Jahrespressekonferenz 2007

Pressemitteilung von: Bund der Freien Waldorfschulen
PR Agentur: Zeeb Kommunikation

Presseinformation Jahrespressekonferenz 2007 des Bundes der Freien Waldorfschulen

Jahrespressekonferenz 2007 über die Lage der deutschen Waldorfschulen und ihre ökonomischen Perspektiven am Mittwoch, 11. Juli 2007, 12:30 Uhr im Tagungszentrum in der Bundespressekonferenz

Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin, Raum III
Anfahrt: www.tagungszentrum-bpk.de/

"Gute Schulen zum Sparpreis? Freie Schulen entlasten den Staat!"

Anhand ihrer Gesamtjahresbilanz legen die Freien Waldorfschulen als einzige Schulgruppe regelmäßig ihre wirtschaftliche Lage offen. Dabei zeigt der konsolidierte Gesamtjahresabschluss 2005 einige interessante Gesichtspunkte auf, die diskutiert werden wollen:

- Schulen in Freier Trägerschaft unterrichten häufig erfolgreicher und wirtschaften effektiver als ihre staatlichen Pendants, werden aber nicht finanziell gleichgestellt.
- Wie der vorgelegte Jahresabschluss und die Feststellung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigen, spart die öffentliche Hand bei ihrer Finanzhilfe für Freie Schulen etwa zwei Mrd. Euro pro Jahr. Im Durchschnitt erhalten die Schulen in Freier Trägerschaft je Schüler derzeit einen Zuschuss von 3.800 Euro pro Jahr, während pro Schüler an einer öffentlichen Schule 4.900 Euro aufgewendet werden (siehe Studie: Helmut E. Klein: Privatschulen in Deutschland, Regulierung - Finanzierung - Wettbewerb, IW-Analysen Nr. 25, Köln 2007)

Trotz dieser immensen jährlichen Ersparnis scheint der Staat noch immer nicht an einer positiven Entwicklung der Freien Schulen interessiert zu sein; vielmehr bereitet er ihnen Schwierigkeiten. So werden z.B. neu gegründete Schulen erst nach einer mehrjährigen "Bewährungsphase" finanziell unterstützt. Gerade in dieser Situation halten die Waldorfschulen an ihrer bewährten Praxis fest, ihre Finanzsituation transparent und für Jeden nachprüfbar zu präsentieren.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen als Vertreter des Bundes der Freien Waldorfschulen Hartwig Schiller und Bernd Ruf, Vorstand, sowie Dr. Benediktus Hardorp, Leiter des Arbeitsbereichs Bildungsökonomie in Mannheim und sein Mitarbeiter Joachim Ramin zur Verfügung.

Bitte teilen Sie uns per E-Mail mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Bund der Freien Waldorfschulen, Öffentlichkeitsarbeit,
Thekla Walker und Peter Augustin, Wagenburgstraße 6, 70184 Stuttgart,
Tel. 0711.2104240, Fax 0711-2104219,
E-Mail

Herausgeber:
Bund der Freien Waldorfschulen
Thekla Walker
Wagenburgstraße 6
70184 Stuttgart
Tel. 0711-2104225


Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Redaktion:
Zeeb Kommunikation
Angelika Mathes
Hohenheimer Str. 58a
70184 Stuttgart
Tel. 0711-6070719


Über den Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die deutschen Waldorfschulen haben sich zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. Korporative Mitglieder sind derzeit 208 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie acht Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik. Daneben gibt es rund 2.700 persönliche Mitglieder.
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart eröffnet. Nach 87 Jahren Waldorfpädagogik gibt es heute weltweit über 1000 Waldorfschulen sowie 2.000 Kindergärten und Förder-Einrichtungen in allen Erdteilen, darunter auch in Israel, Südafrika und Ostasien.

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