12.06.2007 - 18:11 - Kunst & Kultur

Salon humoresk – Eine satirische Betrachung über die Salonkultur

Pressemitteilung von: Die Salongesellschaft
PR Agentur: Die Salongesellschaft

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Bettine-von-Arnim-Forscherin Marjanne E. Goozé
Eltville, 06/2007 - Sicher ein Höhepunkt im Programm der Salongesellschaft wird der (deutschsprachige) Auftritt der amerikanischen Bettine-von-Arnim-Forscherin Marjanne E. Goozé am 20. Juni 2007 in der Rheingauer Hofreite sein. Marjanne E. Goozé, Professorin für deutsche und slavische Sprachen an der Universität von Georgia, beschäftigt sich mit der deutschen Literatur des späten 18. Jahrhunderts. Dies hat sie zu den großen schreibenden Frauen der Romantik, wie Bettine von Arnim, Karoline von Günderrode sowie Rahel Varnhagen und Henriette Herz, den Begründerinnen der bürgerlichen Salonkultur in Berlin, geführt. Die Berliner Salons, die ihre Hochkultur von 1790 bis 1833 erlebten, waren Enklaven des freien Geistes und intellektuelle Zirkel der geistvollen Konversation. Die Salonkultur stand für eine Ära jüdisch-christlicher Verständigung und weiblicher Emanzipation. Aber nicht nur das, wie die Gäste an diesem Abend erfahren werden. So erzählt Marjanne E. Goozé die satirische Geschichte des Schriftstellers August Ferdinand Bernhardi „6 Stunden aus Fincks Leben“ – über einen Gast, der im Jahre 1797 einen Salon in Berlin besucht und einiges zu berichten weiß. Dass eine jüdische Frau einen Salon führte und zum Gespräch in den Salon lud, und das auch noch mit großem Erfolg, war eine Sensation für die damalige Zeit. Es liegt auf der Hand, dass es Klatsch, Intrigen, Vorurteile und allerlei Menschliches beim Salongeflüster gab. So wurden die Salons häufig als utopische Räume oder idealisierte Geselligkeiten bezeichnet. Die Salondamen Christiane Nägler und Beate Hiller laden zum Diskurs über Realität und Utopie der Salonkultur damals und heute. So ist die Salonkultur sicherlich ein gesellschaftlicher Spiegel, den es unter die - nicht immer so ernst zu nehmende - Lupe zu nehmen gilt. Auch musikalisch gibt es einen Leckerbissen vom Duo "Arte di Musica" um Annegret Cratz und Thomas Rohoska. Das Akkordeon - ebenfalls eher ein Außenseiter unter den Instrumenten - wird an diesem Abend seine ganze Vielfalt unter Beweis stellen.

TERMIN
Mittwoch, 20. Juni 2007, ab 19:3o Uhr, Einlass 19.oo Uhr Eintritt: 10,- EUR incl. Programm, Thee und Butterbroten, exkl. Wein
Musik: Duo Arte di Musica mit virtuoser Akkordeonmusik - www.artedimusica.com/
Veranstaltungsort: Hauptstr. 1-3, 65344 Eltville / Martinsthal
Anmeldung: Die Salongesellschaft, Telefon: 06123 / 709 830,
Email: , Internet: www.salongesellschaft.de

Pressekontakt:
Christiane Nägler
Hauptstr. 1-3
65344 Eltville/Martinsthal
Email:
Tel: 06123 / 709 830
Mobil : 0171 / 208 09 71

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Über die Salongesellschaft:
Die Initiatorinnen Christiane Nägler und Beate Hiller gründeten im Jahre 2004 die Salongesellschaft, die die klassische Salontradition im modernen Gewand wiederbeleben möchte. Der „Salon in der Villa“ in der historischen Wiesbadener Villa Schnitzler im März 2004 setzte den Meilenstein für eine Reihe von wundervollen Begegnungen, die die beiden Marketing- und Literaturexpertinnen aus der Taufe gehoben haben. Mit ihren eigenen Räumlichkeiten in einer kleinen Hofreite eines ehemaligen Weingutes in Martinsthal im Rheingau setzen die beiden Gastgeberinnen die charmante Tradition der privaten Öffentlichkeit der Salonkultur fort.

Die Förderung der Gesprächskultur und der Feinen Lebensart steht im Fordergrund dieser Initiative. Auf dem Programm der Salongesellschaft stehen außer dem „Salon im Fachwerk“ Diners zur Tisch- & Tafelkultur, sinnliche Salonabende für Gourmets, Kulturgespräche, Kulturreisen zu Stätten berühmter Salonièren, exklusive Salons & Soirées für Firmenkunden und Abende zur Schreib- und Briefkultur. Eine sehr enge Kooperation besteht mit der Varnhagen Gesellschaft (www.varnhagen.info) in Köln, bei der Christiane Nägler seit Oktober 2006 zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

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