16.05.2007 - 00:46 - Industrie, Bau & Immobilien

Neue Studie über Regionale Tiefenhyperthermie bei Sarkomen wird auf ASCO und ESHO vorgestellt

Pressemitteilung von: Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH / PR Agentur: Büro für Medizinpublizistik und Klinik-Kommunikation
Eine große internationale Studie zur Wirkung der Hyperthermie bei Patienten mit Weichgewebetumoren (Sarkome) konnte nun im Klinikum München-Großhadern abgeschlossen werden. Studienleiter Prof. Dr. Rolf Issels wird die Ergebnisse auf dem Kongress der „American Society of Clinical Oncology“ (ASCO), der vom 1. bis 5. Juni 2007 in Chicago stattfindet, bekannt geben. Kurz darauf wird er sie am 15. Juni auf dem ESHO-Kongress in Prag erneut vorstellen.

An der randomisierten Phase III Studie nahmen 340 Patienten mit Hochrisiko-Weichteilsarkomen aus europäischen und amerikanischen Zentren teil. Eine Gruppe wurde mit einer Kombination aus Chemotherapie und regionaler Tiefenhyperthermie behandelt, die andere nur mit Chemotherapie. Ziel der Untersuchung war es, die Therapieergebnisse der beiden Gruppen zu vergleichen.

Weichgewebesarkome sind äußerst bösartige Tumoren im Muskel-, lymphatischen- oder Fettgewebe, die unterhalb des Beckens oder in den oberen Extremitäten auftreten und an denen bisher über die Hälfte der Patienten sterben. Die medizinische Fachwelt hat die Studie daher mit großem Interesse verfolgt und wartet nun gespannt auf die Bekanntgabe der Ergebnisse.

Hyperthermie ist eine ergänzende Behandlungsmethode bei Krebserkrankungen, die den Erfolg der klassischen Therapien deutlich steigern kann. Dabei wird der Tumor mithilfe gezielter elektromagnetischer Energie auf 42,5 Grad erhitzt. Die hohen Temperaturen begünstigen eine verstärkte Durchblutung des Tumors und erreichen in vielen Fällen eine signifikant verbesserte Wirkung von Strahlen- und Chemotherapien.

Durchgeführt wurde die Sarkom-Studie von der „European Society of Hyperthermic Oncology“ (ESHO RHT-95) und der „European Organization for Research and Treatment of Cancer“ (EORTC 62961), ihre Leitung übernahm Prof. Dr. Rolf Issels von der Medizinischen Klinik III am Universitätsklinikum Großhadern. Wichtige Partner dieser internationalen Untersuchung sind neben der Charité in Berlin das Duke University Medical Center in North Carolina und das Erasmus Medical Center in Rotterdam.

Nach dem ASCO-Kongress wird Prof. Issels die Sarkom-Studie auf der ESHO-Tagung in Prag erneut vorstellen. Journalisten sind zur Pressekonferenz am 14. Juni um 17.30 Uhr und zum anschließenden Abendessen herzlich eingeladen.

Das Programm der ESHO-Tagung können Sie herunterladen unter:
www.esho.info/esho2007/index.html

Informationen zur Hyperthermie finden Sie unter:
www.hyperthermie.org

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Erentraud Hömberg
Büro für Medizinpublizistik
und Klinik-Kommunikation
Tel.: 089/81 17 97 67
Fax: 089/81 17 97 69
Mobil: 0170/ 58 36 498
E-Mail:

Die Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH vertreibt die fortschrittlichsten Hyperthermiesysteme, die bei der Behandlung von onkologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Hyperthermie ist eine äußerst schonende, etablierte und klinisch erprobte Behandlungsform zur verstärkten Zerstörung von Tumorzellen durch selektive Überwärmung. Die stationäre Hyperthermie wird heute nur in Kombination mit Strahlen- und Chemotherapie angewandt. Mittlerweile nutzen neben elf renommierten deutschen Krankenhäusern weitere elf Hyperthermie-Therapie-Zentren im europäischen Ausland die Geräte der in München ansässigen Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH.

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