11.06.2007 - 17:30 - Gesundheit & Medizin
Alternativmedizinische Verfahren auf dem Vormarsch?
Pressemitteilung von: IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth
In Zeiten der gesundheitsökonomischen Krise entsteht der Eindruck, dass sich nach dem Bekunden mancher Autoren die Medizin in zwei verschiedene Richtungen aufspaltet: „einerseits in die wissenschaftlich orientierte Medizin, die heute die „evidence based medicine“ favorisiert, Leitlinien erarbeitet, ihr Handeln an Ergebnissen immer ausgefeilter Studien orientiert und Qualitätskontrollen und –management für Ärzte und Krankenhäuser einschließlich Zertifizierung bis hin zu „peer review“ und Qualitätszirkeln fordert. Andererseits gibt es eine unübersehbare Fülle von Außenseitermethoden, die den Anspruch von Wissenschaftlichkeit erheben und die dem Publikum in allen Bereichen der Medien, versehen mit dem Anspruch modernster Erkenntnisse, der Medizin nahegebracht werden.“ (so etwa noch Hausotter, in Deutsches Ärzteblatt / Jg. 98 / Heft 8 / 23.02.2001 A 450 ff.)
Das Spektrum alternativer therapeutischer Heilverfahren reicht von der „Akupunktur und Homöopathie, der Bioresonanztherapie, der orthomolekularen Medizin, der Bachblütentherapie, der Erleichterung der Zulassung „besonderer Therapierichtungen“ und pflanzlicher Mittel bis in den ganzen unübersehbaren Bereich der Umweltmedizin mit riesigen Datenmengen zu postulierten immunologischen Einflüssen.“(Hausotter, ebenda) und nicht selten wird daher (vorschnell) das Fazit gezogen:
„Diese Erkenntnisse entsprechen nicht den strengen Kriterien der „evidence based medicine“, werden trotzdem in großer Zahl publiziert und deklarieren sich als wissenschaftlich ebenbürtig.“ (Hausotter).
Auch wenn diese Auffassung der Schulmediziner schon seinerzeit nicht vor der Rechtsprechung u.a. des BGH bestehen konnte (vgl. dazu Barth, L., „Das Dilemma der modernen Medizin - Evidenzbasierte Medizin im Widerstreit zur Alternativmedizin“ >>> www.iqb-info.de/Dilemma_Alternativmedizin_NEU.pdf), stellen wir gegenwärtig fest, dass den Alternativverfahren eine immer größere werdende Aufmerksamkeit zuteil wird.
Dies ist zu begrüßen, nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) im Rahmen einer indizierten Pharmakotherapie.
Aus diesem Grunde möchten wir auf eine Serie zur Homöopathie in der Praxis in der Ärzte Zeitung mit interessanten Artikeln verweisen.
>>> www.aerztezeitung.de/series/default.asp?sdid=51
Lutz Barth
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
IQB - Lutz Barth
Anholtstr. 7, 28750 Bremerhaven
Tel. 0471 / 50 40 541
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Das Internetportal rund um das Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht. Wir möchten mit unserer Webpräsenz einen Beitrag nicht nur zum Recht leisten, sondern auch gelegentlich kritisch zu den Themen unserer Zeit Position beziehen. Es geht nicht immer um die "ganz herrschende Meinung und Lehre", denn auch diese ist weitestgehend eine Illusion und Ausdruck verschiedenster Interessen - auch und gerade im Recht!
Das Spektrum alternativer therapeutischer Heilverfahren reicht von der „Akupunktur und Homöopathie, der Bioresonanztherapie, der orthomolekularen Medizin, der Bachblütentherapie, der Erleichterung der Zulassung „besonderer Therapierichtungen“ und pflanzlicher Mittel bis in den ganzen unübersehbaren Bereich der Umweltmedizin mit riesigen Datenmengen zu postulierten immunologischen Einflüssen.“(Hausotter, ebenda) und nicht selten wird daher (vorschnell) das Fazit gezogen:
„Diese Erkenntnisse entsprechen nicht den strengen Kriterien der „evidence based medicine“, werden trotzdem in großer Zahl publiziert und deklarieren sich als wissenschaftlich ebenbürtig.“ (Hausotter).
Auch wenn diese Auffassung der Schulmediziner schon seinerzeit nicht vor der Rechtsprechung u.a. des BGH bestehen konnte (vgl. dazu Barth, L., „Das Dilemma der modernen Medizin - Evidenzbasierte Medizin im Widerstreit zur Alternativmedizin“ >>> www.iqb-info.de/Dilemma_Alternativmedizin_NEU.pdf), stellen wir gegenwärtig fest, dass den Alternativverfahren eine immer größere werdende Aufmerksamkeit zuteil wird.
Dies ist zu begrüßen, nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) im Rahmen einer indizierten Pharmakotherapie.
Aus diesem Grunde möchten wir auf eine Serie zur Homöopathie in der Praxis in der Ärzte Zeitung mit interessanten Artikeln verweisen.
>>> www.aerztezeitung.de/series/default.asp?sdid=51
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