(openPR) SensoCube ist mit dem Projekt Isynda von Ennovatec als eigenständiges Unternehmen in der Gründungsphase. Diese Ausgründung erfolgt, um die Kernkompetenz beider Unternehmen besser darzustellen.
SensoCube ist spezialisiert auf die Entwicklung von Sensornetzen sowie dem Handel mit hochwertigen Sensoren und Sensorsystemen. Das Unternehmen, welches sich zur Zeit im Aufbau befindet, nimmt am Businessplanwettbewerb 2007 des Bundeslandes Sachsen–Anhalt teil.
SensoCube arbeitet mit Partnern zusammen an einem neuen System, welches die Personenerfassung deutlich einfacher und zudem strahlungsärmer macht. Dieses System soll am Fraunhofer Institut in Magdeburg erstmalig getestet werden.
Die Einsatzgebiete des neuen Systems sind vielfältig.
Die Lokalisierung von Menschen in großen Räumen und Gebäuden (z.B. Flughäfen oder Sporthallen) bei Eintritt eines Havariefalles ähnelt mitunter der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Die letzten derartigen Fälle sind uns leider noch allzu gut in Erinnerung: so geschehen bei dem Untergang des Kreuzfahrtschiffes vor der Insel Santorin in diesem Jahr und dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall Anfang 2006. Allein das Wissen um die Anzahl der anwesenden Personen bei Eintritt einer Havarie reicht nicht aus, um alle Personen zügig aus ihrer Notlage zu befreien, da in der Regel eine „Totalüberwachung“ nicht gewünscht und aufgrund der Kosten nicht realisierbar ist.
Hier setzt SensoCube mit seinem System OptoFon an. Durch viele passive, im Raum verteilte Sensoren werden die Bewegungen von Objekten erfasst. Durch Aufzeichnung und computergestützte Auswertung der Daten kann die letzte registrierte Position von Personen festgestellt werden.
Das neuartige Sensorensystem kann für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt werden.
Denkbar ist ein Einsatz des Systems auf Passagierschiffen, in Sporthallen, Flughäfen, auf Messe- und Ausstellungsgeländen sowie in Einkaufszentren und Bürohäusern. Ein spezielles Einsatzgebiet für das OptoFon sind Pflegeheime und Seniorenresidenzen, wobei hier das Augenmerk nicht auf den Senioren liegt, sondern auf der Erfassung der Bewegung des Pflegepersonals als Nachweis für die Abrechnung des erbrachten Pflegedienstes gegenüber den Krankenkassen.
Speziell für den Bereich des Gesundheitswesens ist die Anwendungsvariante Isynda vom OptoFon System ein multifunktionales System zur Vereinfachung der Pflegedokumentation in Pflegeeinrichtungen / Seniorenresidenzen.
Die immer härter werdenden Bedingungen um die Pflegeleistungen der Krankenkassen setzt völlig neue Systeme voraus, um den Pflegedienstleistern das Budget zur Verfügung zu stellen, das eine optimale Versorgung der ihnen anvertrauten Pflegepersonen gewährleistet.
Der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) setzt hierzu einen Bewertungsmaßstab nach Bedürftigkeit ein. Das System ist so aufgebaut, dass es für den Pflegedienstleister schwer sein kann, einen Nachweis seiner Leistung zu erbringen. Auch kann der tatsächliche Aufwand höher liegen als es nach dem Pflegestufenmodell festgelegt worden ist. Leistung zum Nulltarif kann aber kein Pflegedienstleister auf Dauer verkraften.
Hier setzt Isynda an und ermöglicht eine Leistungserfassung mit Nachweissystem. Isynda erfasst die Pflegezeit jedes einzelnen Patienten. Weiterhin ist mit Isynda eine genaue Datenerfassung nach dem Pflegekonzept der Einrichtung möglich. Die Verwaltungsdauer der alltäglichen Datenerfassung der Pflegeleistung wird erheblich reduziert, so dass mehr Zeit für Diagnose und Behandlung der Patienten zur Verfügung steht.
Bei dem Prinzip von Isynda handelt es sich um ein umfassendes Patienten-Pflegepersonal-Austauschsystem.
Isynda kombiniert die Datenerfassung mittels PDA (Personal Digital Assistant) mit der Orts- und Verweilbestimmung des ONC-Systems (Optic Navigation Card) von OptoFon. Eine Zusammenführung von Patientendaten, Dokumentation (z.B. Pflegeplanung, Pflegedokumentation) und Informationen auf einem Gerät, das mobil ist (PDA), erspart Zeit, die dann zur Pflege des Patienten zusätzlich zur Verfügung steht.
Isynda erkennt die Anzahl sowie die Dauer des Aufenthalts von Pflegekräften am Bett des Patienten. Über ein Funk-System erfolgt die Erkennung einer Person beim Eintritt in einen Raum, ein optisches System ermöglicht dann die Verfolgung eines Objektes im Raum. Die Optic Navigation Card verknüpft durch „Übereinanderlegen“ die Informationen des Funk- und des Optik-Systems. Es lassen sich somit Objekt, Ort, Verweildauer sowie der vollzogene Weg als Kennwerte bestimmen.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Ennovatec
c/o Andreas Böttcher
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