16.05.2007 - 12:49 - Kunst & Kultur
Ludwigsburger Schlossfestspiele: Sechs deutsche Erstaufführungen im Bereich Tanztheater
Pressemitteilung von: OPHELIAS - PR für Kultur / PR Agentur: OPHELIAS - PR für Kultur
Mit Gastspielen von sieben internationalen Tanzkompanien, die sechs deutsche Erstaufführungen vorbereitet haben, setzen die Ludwigsburger Schlossfestspiele auch in diesem Jahr erneut Maßstäbe. Zu den eingeladenen Kompanien gehören u. a. das Cullberg Ballet aus Schweden, die britische Hofesh Shechter Company und die Compagnie Käfig aus Frankreich. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele feiern in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. Als größtes Festspiel von Baden-Württemberg tragen sie als offizielle Landesfestspiele den Titel „Internationale Festspiele Baden-Württemberg“. Alle Tanzprojekte werden in der Reithalle, Karlskaserne und dem Theatersaal, Forum am Schlosspark, aufgeführt.
Die aus den Niederlanden kommende Gruppe Club Guy & Roni gastiert am 13. Juni 2007 mit ihrem Projekt „The Language of Walls“ in Ludwigsburg. In einer beklemmend-häuslichen Atmosphäre mit abgewetzten Tapeten und spießigem Mobiliar ringen sechs Tänzerinnen um persönliche Freiheit, knüpfen und verteidigen Blutsbande und suchen nach einem weiblichen Ausdruck im Tanz. Wo immer das Stück in der Choreografie von Roni Haver und Guy Weizman seit seiner Uraufführung 2003 in Hannover gegeben wurde, wird es euphorisch bejubelt. Das seit über zehn Jahren eingespielte und doch nie bequeme israelisch-holländische Choreografen-Duo entwirft ein energie-geladenes, existenzielles und bisweilen ironisches Frauenportrait.
Gleich mit zwei deutschen Erstaufführungen kommt die spanische Truppe Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa am 16. Juni nach Ludwigsburg: für seine Arbeit „Psitt!! Psitt!!“ ließ sich Cesc Gelabert, einer der einflussreichsten spanischen Choreografen, von dem surrealistischen Jahrhundertwende-Komponisten Erik Satie und dessen suggestiv-ironischen Spielanweisungen inspirieren. In „Caravan“, dem zweiten Stück des Abends, loten die Tänzer im leeren Raum ihre Beziehung zu sich und den anderen aus, allein unterstützt durch eine raffinierte Lichtregie.
„The Hospital“ heißt das Stück, das die norwegische Jo Strømgren Kompani am 19. Juni in Ludwigsburg zur Aufführung bringen wird: Drei Krankenschwestern in einem verlassenen Krankenhaus im Niemandsland. Um der inneren und äußeren Leere zu entgehen, fügen sich die Krankenschwestern Schmerzen zu, um diese wieder zu lindern. Dieses eigentlich sinnentleerte Handeln ist das Einzige, was die Protagonistinnen - neben ein wenig Hoffnung, Hunger nach Zärtlichkeit und Liebe - am Leben hält. Existenziell, erbarmungslos, aber nie ohne eine gute Portion (schwarzen) Humor, inszeniert der norwegische Choreograf Jo Strømgren ein Kammerspiel um den auf sich selbst zurückgeworfenen Menschen.
Die jüngste Kreation des legendären schwedischen Cullberg Ballets „Aluminium“ (2005), erlebt am 23. Juni bei den Schlossfestspielen seine deutsche Erstaufführung. Johan Ingers „As if“ (2005) steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompanie: Mit deutlichen Reminiszenzen an seinen berühmten Choreografenkollegen Mats Ek führt Johan Inger dessen Arbeit beim Cullberg Ballet fort und setzt zugleich neue, eigene Akzente.
Das dreiteilige Programm „deGENERATION“ der britischen Hofesh Shechter Company kommt am 27. Juni als deutsche Erstaufführung nach Ludwigsburg. Es besteht aus dem neuesten Werk „Uprising“ („Aufstand“), einer Arbeit von starkem, kämpferischem Charakter für sieben männliche (revolutionäre) Tänzer sowie aus zwei von Hofesh Shechters erfolgreichsten Choreografien, „Cult“ („Kult“) und „Fragments“ („Fragmente“).
Der Reigen der pulsierenden Ludwigsburger Tanzveranstaltungen wird mit der Erstaufführung von „Terrain vague“ der französischen Compagnie Käfig weitergeführt. In kürzester Zeit schafften es die Jungs von Käfig, den Hip-Hop von den Straßen der Vorstädte auf die Tanzbühnen der Welt zu bringen. Inzwischen zählt Käfig (was im Arabischen übrigens dasselbe bedeutet wie im Deutschen) zu den gefragtesten Tanzkompanien Frankreichs, unverwechselbar in ihrem Stilmix aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz. In seiner neuesten Arbeit „Terrain vague“ („Ödland“) geht Käfig-Chef Mourad Merzouki zurück zu seinen künstlerischen Wurzeln in der Zirkusschule – mit einer Reihe von akrobatischen Nummern und einem Schuss Nostalgie.
Am 13. Juli schließen die Tanzprojekte der diesjährigen Schlossfestspiele mit der Deutschen Erstaufführung des Stückes "Myth" von Sidi Larbi Cherkaoui für das Toneelhuis Antwerp. Der belgische Tänzer-Choreograf mit marokkanischen Wurzeln ist eine der faszinierendsten Figuren der jungen Tanztheater-Generation. Der als bester belgischer Solotänzer ausgezeichnete Cherkaoui verbindet in seinen Arbeiten Theater, Gesang, Tanz und Akrobatik. In seinem atemberaubenden Stück "Myth" geht es um Grenzerfahrungen, um Momente zwischen Leben und Tod, um Schattenwelten.
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele finden in diesem Jahr vom 8. Juni bis 5. August statt. Auf dem Programm der facettenreichen Jubiläumssaison stehen mehr als 80 hochkarätige Veranstaltungen der Bereiche Konzert, Tanz, Oper und Schauspiel. Neben verschiedenen Aufführungen zum Gedenken an den 175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe, gehören zu den weiteren Höhepunkten der Saison Glucks selten gespielte Oper „Ezio“.
Mi 13. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Club Guy & Roni (Niederlande): The Language of Walls
Sa 16. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa (Spanien): Psitt!! Psitt!!; Caravan (Deutsche Erstaufführungen)
Di 19. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Jo Strømgren Kompani (Norwegen): The Hospital
Sa 23. Juni 2007, 20.00 Uhr, Theatersaal, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg
Cullberg Ballet (Schweden): Aluminium (Deutsche Erstaufführung); As If
Mi 27. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Hofesh Shechter Company (Großbritannien): deGENERATION (Deutsche Erstaufführung)
Sa 30. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Compagnie Käfig (Frankreich): Terrain vague (Deutsche Erstaufführung)
Fr 13. Juli 2007, 20.00 Uhr, Theatersaal, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg
Sidi Larbi Cherkaoui (Belgien) / Toneelhuis Antwerp: Myth (Deutsche Erstaufführung)
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
OPHELIAS - PR für Kultur
Ulrike Wilckens
Lucile-Grahn-Str. 37
81675 München
Tel.: +49-89-45 72 61 53
Fax: +49-89-45 72 61 71

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OPHELIAS PR wurde im Jahr 2000 von Ulrike Wilckens M.A. gegründet und hat sich auf PR, Media Relations und Pressearbeit von Kultur, insbesondere von Klassischer Musik und Musiktheater spezialisiert. Zu den Kunden zählen u. a. das Konzerthaus Dortmund, das hr-Sinfonieorchester, die Bregenzer Festspiele, das Musikfestival Heidelberger Frühling sowie Nationaltheater Mannheim, Ludwigsburger Schlossfestspiele, EMI-Classics und Künstler wie Nadja Michael, Juliane Banse und Martin Grubinger.
Die aus den Niederlanden kommende Gruppe Club Guy & Roni gastiert am 13. Juni 2007 mit ihrem Projekt „The Language of Walls“ in Ludwigsburg. In einer beklemmend-häuslichen Atmosphäre mit abgewetzten Tapeten und spießigem Mobiliar ringen sechs Tänzerinnen um persönliche Freiheit, knüpfen und verteidigen Blutsbande und suchen nach einem weiblichen Ausdruck im Tanz. Wo immer das Stück in der Choreografie von Roni Haver und Guy Weizman seit seiner Uraufführung 2003 in Hannover gegeben wurde, wird es euphorisch bejubelt. Das seit über zehn Jahren eingespielte und doch nie bequeme israelisch-holländische Choreografen-Duo entwirft ein energie-geladenes, existenzielles und bisweilen ironisches Frauenportrait.
Gleich mit zwei deutschen Erstaufführungen kommt die spanische Truppe Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa am 16. Juni nach Ludwigsburg: für seine Arbeit „Psitt!! Psitt!!“ ließ sich Cesc Gelabert, einer der einflussreichsten spanischen Choreografen, von dem surrealistischen Jahrhundertwende-Komponisten Erik Satie und dessen suggestiv-ironischen Spielanweisungen inspirieren. In „Caravan“, dem zweiten Stück des Abends, loten die Tänzer im leeren Raum ihre Beziehung zu sich und den anderen aus, allein unterstützt durch eine raffinierte Lichtregie.
„The Hospital“ heißt das Stück, das die norwegische Jo Strømgren Kompani am 19. Juni in Ludwigsburg zur Aufführung bringen wird: Drei Krankenschwestern in einem verlassenen Krankenhaus im Niemandsland. Um der inneren und äußeren Leere zu entgehen, fügen sich die Krankenschwestern Schmerzen zu, um diese wieder zu lindern. Dieses eigentlich sinnentleerte Handeln ist das Einzige, was die Protagonistinnen - neben ein wenig Hoffnung, Hunger nach Zärtlichkeit und Liebe - am Leben hält. Existenziell, erbarmungslos, aber nie ohne eine gute Portion (schwarzen) Humor, inszeniert der norwegische Choreograf Jo Strømgren ein Kammerspiel um den auf sich selbst zurückgeworfenen Menschen.
Die jüngste Kreation des legendären schwedischen Cullberg Ballets „Aluminium“ (2005), erlebt am 23. Juni bei den Schlossfestspielen seine deutsche Erstaufführung. Johan Ingers „As if“ (2005) steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompanie: Mit deutlichen Reminiszenzen an seinen berühmten Choreografenkollegen Mats Ek führt Johan Inger dessen Arbeit beim Cullberg Ballet fort und setzt zugleich neue, eigene Akzente.
Das dreiteilige Programm „deGENERATION“ der britischen Hofesh Shechter Company kommt am 27. Juni als deutsche Erstaufführung nach Ludwigsburg. Es besteht aus dem neuesten Werk „Uprising“ („Aufstand“), einer Arbeit von starkem, kämpferischem Charakter für sieben männliche (revolutionäre) Tänzer sowie aus zwei von Hofesh Shechters erfolgreichsten Choreografien, „Cult“ („Kult“) und „Fragments“ („Fragmente“).
Der Reigen der pulsierenden Ludwigsburger Tanzveranstaltungen wird mit der Erstaufführung von „Terrain vague“ der französischen Compagnie Käfig weitergeführt. In kürzester Zeit schafften es die Jungs von Käfig, den Hip-Hop von den Straßen der Vorstädte auf die Tanzbühnen der Welt zu bringen. Inzwischen zählt Käfig (was im Arabischen übrigens dasselbe bedeutet wie im Deutschen) zu den gefragtesten Tanzkompanien Frankreichs, unverwechselbar in ihrem Stilmix aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz. In seiner neuesten Arbeit „Terrain vague“ („Ödland“) geht Käfig-Chef Mourad Merzouki zurück zu seinen künstlerischen Wurzeln in der Zirkusschule – mit einer Reihe von akrobatischen Nummern und einem Schuss Nostalgie.
Am 13. Juli schließen die Tanzprojekte der diesjährigen Schlossfestspiele mit der Deutschen Erstaufführung des Stückes "Myth" von Sidi Larbi Cherkaoui für das Toneelhuis Antwerp. Der belgische Tänzer-Choreograf mit marokkanischen Wurzeln ist eine der faszinierendsten Figuren der jungen Tanztheater-Generation. Der als bester belgischer Solotänzer ausgezeichnete Cherkaoui verbindet in seinen Arbeiten Theater, Gesang, Tanz und Akrobatik. In seinem atemberaubenden Stück "Myth" geht es um Grenzerfahrungen, um Momente zwischen Leben und Tod, um Schattenwelten.
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele finden in diesem Jahr vom 8. Juni bis 5. August statt. Auf dem Programm der facettenreichen Jubiläumssaison stehen mehr als 80 hochkarätige Veranstaltungen der Bereiche Konzert, Tanz, Oper und Schauspiel. Neben verschiedenen Aufführungen zum Gedenken an den 175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe, gehören zu den weiteren Höhepunkten der Saison Glucks selten gespielte Oper „Ezio“.
Mi 13. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Club Guy & Roni (Niederlande): The Language of Walls
Sa 16. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa (Spanien): Psitt!! Psitt!!; Caravan (Deutsche Erstaufführungen)
Di 19. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Jo Strømgren Kompani (Norwegen): The Hospital
Sa 23. Juni 2007, 20.00 Uhr, Theatersaal, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg
Cullberg Ballet (Schweden): Aluminium (Deutsche Erstaufführung); As If
Mi 27. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Hofesh Shechter Company (Großbritannien): deGENERATION (Deutsche Erstaufführung)
Sa 30. Juni 2007, 20.30 Uhr, Reithalle, Karlskaserne, Ludwigsburg
Compagnie Käfig (Frankreich): Terrain vague (Deutsche Erstaufführung)
Fr 13. Juli 2007, 20.00 Uhr, Theatersaal, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg
Sidi Larbi Cherkaoui (Belgien) / Toneelhuis Antwerp: Myth (Deutsche Erstaufführung)
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OPHELIAS PR wurde im Jahr 2000 von Ulrike Wilckens M.A. gegründet und hat sich auf PR, Media Relations und Pressearbeit von Kultur, insbesondere von Klassischer Musik und Musiktheater spezialisiert. Zu den Kunden zählen u. a. das Konzerthaus Dortmund, das hr-Sinfonieorchester, die Bregenzer Festspiele, das Musikfestival Heidelberger Frühling sowie Nationaltheater Mannheim, Ludwigsburger Schlossfestspiele, EMI-Classics und Künstler wie Nadja Michael, Juliane Banse und Martin Grubinger.
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