimmung zwischen den medi-convent-Ärzten und den angebundenen Fitnessstudios werden verschiedene präventive Maßnahmen festgelegt, die der Versicherte im Partner-Fitnessstudio durchführen kann. Diese neuen „medi-convent-Center“ vereinen unter ihrem Dach Fitnessmöglichkeiten sowie Angebote zur Physiotherapie und Rehabilitation. Ziel des Modells ist es, durch die Kooperation zwischen Ärzten und Fitnessstudios das Thema „Prävention“ dauerhaft zu stärken und dadurch typische Folgeerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen zu vermeiden.
Bis Ende des Jahres soll es allein in Berlin 18 derartige medi-convent-Center geben. Für Hessen, Schleswig-Holstein und Hamburg sind für die zweite Jahreshälfte ebenfalls die ersten Center geplant, weitere Bundesländer sind in Vorbereitung.










