(openPR) Wie bekannt, hat die Gesundheitsministerin mit ihrer umstrittenen Äußerung, die Ärzteschaft sei „Geiselnehmer der Patienten“, zu nachvollziehbaren Reaktionen eben der Ärzteschaft geführt. So sehr man auch Verständnis für den Unmut in der Ärzteschaft hat, sind doch gleichwohl die Grenzen in einer lebhaften Debatte mit der Gefahr von unbedachten Äußerungen durchaus fließend.
Hiervon scheinen auch einige Ärzte nicht ausgenommen, wie ein Beispiel aus dem Westfälischen Ärzteblatt 01/2007, S. 9 dokumentiert. Unter der Überschrift „Diese Missgeburt einer Gesundheitsreform darf nicht kommen“ wurde über die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe berichtet und dem Bericht zufolge hat Herr Dr. Thamer sich zu dieser Äußerung hinreißen lassen.
Quelle: Westfälisches ÄBl. 01/2007 (pdf.)
>>> http://www.aekwl.de/fileadmin/aerzteblatt/pdf/waeb0107.pdf
Hier hätte ich dem KVWL-Vorstandsmitglied ein wenig mehr Sensibilität bei seiner Wortwahl gewünscht und es wird hier angeregt, dass der Vorstandsvorsitzende bei nächster Gelegenheit die Möglichkeit nutzt, sein Bedauern zum Ausdruck zu bringen.
Lutz Barth


















