18.06.2007 - 16:54 - Kunst & Kultur
Ausstellung im Künstlerhaus Dortmund, 31.08.-30.09.2007: Ich sehe was, was du nicht siehst
Pressemitteilung von: Künstlerhaus Dortmund / PR Agentur: Künstlerhaus Dortmund
Künstler machen Betrachtern ein Angebot: Sie schaffen die Möglichkeit, an der Subjektivität Ihrer Wahrnehmung teilzuhaben.
Der Sehprozess selbst ist ebenso ein äußerst individueller, vom persönlichen und kulturellen Umfeld geprägter Vorgang. Auch faktisch vorhandenes wird von jedem Einzelnen verschieden auf- und wahrgenommen – niemand, weder Künstler noch Betrachter, sieht jemals genau das, was der andere sieht.
Die Ausstellung zeigt Positionen, die sich konkret mit der Sichtbarmachung von dem Betrachter a priori Verborgenem und der Entstehung von Bildern in unseren Köpfen befassen.
Eingeladen sind mit Ushijima Koutarou und Takamitsu Ohta zwei japanische Künstler welche sich in raumbezogenen Arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise mit ihrer Umgebung auseinenandersetzen. Während Koutarou emotionale Räume schafft, beschreibt Ohta ortsbezogene Phänomene.
Andreas Lorenschat läßt Dritte ein vom ihm nie öffentlich gezeigtes Video beschreiben. Diese unterschiedlichen Beschreibungen, als Laufschrift auf Displays präsentiert, lassen beim Betrachter spekulative Bilder über das ursprünglich Gesehene entstehen.
Niklas Lichtis Arbeiten fußen auf Überlegungen der Minimal Art zur Betrachtersituation. Er schafft einen Parcour ästhetischer Rezeptionsvorgänge, bei dem nur durch die Bemühung des Betrachters das eigentlich Abgebildete sichtbar wird.
In Göksel Yilmaz Videoarbeit „Hunter“ findet ein erwartetes Ereignis nicht statt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Künstlerhaus Dortmund
Sunderweg 1
44147 Dortmund
T. 0231-820304

Das Künstlerhaus Dortmund
Das Künstlerhaus Dortmund hat seit 24 Jahren seinen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt Dortmund.
Es ist ein Ausstellungs- und Atelierhaus, das durch die Künstlerinnen und Künstler, die dort arbeiten, selbst verwaltet wird. Sie sind als e.V. organisiert und werden seit 1998 von einem hauptamtlichen Geschäftsführer unterstützt.
Das Gebäude wurde 1924 als Waschkaue und Betriebsgebäude für Schacht Westfalia erbaut, später als Bürogebäude der Westfälischen Wohnstätten AG und als Verwaltungssitz der Deutschen Edelstahlwerke genutzt. Bevor es 1983 durch studentische Initiative schließlich Künstlerhaus wurde, hatte es den Fachbereich Objektdesign der Dortmunder Fachhochschule für Design beherbergt.
Das Künstlerhaus ist Experimentier- und Präsentationsstätte für zeitgenössiche Kunst. Vertreten sind die Bereiche Fotografie, Film, Video, Rauminstallation und Neue Medien ebenso wie Malerei, Bildhauerei, Grafik.
In von den Mitgliedern des Hauses kuratierten und organisierten Gruppenausstellungen werden insbesondere junge, noch nicht etablierte, auswärtige deutsche und internationale Künstlerinnen und Künstler gezeigt.
Das Künstlerhaus bietet Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland neben ideeller Unterstützung vor allem eine ideale Infrastruktur und einen offenen Kommunikationsraum. Dadurch unterscheidet es sich von den traditionellen örtlichen Museen, Kunstvereinen und Galerien. Öffentlichkeitsarbeit und Kunstvermittlung sind selbstverständlicher Bestandteil der Vereinsarbeit.
Der Sehprozess selbst ist ebenso ein äußerst individueller, vom persönlichen und kulturellen Umfeld geprägter Vorgang. Auch faktisch vorhandenes wird von jedem Einzelnen verschieden auf- und wahrgenommen – niemand, weder Künstler noch Betrachter, sieht jemals genau das, was der andere sieht.
Die Ausstellung zeigt Positionen, die sich konkret mit der Sichtbarmachung von dem Betrachter a priori Verborgenem und der Entstehung von Bildern in unseren Köpfen befassen.
Eingeladen sind mit Ushijima Koutarou und Takamitsu Ohta zwei japanische Künstler welche sich in raumbezogenen Arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise mit ihrer Umgebung auseinenandersetzen. Während Koutarou emotionale Räume schafft, beschreibt Ohta ortsbezogene Phänomene.
Niklas Lichtis Arbeiten fußen auf Überlegungen der Minimal Art zur Betrachtersituation. Er schafft einen Parcour ästhetischer Rezeptionsvorgänge, bei dem nur durch die Bemühung des Betrachters das eigentlich Abgebildete sichtbar wird.
In Göksel Yilmaz Videoarbeit „Hunter“ findet ein erwartetes Ereignis nicht statt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Künstlerhaus Dortmund
Sunderweg 1
44147 Dortmund
T. 0231-820304
Das Künstlerhaus Dortmund
Das Künstlerhaus Dortmund hat seit 24 Jahren seinen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt Dortmund.
Es ist ein Ausstellungs- und Atelierhaus, das durch die Künstlerinnen und Künstler, die dort arbeiten, selbst verwaltet wird. Sie sind als e.V. organisiert und werden seit 1998 von einem hauptamtlichen Geschäftsführer unterstützt.
Das Gebäude wurde 1924 als Waschkaue und Betriebsgebäude für Schacht Westfalia erbaut, später als Bürogebäude der Westfälischen Wohnstätten AG und als Verwaltungssitz der Deutschen Edelstahlwerke genutzt. Bevor es 1983 durch studentische Initiative schließlich Künstlerhaus wurde, hatte es den Fachbereich Objektdesign der Dortmunder Fachhochschule für Design beherbergt.
Das Künstlerhaus ist Experimentier- und Präsentationsstätte für zeitgenössiche Kunst. Vertreten sind die Bereiche Fotografie, Film, Video, Rauminstallation und Neue Medien ebenso wie Malerei, Bildhauerei, Grafik.
In von den Mitgliedern des Hauses kuratierten und organisierten Gruppenausstellungen werden insbesondere junge, noch nicht etablierte, auswärtige deutsche und internationale Künstlerinnen und Künstler gezeigt.
Das Künstlerhaus bietet Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland neben ideeller Unterstützung vor allem eine ideale Infrastruktur und einen offenen Kommunikationsraum. Dadurch unterscheidet es sich von den traditionellen örtlichen Museen, Kunstvereinen und Galerien. Öffentlichkeitsarbeit und Kunstvermittlung sind selbstverständlicher Bestandteil der Vereinsarbeit.
News-ID: 141458 • Views: 1074
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum




