(openPR) Akupunktur wird seit Jahren auch verstärkt in der Frauenheilkunde angewendet und die Zahl der positiven wissenschaftlichen Studien steigt. „Gerade bei Regelschmerzen bietet diese Therapie eine Erfolg versprechende Behandlungsform und ist als Bestandteil moderner Frauenheilkunde nicht mehr wegzudenken,“ meint Dr. Ansgar Römer, niedergelassener Gynäkologe in Mannheim. „Auch bei Schwangerschaft und Geburt ist die Einbeziehung von Akupunktur mittlerweile zum Standard geworden“, so der ärztliche Ausbildungsleiter der Fortbildungsgesellschaft Pro Medico, der eine starke Nachfrage nach Ausbildungskursen für die fernöstliche Medizin von Gynäkologen und Hebammen verzeichnet.
Fast jede Frau kennt die quälenden Schmerzen, die vor oder während der Menstruation im Unterleib und Rücken auftreten können. Begleitsymptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schwäche, Übelkeit und Erbrechen setzen betroffene Frauen oft mehrere Tage außer Gefecht – regelmäßig leidet das Berufs- und Privatleben. Hilfe suchen viele der Schmerzgeplagten in der Einnahme von Tabletten oder der Pille, auch wenn sie eigentlich lieber auf hormonelle Kontrazeptiva verzichten würden. Dabei sprechen Patienten mit Regelschmerzen und PMS (Prämenstruelles Syndrom) überraschend gut auf Akupunktur an – die Symptomatik kann deutlich reduziert oder langfristig beseitigt werden.
Akupunktur wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern bringt nach fernöstlicher Vorstellung die Lebensenergie Qi wieder ins Gleichgewicht, reguliert das Nervensystem und aktiviert Hormonhaushalt und körpereigene Selbstheilungskräfte. „Vor dem Behandlungsbeginn sollte man stets gynäkologisch abklären lassen, ob eine organische Ursache wie etwa Hormonstörungen, Zysten, Endometriose oder Myome dahinter steckt“, empfiehlt der TCM-Experte Römer. Voraussetzung für den dauerhaften Behandlungserfolg ist allerdings eine Akupunktur nach allen Regeln der Kunst, für die sich Römer und andere Experten der Qualitätsinitiative Akupunktur stark machen.














