(openPR) Ist reiten gut oder schlecht für den Rücken? Diese Frage kann nicht ohne genauere Betrachtung eindeutig beantwortet werden. Reiten stärkt den Rücken, wenn der Reite die Stöße des Pferdes abfedern kann und einen guten, ausbalancierten Sitz hat. Voraussetzung dafür ist genügend Kraft. Ist diese nicht vorhanden, kann reiten auch schädlich für den Rücken sein. Viele leiden durch einseitige Belastungen im Beruf, z.B. am Schreibtisch, eh schon unter Haltungsschäden und daraus resultierenden Schmerzen.
Die aufrechte Haltung wird bestimmt durch drei Säulen. Die Bauchmuskulatur als vorderer Halt und Abschluss der inneren Organe, die Wirbelsäule als passives Gerüst und die Rückenmuskulatur als hintere Stütze der Wirbelsäule. Ist eine dieser drei Säulen nicht in der Lage, ihre Funktion zu erfüllen, muss eine der anderen diese Aufgabe übernehmen. Die Auswirkungen sind muskuläre Hartspänne beidseits des Halses, Spannungskopfschmerzen, massive Rückenverspannungen und Bandscheibenprobleme.
Regelmäßige Bewegung ist das beste Rezept gegen Verspannungen und Schmerzen. Bevorzugt werden sollte das Nordic Walking, welches neben der gelenkschonenden Fortbewegungsweise auch das Herz-Kreislauf-System unterstützt sowie Pilates. Dieses sanfte und trotzdem äußert effektive Training stärkt das sogenannte Powerhouse, also die Körpermitte mit den rund um die Wirbelsäule liegenden Muskeln.
Ein gedehnter und starker Rücken wirkt sich positiv auf das Reiterlebnis aus, hilft doch ein kontrollierter und ausbalancierter Sitz auch dem Pferd, im Gleichgewicht zu bleiben.
Mehr Infos über Nordic Walking, Pilates und reiten finden Sie unter http://www.hallo-pferd.de/news/18928.
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