10.05.2007 - 11:39 - Politik, Recht & Gesellschaft

Muttertag: und wer denkt an die Tiere?

Pressemitteilung von: TierrechtsInitiative Rhein-Main
Am 13. Mai wird deutschlandweit wieder den Müttern gedacht. An diesem Tag schenken hauptsächlich die Kinder ihren Müttern mehr Aufmerksamkeit. Tierrechtlerinnen und Tierrechtler fordern, an diesem Tag auch den Millionen Tiermüttern zu gedenken, die in der „Nutztierindustrie“ nur selten lebendige Kinder haben.

Die TierrechtsInitiative Rhein-Main wird am Samstag, dem 12. Mai, mit einer Aktion in der Frankfurter „Fressgass“ auf das Leiden der Nutztiermütter in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Von 12 bis 18 Uhr wird auf die Mütter hingewiesen, die dazu verdammt sind, ein Leben ohne ihre Kinder in der Gefangenschaft der Nutztierindustrie zu fristen. Es werden Informationen über die vegane (also rein tierproduktfreie) Lebensweise geboten, die aus Sicht der Tierrechtsorganisation die einzige Form eines tierausbeutungsfreien Lebens darstellt.

»Immer wieder kommen Leute an unseren Stand und erzählen uns, dass sie nur Biofleisch oder Eier aus Freilandhaltung konsumieren«, so Heiko Weber, Vorsitzender der TierrechtsInitiative Rhein-Main. »Für die Tiermütter macht das allerdings keinen großen Unterschied«. Die Haltungsbedingungen seien nicht maßgeblich besser. »Vor allem stehen auch „Bio“ und „Freiland“ für Ausbeutung und Tötung», so der Tierrechtler weiter. »Auch in der Biohaltung werden die Tiermütter ihrer Kinder beraubt." Die Organisation fordert daher die vegane Lebensweise, die komplett ohne Tierprodukte auskommt. Nur so könne die Ausbeutung und das Leiden der Tiermütter abgeschafft werden.

Exemplarisch wird am Infostand der Tierrechtlerinnen und Tierrechtler das Leiden einzelner Tiermütter hervorgehoben. Etwa die Kühe in der Milchindustrie, die jährlich künstlich befruchtet werden, um dann ein Kalb auf die Welt zu bringen, welches sie nur ein paar Tage stillen können, bevor es ihnen entrissen wird. Oder die Legehennen, die ihr kurzes Leben damit verbringen, fast täglich ein Ei zu legen, aus dem niemals das erhoffte Küken schlüpfen wird.

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Kontakt:
Victor Hahn, Pressesprecher, Telefon 0170 / 89 538 57

TierrechtsInitiative Rhein-Main e.V.
Bachmannstraße 2-4
60488 Frankfurt am Main
www.tirm.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Die TierrechtsInitiative Rhein-Main ist ein Zusammenschluss aktiver
Tierrechtlerinnen und Tierrechtler aus dem Rhein-Main-Gebiet und Umgebung.
Durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit weist sie auf die alltäglich
stattfindende Ausbeutung von wehrlosen Tieren in unserer Gesellschaft hin.
Die TierrechtsInitiative Rhein-Main ist seit Mitte 2005 ein Verein und wurde
vom Finanzamt Frankfurt/Main als gemeinnützig und besonders förderungswürdig
anerkannt.

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