20.05.2007 - 13:39 - Energie & Umwelt
Passivhaus: Expertentipps in Leitfaden - Jetzt auch für den Bau von Schulen erhältlich
Pressemitteilung von: acopress
Die Planung eines Passivhauses wirft eine Reihe Fragen auf. Ausführliche Antworten liefern die Leitfaden für den Passivhausbau von Diplom Ingenieur Andreas Nordhoff.
In besonderem Maße sind Maßnahmen zur Energieeinsparung interessant für Eigenheimbauer und Architekten, denn bei der Beheizung eines Wohnhauses lässt sich durch den Einsatz moderner Bautechniken und -stoffe viel Energie sparen. Nach dem Boom von Niedrigenergiehäusern werden in Zukunft Gebäude im Passivhausstandard eine zunehmend größere Rolle spielen.
Auch politisch sind die modernen Energiesparhäuser gewollt. Die Rheinland-Pfälzische Umweltministerin Margit Conrad legte kürzlich ein 2 Millionen Euro-Förderprogramm vor, das die in Bund und Land bestehenden Förderprogramme (wie die KfW-Förderung für Passivhäuser) verstärkt. Das neue Förderprogramm will die Verbreitung hoch energieeffizienter Bauweisen in Verbindung mit regenerativer Energiegewinnung in Pilotprojekten beschleunigen. "Das Haus der Zukunft kommt im Jahr mit etwa 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche aus oder es erzeugt selbst sogar mehr Energie als es verbraucht", heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Den Neubau solcher Passivhäuser und Energie-Gewinn-Gebäude will Rheinland-Pfalz voranbringen. Andere Bundesländer haben ähnliche Förderprogramme im Angebot.
Die Planung eines Passivhauses aber wirft eine Reihe Fragen auf: Ist ein Massivbau möglich, oder ist es sinnvoller in Leichtbau (z.B. Holz) zu bauen? Welche Bauweise ist preiswerter in der Herstellung oder in Hinblick auf die Lebensdauer? Und wie wirken sich die internen Wärmeströme auf die Auslegung der Lufterhitzer/Heizkörper aus?
Nur drei Stichpunkte aus einem umfangreichen Bündel von Fachfragen, die der Kölner Ingenieur Andreas Nordhoff in seinen Leitfaden für den Passivhausbau beantwortet. Dabei wendet sich Nordhoff keineswegs nur an Privatbauherren, sondern ebenso an Planer und Architekten von Nutzgebäuden aller Art wie Pflegeheime und Schulen. Dementsprechend tiefgehend beantwortet der Ingenieur darin Fragen rund um das Thema Bauen im Passivhausstandard. Kostprobe: Wieviel Kelvin Temperaturdifferenz zwischen Nachbarräumen sollten berechnungstechnisch zugrunde gelegt werden und wie viel Kelvin sind überhaupt maximal möglich? Muß die Sohle gedämmt werden, oder kann flankierend ausreichend gedämmt und auf die teure Sohlendämmung verzichtet werden? Kann man mit einer Solaranlage und Sommerüberschußwärme wirtschaftlich die Sohle aufwärmen? Welche Wärmebrücken sind akzeptabel?
Aktuell sind von Andreas Nordhoff die Leitfaden für den Bau von Pflegeheimen und Schulen erhältlich und können über www.pr-fuer-architekten.de bestellt werden.
acopress text & bild
Freiligrathstraße 12
10967 Berlin
Kontakt: André C. Ohren
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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