24.05.2007 - 10:49 - Politik, Recht & Gesellschaft
Grundsätze allein sind nicht genug
Pressemitteilung von: Freiheitliche Jugend
Der Landessprecher der Freiheitlichen Jugend, Michael Demanega, bezeichnet die Grundsatzerklärung der Landesregierung zur Verankerung des christlichen Weltbildes in der Schule als reine Alibiaktion.
„Bei einer solch unkonkreten Grundsatzentscheidung stellt sich die Frage, worauf sie in der praktischen Anwendung wirklich hinausläuft. Die Antwort dazu hat der Landeshauptmann auch bereits selbst geliefert, indem er davon ausgeht, dass sich kaum etwas ändern wird. Deshalb ist dieser Beschluss als reine Alibiaktion zu verstehen, welcher nicht jene Maßnahmen setzt, die heute unbedingt notwendig sind!“ schreibt Demanega.
Die Bildungsqualität an Südtirols Schulen dürfe laut Demanega auf keinen Fall multikulturellen Erziehungsformen geopfert werden. Dennoch seien erste Schritte in diese Richtung bereits getan worden, indem man an manchen Schulen Toleranz mit kultureller Selbstaufgabe verwechsle und den Unterricht an die Anforderungen der Einwandererkinder anpasse.
„Hier müssen klare Regeln her, welche für alle gelten. Vorrangiges Bildungsziel muss unter anderem die Pflege unserer kulturellen Eigenart und unseres kulturellen Erbes darstellen und nicht multikulturelle Eingebungen. Wenn die Landesregierung nichts weiteres tut, als einen Grundsatzbeschluss zu fassen, dessen Anwendung dann sowieso Auslegungssache ist, dann ist das einfach nicht genug!“ schließt Demanega.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Freiheitliche Jugend Südtirol,
Dornachstraße 5
I-39040 Salurn / Südtirol
E-Mail:
www.freiheitliche-jugend.com
Die Freiheitliche Jugend ist die Jugendorganisation der Südtiroler Partei "Die Freiheitlichen - liberal-demokratisches Bündnis" und beschäftigt sich mit politischen Themen rund um Südtirol.
„Bei einer solch unkonkreten Grundsatzentscheidung stellt sich die Frage, worauf sie in der praktischen Anwendung wirklich hinausläuft. Die Antwort dazu hat der Landeshauptmann auch bereits selbst geliefert, indem er davon ausgeht, dass sich kaum etwas ändern wird. Deshalb ist dieser Beschluss als reine Alibiaktion zu verstehen, welcher nicht jene Maßnahmen setzt, die heute unbedingt notwendig sind!“ schreibt Demanega.
Die Bildungsqualität an Südtirols Schulen dürfe laut Demanega auf keinen Fall multikulturellen Erziehungsformen geopfert werden. Dennoch seien erste Schritte in diese Richtung bereits getan worden, indem man an manchen Schulen Toleranz mit kultureller Selbstaufgabe verwechsle und den Unterricht an die Anforderungen der Einwandererkinder anpasse.
„Hier müssen klare Regeln her, welche für alle gelten. Vorrangiges Bildungsziel muss unter anderem die Pflege unserer kulturellen Eigenart und unseres kulturellen Erbes darstellen und nicht multikulturelle Eingebungen. Wenn die Landesregierung nichts weiteres tut, als einen Grundsatzbeschluss zu fassen, dessen Anwendung dann sowieso Auslegungssache ist, dann ist das einfach nicht genug!“ schließt Demanega.
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