Wachstumsbranche Medizin und Gesundheit. Akademische Alternativen zum Arztberuf?

Pressemitteilung von: planZ - Schule - Studium - Karriere

Die Gesundheits- und Medizinbranche in Deutschland boomt. Interessante Alternativen zum Medizinstudium finden sich zunächst im Sektor Therapieren und Heilen. Bisher galten die klassichen "Helfer" der Ärzte wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden als ausführende Organe der Mediziner. Mit der Einführung von ersten Hochschulstudiengängen in den letzten Jahren erfährt der Professsionalisierungs- und Akademisierungsprozess in diesen Gesundheitsfachberufen jedoch eine neue Dynamik und bietet neue interessante Möglichkeiten für medizininteressierte Abiturienten.

In die Krankenpflege führt nach wie vor die klassische Pflegerausbildung, doch die Zahl der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Krankenpfleger mit wissenschaftlichen Ambitionen steigen. Pflegekräfte können sich z.B. im Bereich Stomatherapie, Wundmanagement, Palliativ- oder Intensiv-Pflege spezialisieren. Ebenfalls exisiteren Studiengänge wie Pflegepädagogik, Pflegewissenschaften und Gesundheitsmanagement. Hier können Fachkräfte aus der Pflege ihre wissenschaftlichen Kenntnisse, praktischen Handlungskompetenzen und Karrieremöglichkeiten erweitern.

Eine Boombranche innerhalb der Medizin und des Gesundheitswesens ist die Medizintechnik. Die Entwicklung und Herstellung von Prothesen, von medizinischen Hilfsmitteln, von Geräten der Krankenhaustechnik, von Diagnoseinstrumenten und Diagnosesoftware erfordert die Zusammenarbeit von Spezialisten z.B. aus den Bereichen Maschinenbau, Informatik, Bioingenieurwesen, Mechatronik, Elektrotechnik, Bionik und Medizin. Im Studium der Medizintechnik geht es vor allem um ingenieurwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Grundlagen und deren Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin.

Einen weiteren Einstieg in die Gesundheitsbranche bieten natürlich auch Studiengänge der Gesundheitsökonomie. Fachkräfte der Gesundheitsökonomie werden benötigt, um unser Gesundheitssystem wirtschaftlicher, vernünftiger und gerechter zu gestalten. Dabei verknüpfen Studiengänge der Gesundheitsökonomie Fächer der Wirtschaftswissenschaften wie Unternehmensführung, Rechnungswesen, Wirtschafts- und Gesundheitsrecht sowie Projektmanagement mit Inhalten aus der theoretischen Medizin und der medizinischen Dokumentation.

Je nach Interessenlage, persönlichen Begabungen und beruflichen Zielen gibt es also vielen interessante Alternativen, die auch ohne medizinisches Studium in einen interessanten und spannenden Job in der Gesundheitsbranche führen können.

Hilfe bei der Studien- und Berufswahl bietet die Studienberatung
planZ, Zukunft mit Plan in
Schule - Studium - Karriere
Heinrich-Heine-Straße 15
10179 Berlin-Mitte

Tel: 030 - 61 28 69 23
Fax: 030 - 61 28 69 34

Web: www.planz-studienberatung.de
Mail:

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