02.07.2007 - 14:09 - Kunst & Kultur

Wenn einer eine Reise tut - Eine Kulturgeschichte des Reisens

Pressemitteilung von: Die Salongesellschaft / PR Agentur: Die Salongesellschaft
Eltville, 07/2007 - „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.“ Diesem Gedicht von Matthias Claudius aus dem 18. Jahrhundert tut es die Salongesellschaft im Reisemonat Juli gleich und macht zumindest in Wort und Bild einen kleinen Trip auf zur Kulturgeschichte des Reisens.

Für alle Daheimgebliebenen geht es beim letzten Salon im Fachwerk vor der Sommerpause also noch mal auf „Grand Tour“ zu den Ursprüngen von Pilgerfahrt und Wellnessurlaub. Das Reisen ist beileibe kein modernes Phänomen, nur die Motive und Möglichkeiten haben sich geändert. Im 17. und 18. Jahrhundert beispielsweise verfügte nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über die Mittel und die Zeit, auf Reisen zu gehen. Insbesondere Reisen zu Erholungszwecken waren weitgehend ein Privileg des Adels, der seine Söhne auf sog. Kavaliersreisen oder eben auf die „Grand Tour“ nach Italien schickte. Den Adligen folgte später das gehobene Bürgertum, Gelehrte und Künstler. Eine Einbeziehung der Arbeiterschaft erfolgte erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute reisen 43 % der Deutschen ins Ausland.

Steigender Wohlstand und zunehmende Mobilität stellen die Reiselust der Deutschen an die Weltspitze. Die Reisebranche zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. Allein in Deutschland erzielt sie mit 2,8 Millionen Beschäftigten einen Umsatz von 140 Milliarden Euro und absorbiert 11 Prozent der Konsumausgaben der westlichen Industriestaaten. Sehr viel hat sich jedoch an den Reisetrends verändert. Wie reist man heute, welche Reisetypen gibt es und wie sieht die Zukunft des Reisens aus ? Eine Antwort darauf liefert vielleicht der Pädago-ge und Reisende Hartmut Wemhoener. Der Experte bei diesem Salonabend berichtet dazu eindrucksvoll von seinen Südamerika-Reisen mit dem Fahrrad und wird den Salongästen Impressionen eines modernen Reisenden in Wort und Bild aufzeigen. Auch über die durchaus kritischen und kulturellen Auswirkungen der boomenden Branche soll im Salon diskutiert werden.

Eingeladen sind, so die beiden Salondamen Christiane Nägler und Beate Hiller, Kosmopoliten, Cluburlauber, Pilgerreisende, Wellnesstouristen, Fernreisende, Sport- und Exotikfreaks, Campingurlauber - schlussendlich alle, die selbst gerne reisen und die Diskussion im Fachwerk an diesem Sommerabend im Rheingau bereichern möchten. Musikalisch gibt es Volksweisen vom Feinsten – Christoph Sauer, der selbst als Entertainer auf Kreuzschiffen umherschippert, wird die Reisegesellschaft musikalisch in Schwingung bringen.

TERMIN
Salon im Fachwerk: „Wenn einer eine Reise tut“ - Eine Kulturgeschichte des Reisens von Land und Leuten mit Hartmut Wemhoener
Musik: Christoph Sauer – www.christophsauer.info
Beginn: Mittwoch, 11. Juli 2007, ab 19:3o Uhr, Einlass 19.oo Uhr
Eintritt: 10,- EUR incl. Programm, Thee und Butterbroten, exkl. Wein
Veranstaltungsort: Hauptstr. 1-3, 65344 Eltville / Martinsthal
Anmeldung: Die Salongesellschaft, Telefon: 06123 / 709 830,
Email: , Internet: www.salongesellschaft.de

Die Salongesellschaft
Christiane Nägler
Hauptstr. 1-3
65344 Eltville
Email:
www.salongesellschaft.de
Tel: 06123 / 709 830
Mobil : 0171 / 208 09 71

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Über die Salongesellschaft:
Die Initiatorinnen Christiane Nägler und Beate Hiller gründeten im Jahre 2004 die Salongesellschaft, die die klassische Salontradition im modernen Gewand wiederbeleben möchte. Der „Salon in der Villa“ in der historischen Wiesbadener Villa Schnitzler im März 2004 setzte den Meilenstein für eine Reihe von wundervollen Begegnungen, die die beiden Marketing- und Literaturexpertinnen aus der Taufe gehoben haben. Mit ihren eigenen Räumlichkeiten in einer kleinen Hofreite eines ehemaligen Weingutes in Martinsthal im Rheingau setzen die beiden Gastgeberinnen die charmante Tradition der privaten Öffentlichkeit der Salonkultur fort.

Die Förderung der Gesprächskultur und der Feinen Lebensart steht im For-dergrund dieser Initiative. Auf dem Programm der Salongesellschaft stehen außer dem „Salon im Fachwerk“ Diners zur Tisch- & Tafelkultur, sinnliche Salonabende für Gourmets, Kulturgespräche, Kulturreisen zu Stätten be-rühmter Salonièren, exklusive Salons & Soirées für Firmenkunden und Abende zur Schreib- und Briefkultur. Eine sehr enge Kooperation besteht mit der Varnhagen Gesellschaft (www.varnhagen.info) in Köln, bei der Christiane Nägler seit Oktober 2006 zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

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