05.06.2007 - 18:56 - Kunst & Kultur

EMI Classics heißt Evgeny Kissin willkommen - Auftakt mit Mozart, Schumann und Beethoven

Pressemitteilung von: OPHELIAS - PR für Kultur / PR Agentur: OPHELIAS - PR für Kultur
Der russische Pianist Evgeny Kissin (35) legt ab 2007 mehrere Aufnahmen bei dem englischen Label EMI Classics vor. Die Veröffentlichungsreihe beginnt im September mit Klavierkonzerten von Schumann und Mozart und wird 2008 mit sämtlichen Beethoven-Klavierkonzerten fortgesetzt. Künstlerische Partner des Pianisten sind Sir Colin Davis und das London Symphony Orchestra.

Er gilt seit Jahren als „neuer Horowitz“, als „Tastenprinz“, sogar als „Klaviergott“ hat ihn die Presse schon apostrophiert. Ohne Zweifel gehört der Klaviervirtuose Evgeny Kissin zu den besten Pianisten der Welt. Bereits im frühkindlichen Alter von 2 Jahren fiel Evgeny Kissin durch seine immense Musikalität auf; als Teenager galt er als eine der größten Hoffnungen der internationalen Musikszene. Diese Erwartungen haben sich vollauf erfüllt – und zwar im Rahmen einer beispiellosen, von vielen Preisen und Auszeichnungen begleiteten Weltkarriere und einer umfangreichen Diskografie. EMI Classics freut sich, dass Evgeny Kissin nun auch bei dem englischen Traditionslabel regelmäßig Aufnahmen vorlegen wird.

Die erste Veröffentlichung enthält Live-Mitschnitte von Robert Schumanns Klavierkonzert a-moll op.54 und Mozarts Klavierkonzert c-moll KV 491, die im Jahre 2006 in London entstanden. Das renommierte London Symphony Orchestra begleitet Evgeny Kissin unter der Leitung von Sir Colin Davis. Diese Künstler-Konstellation wird auch die nächste Veröffentlichung prägen, die man mit Fug und Recht einen Meilenstein der Kissin-Diskografie nennen kann und die von der internationalen Presse bereits voller Spannung erwartet wird: Beethovens fünf Klavierkonzerte – absolute Höhepunkte der klassischen Konzertliteratur.

Evgeny Kissin kam im Oktober 1971 in Moskau zur Welt, begann bereits mit zwei Jahren am Klavier zu improvisieren und besuchte mit sechs Jahren die Gnessin Musikschule für Hochbegabte, wo er auf Anna Pavlova Kantor traf. Sie blieb seine einzige Lehrerin. Mit zehn Jahren gab er sein Debut mit Mozarts Klavierkonzert KV 466, ein Jahr später, 1983, folgte sein erstes Solorecital. Ab Mitte der 80er Jahre konzertierte Kissin in Japan, Deutschland und England. In London debutierte er 1988 im Alter von 17 Jahren mit Valerie Gergiev und dem London Symphony Orchestra. In dieser Künstler-Konstellation entstand auch seine erste Studioaufnahme, die ihn als Nachfahre der großen russischen Klavierschule auswies: Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr.2. Es folgten Konzerte mit Herbert von Karajan, 1990 sein sensationelles Debut in der New Yorker Carnegie Hall und die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Georg Solti und vielen anderen. Die Preise, mit denen Kissin ausgezeichnet wurde, sind kaum zu zählen. 2001 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Manhattan School of Music in New York, 2005 die Ehrenmitgliedschaft der Royal Academy of Music in London, um nur einige zu nennen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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