Nierenkrebs und Leberkrebs: Sorafenib hemmt den Krebs an der Zellteilung und hungert ihn aus
(openPR) Multikinasehemmer Sorafenib ermöglicht erfolgreiche Therapie bei Nierenzellkarzinom und Leberzellkarzinom
Die Onkologie steht am Anfang revolutionärer Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen. Nach Jahren der Stagnation in der Forschung wird immer öfter über Erfolge von Biologics berichtet, biologische Medikamente die eine gezielte Behandlung (targeted therapy) ermöglichen. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Erich Enghofer die Pressekonferenz der Bayer Schering Pharma, Leverkusen zum Thema "Innovativer Therapieansatz zur Lebensverlängerung beim Leberzellkarzinom".
Eines der ersten Therapiegebiete für den Einsatz von Biologics ist das Nierenzellkarzinom gewesen, so dass seit vergangenem Jahr Patienten im fortgeschrittenem Stadium dieser Krebserkrankung mit einem zugelassenen Medikament behandelt werden. Bei der Wirksubstanz handelt es sich um den biologisch wirksamen Kinaseinhibitor Sorafenib.
Die erfreulichen klinischen Studienergebnisse beim Nierenzellkarzinom veranlassten forschende Kliniker Sorafenib auch bei schweren Fällen des Leberzellkarzinoms einzusetzen. Die Ergebnisse lassen auf eine baldige Zulassung von Sorafenib bei hepatozellulärem Karzinom (HCC) hoffen, da es zur Zeit keine alternative Therapien gibt.
Sorafenib wirkt auf zwei Ebenen. Zum einen greift es gezielt in die Zellteilung ein und zum anderen unterbindet es die Versorgung der Metastasen. Die Folge ist, dass Metastasen ausgehungert und abgekapselt werden. (MEDIZIN ASPEKTE)
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