29.05.2007 - 10:26 - Gesundheit & Medizin
direct/ Pharmacelsus GmbH: Minimierung von Nebenwirkungen und Tierversuchen
Pressemitteilung von: Pharmacelsus GmbH
Pharmacelsus kombiniert das Aufspüren unerwünschter Arzneimittelwirkungen mit der Reduktion von Tierversuchen
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker". Wer kennt diesen in atemberaubenden Tempo gebetsmühlenartig gesprochenen Schlusssatz nach jeder TV-Medikamentenwerbung nicht? Die zur Floskel degenerierte Warnung lässt nur allzu schnell vergessen, dass alle hochwirksamen Präparate Nebenwirkungen haben können, die nicht nur bei unsachgemäßer oder langfristiger Einnahme eine Schädigung lebenswichtiger Organe wie Leber, Nieren, Herz oder Magen verursachen. Erst kürzlich musste der US Pharmariese Merck&Co eines seiner profitabelsten Medikamente, das Antirheumatikum Vioxx, vom Markt nehmen, nachdem eine große Zahl von Todesfällen durch Herzversagen mit der Einnahme von Vioxx in Zusammenhang gebracht werden konnte.
Dem Gesetzgeber und den Zulassungsbehörden ist diese Problematik mehr als bewusst. Die EU trägt diesen "unerwünschten Arzneimittelwirkungen" dadurch Rechnung, indem sie gezielt solche Projekte fördert, die potentielle Nebenwirkungen eines Medikamentes bereits im vorklinischen Stadium untersuchen, d. h. bevor das Medikament zum ersten Mal im Menschen getestet wird.
Pharmacelsus GmbH, ein auf die frühen Phasen der Medikamentenentwicklung spezialisiertes Auftragsforschungsunternehmen mit Sitz in Saarbrücken, beteiligte sich in den vergangenen Jahren mit groβem Erfolg an den EU-geförderten Forschungsgroßprojekten "Cardioworkbench" und "Vitrocellomics". Das Ziel beider Projekte besteht darin, innovative Testmethoden im Reagenzglas zu entwickeln, mit deren Hilfe die Entwicklung neuer Medikamente und Identifizierung von Nebenwirkungen effizienter gestaltet wird. Gleichzeitig führen diese intelligenteren Teststrategien zu einer Reduktion von Tierversuchen.
Seit Anfang dieses Jahres erforscht Pharmacelsus in einem dritten EU-Forschungsprojekt namens "Invitroheart" spezielle Testmethoden, die potentiell kardiotoxische Nebenwirkungen von Medikamentenkandidaten bereits im vorklinischen Stadium vorhersagen können. Die neuartigen Technologien sollen zudem die vorgeschriebenen Tierversuche minimieren bzw. sogar ersetzen.
An diesem europäischen Projekt, welches durch Prof. Mandenius von der renommierten Linköping Universität in Schweden koordiniert wird, arbeiten insgesamt 9 Partner aus Schweden (3), Dänemark (1), Italien (1) und Deutschland (4), darunter das "European Center for the Validation of Alternative Methods" (ECVAM), welches Alternativen zu Tierversuchen validiert. Dieser Validierungsprozess ist sowohl für Gesetzgeber als auch Pharmaindustrie von besonderem Stellenwert, da damit die Verwertbarkeit und Sicherheit der Alternativmethoden zu den tierexperimentellen Studien bei der Medikamentenzulassung gewährleistet wird.
Aufgabe von Pharmacelsus innerhalb des Konsortiums ist es, seine weitreichende Expertise in der Medikamentenentwicklung einzubringen und von Anfang an die kommerzielle Verwertbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und an die Pharmaindustrie weiterzugeben. Hochgestecktes Ziel des 3-jährigen Forschungsprojektes könnte es sein, das Schlusswort der TV Medikamentenwerbung in Zukunft so zu beenden: "Zu Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen".
Ein Bild der Pharmacelsus-Mitarbeiter finden sie hier: www.directnewsroom.de/servlets/LoadBinaryServlet/1938610/...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bei weiteren Fragen steht die Gründerin und Geschäftsführerin Dr. Christine Batzl-Hartmann (0681-3746 7510 und
, www.pharmacelsus.de) zur Verfügung.
Pressemitteilung übermittelt von directnews.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker". Wer kennt diesen in atemberaubenden Tempo gebetsmühlenartig gesprochenen Schlusssatz nach jeder TV-Medikamentenwerbung nicht? Die zur Floskel degenerierte Warnung lässt nur allzu schnell vergessen, dass alle hochwirksamen Präparate Nebenwirkungen haben können, die nicht nur bei unsachgemäßer oder langfristiger Einnahme eine Schädigung lebenswichtiger Organe wie Leber, Nieren, Herz oder Magen verursachen. Erst kürzlich musste der US Pharmariese Merck&Co eines seiner profitabelsten Medikamente, das Antirheumatikum Vioxx, vom Markt nehmen, nachdem eine große Zahl von Todesfällen durch Herzversagen mit der Einnahme von Vioxx in Zusammenhang gebracht werden konnte.
Pharmacelsus GmbH, ein auf die frühen Phasen der Medikamentenentwicklung spezialisiertes Auftragsforschungsunternehmen mit Sitz in Saarbrücken, beteiligte sich in den vergangenen Jahren mit groβem Erfolg an den EU-geförderten Forschungsgroßprojekten "Cardioworkbench" und "Vitrocellomics". Das Ziel beider Projekte besteht darin, innovative Testmethoden im Reagenzglas zu entwickeln, mit deren Hilfe die Entwicklung neuer Medikamente und Identifizierung von Nebenwirkungen effizienter gestaltet wird. Gleichzeitig führen diese intelligenteren Teststrategien zu einer Reduktion von Tierversuchen.
Seit Anfang dieses Jahres erforscht Pharmacelsus in einem dritten EU-Forschungsprojekt namens "Invitroheart" spezielle Testmethoden, die potentiell kardiotoxische Nebenwirkungen von Medikamentenkandidaten bereits im vorklinischen Stadium vorhersagen können. Die neuartigen Technologien sollen zudem die vorgeschriebenen Tierversuche minimieren bzw. sogar ersetzen.
An diesem europäischen Projekt, welches durch Prof. Mandenius von der renommierten Linköping Universität in Schweden koordiniert wird, arbeiten insgesamt 9 Partner aus Schweden (3), Dänemark (1), Italien (1) und Deutschland (4), darunter das "European Center for the Validation of Alternative Methods" (ECVAM), welches Alternativen zu Tierversuchen validiert. Dieser Validierungsprozess ist sowohl für Gesetzgeber als auch Pharmaindustrie von besonderem Stellenwert, da damit die Verwertbarkeit und Sicherheit der Alternativmethoden zu den tierexperimentellen Studien bei der Medikamentenzulassung gewährleistet wird.
Aufgabe von Pharmacelsus innerhalb des Konsortiums ist es, seine weitreichende Expertise in der Medikamentenentwicklung einzubringen und von Anfang an die kommerzielle Verwertbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und an die Pharmaindustrie weiterzugeben. Hochgestecktes Ziel des 3-jährigen Forschungsprojektes könnte es sein, das Schlusswort der TV Medikamentenwerbung in Zukunft so zu beenden: "Zu Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen".
Ein Bild der Pharmacelsus-Mitarbeiter finden sie hier: www.directnewsroom.de/servlets/LoadBinaryServlet/1938610/...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bei weiteren Fragen steht die Gründerin und Geschäftsführerin Dr. Christine Batzl-Hartmann (0681-3746 7510 und
Pressemitteilung übermittelt von directnews.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich.
News-ID: 137503 • Views: 1367
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum



