16.05.2007 - 17:24 - Gesundheit & Medizin

Der Mythos Hahnemann - ein Betrag zur Entmythologisierung der Homöopathie

Pressemitteilung von: IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth
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Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Die Homöopathie gerät immer mal wieder exemplarisch in das Visier der Arzneimittelkommission.

Bereits 1996 hat die Arzneimittelkommission an ihr traditionelles Selbstverständnis erinnert, wonach diese sich für eine rationale, wissenschaftlich belegte Arzneitherapie einsetzt. „Wir haben deshalb auch allen Bestrebungen widerstanden, etwa einen offiziellen Vertreter der Homöopathie in die Kommission oder den Vorstand zu berufen, weil wir die Möglichkeit eines Konsensus auf wissenschaftlicher Basis nicht sehen“, so seinerzeit Müller-Oerlinghausen (in Aktuelle Arzneitherapie 1996, in Sonderdruck Band 20 (1996/97).

Ob dies der richtige Weg und vor allem eine an den Patientenbedürfnissen orientierte und haltbare Form der Diskussion ist, soll hier nicht näher bewertet werden. In der Konsequenz dürfte es für den von einem medizinischen Fehlschlag betroffenen Patienten ohne Belang sein, ob die Schulmedizin oder die Alternativmedizin „versagt“ hat oder sich in einem wissenschaftstheoretischen Dauerstreit befindet: Der Patient erwartet vielmehr eine „gute medizinische Behandlung“ mit der Option, dass sich letztlich eine Heilung einstellt, auch wenn der ärztliche Therapeut (rechtlich) keinen Erfolg qua ärztlichem Heilbehandlungsvertrag schuldet.

Sofern es also um das Primat der Heilung und damit zugleich auch um die ganzheitliche Krankenversorgung bzw. Medizin geht, wäre an sich ein methodischer Eklektizismus anbefohlen, wonach sich die beiden „Lehren“ im Interesse einer optimalen Patientenbetreuung einander ergänzen und nicht paralysieren, zumindest aber in einen kritischen Dialog eintreten.

Gegenwärtig ist das Eintreten des Präsidenten der BÄK Hoppe für einen strukturierten Dialog zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Therapierichtungen begrüßenswert und letztlich auch konsequent, da es u.a. um eine patientengerechte und wirkungsvolle Integration differenter therapeutischer Schulen geht.

Mit dem Beitrag „Der Mythos Hahnemann“ wollen wir vom IQB einen Beitrag zur Entmythologisierung der Homöopathie leisten.

Quelle: IQB-Internetportal >>> zum Beitrag >>> (pdf.)
www.iqb-info.de/Mythos%20Hahnemann.pdf

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

IQB - Lutz Barth
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