22.05.2007 - 17:38 - Gesundheit & Medizin
Palliativ-Care-Teams nicht ohne Hausärzte – so Bayerns Sozialministerin Chr. Stewens
Pressemitteilung von: IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth
Seit 1. April 2007 haben schwerstkranke Menschen einen Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Hausärzte sollen laut Bayerns Sozialministerin Christa Stewens bei den ambulanten Pflegeteams, die sich aus ärztlichem und pflegerischem Personal zusammensetzen, eine Schlüsselrolle einnehmen.
„Ich halte es für unverzichtbar, die Hausärzteschaft in dieses Versorgungskonzept einzubinden", sagte Stewens in München. Man könne nicht auf der einen Seite die hausärztliche Versorgung stärken und auf der anderen Seite den vertrauten Hausarzt in den letzten Stunden aussperren, den todkranken Menschen also mit einem fremden Gesicht konfrontieren.
"Das passt nicht zusammen," so Stewens.
Dass hierbei die Hausärzte entsprechende Qualitätskriterien erfüllen müssen, ist evident.
"Eine 'Palliativversorgung light' darf es nicht geben", erklärte die Ministerin. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Bayerische Ärztekammer die entsprechenden Qualifikationserfordernisse für die palliativmedizinische Weiterbildung verantwortungsvoll formulieren werde.
Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>>
www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_palliativ...
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Mit diesem zugegebenermaßen sympathischen Votum Stewens wird erkennbar den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin eine Absage erteilt, wonach die Hausärzte offensichtlich keine nennenswerte Rolle bei der palliativmedizinischen Betreuung Schwerstkranker spielen sollen. Wir haben erst kürzlich hier bei openPR darüber berichtet. Siehe dazu die PR-Mitteilung v. 16.05.07>>> www.openpr.de/news/135792/Integration-der-Hausaerzte-in-d...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
IQB - Lutz Barth
Anholtstr. 7, 28750 Bremerhaven
Tel. 0471 / 50 40 541
Internetportal: www.iqb-info.de
E-Mail:
Das Internetportal rund um das Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht. Wir möchten mit unserer Webpräsenz einen Beitrag nicht nur zum Recht leisten, sondern auch gelegentlich kritisch zu den Themen unserer Zeit Position beziehen. Es geht nicht immer um die "ganz herrschende Meinung und Lehre", denn auch diese ist weitestgehend eine Illusion und Ausdruck verschiedenster Interessen - auch und gerade im Recht!
„Ich halte es für unverzichtbar, die Hausärzteschaft in dieses Versorgungskonzept einzubinden", sagte Stewens in München. Man könne nicht auf der einen Seite die hausärztliche Versorgung stärken und auf der anderen Seite den vertrauten Hausarzt in den letzten Stunden aussperren, den todkranken Menschen also mit einem fremden Gesicht konfrontieren.
"Das passt nicht zusammen," so Stewens.
Dass hierbei die Hausärzte entsprechende Qualitätskriterien erfüllen müssen, ist evident.
Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>>
www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_palliativ...
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Mit diesem zugegebenermaßen sympathischen Votum Stewens wird erkennbar den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin eine Absage erteilt, wonach die Hausärzte offensichtlich keine nennenswerte Rolle bei der palliativmedizinischen Betreuung Schwerstkranker spielen sollen. Wir haben erst kürzlich hier bei openPR darüber berichtet. Siehe dazu die PR-Mitteilung v. 16.05.07>>> www.openpr.de/news/135792/Integration-der-Hausaerzte-in-d...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
IQB - Lutz Barth
Anholtstr. 7, 28750 Bremerhaven
Tel. 0471 / 50 40 541
Internetportal: www.iqb-info.de
E-Mail:
Das Internetportal rund um das Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht. Wir möchten mit unserer Webpräsenz einen Beitrag nicht nur zum Recht leisten, sondern auch gelegentlich kritisch zu den Themen unserer Zeit Position beziehen. Es geht nicht immer um die "ganz herrschende Meinung und Lehre", denn auch diese ist weitestgehend eine Illusion und Ausdruck verschiedenster Interessen - auch und gerade im Recht!
News-ID: 136624 • Views: 1606
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum




