09.05.2007 - 10:14 - Kunst & Kultur
Ausstellung in Berlin: inwendig voller Figur – Joachim Dunkel (1925 bis 2002) Zeichnung Plastik Holzschnitt
Pressemitteilung von: PR + WEB-DESIGN / PR Agentur: PR + WEB-DESIGN
Ausstellung vom 16. Mai bis zum 1. Juli 2007 aus Anlass des 5. Todestages des Künstlers am 10.6.2007.
Vernissage am Dienstag, 15. Mai 2007, 19.00 Uhr, es spricht: Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan, Kunsthistoriker, Berlin.
Ein Gerücht geht um in Europa, das Gerücht vom kommenden Boom der Skulptur auf dem Kunstmarkt. Medien bemühen sich, diesen aufzuspüren und zu beschreiben. Die jüngste Frankfurter Kunstmesse widmete der Skulptur die gesamte Halle, löste die traditionellen Messestände auf und stellte die unterschiedlichsten dreidimensionalen Gebilde miteinander und gegeneinander in den ungegliederten Raum.
Die gezeigten dreidimensionalen Gebilde schlossen alles ein, was nicht in der Fläche beharrt, Objekte, Design, Installationen usw., die Skulptur wird in der Breite aufgefächert, weniger in der Tiefe ausgelotet. Kunstwissenschaftlich ist der Begriff der Skulptur eigentlich klar definiert als eine Plastik, die aus einem Material herausgearbeitet wird, im Gegensatz zum Aufbau aus formbarem Material. Schon deshalb ist das Gerücht vom kommenden Boom der Skulptur äußerst unscharf.
Wenn die Galerie am Gendarmenmarkt den fünften Todestag des Bildhauers und Zeichners Joachim Dunkel als Anlass nimmt, eines der bedeutendsten plastischen Œuvres des zwanzigsten Jahrhunderts in Deutschland zu zeigen, dann geht es ihr weniger darum, dem prophezeiten Boom der Skulptur zu folgen, sondern eher auf eine Vertiefung des Umganges mit Plastik zu verweisen, im Besonderen mit figürlicher Plastik, in Reibung und Disput mit dem Geist unserer Zeit, beschränkt aber auf die spannungsvolle Auseinandersetzung von Körper und Raum, sich abgrenzend von allen Versuchen des effektvollen künstlerischen Drängens in die Dreidimensionalität. So reiht sich die Ausstellung des Werkes von Joachim Dunkel ein in das kontinuierliche Bemühen der Galerie um die Skulptur, und in deren Bestände mit Werken von Waldemar Grzimek, Fritz Cremer, Gerhard Marcks, Ludwig Kasper, René Graetz, Wieland Förster, Sabina Grzimek, Waldemar Otto, Richard Heß und anderen.
Joachim Dunkels Figuren sind gewachsene plastische Gebilde aus Materialien, die zwischen flüssig und fest mutieren, somit etwas Relatives, nichts Endgültiges beschreiben. Gips, Wachs, Ton lassen Wechsel und Metamorphosen zu. Das Statuarische wird nie beherrschend, bleibt temporäre Verfestigung, vergänglich, nie monumental.
Wie Ausgeburten des Augenblicks erheben sich seine Figuren poetisch über sich hinausweisend, immun gegen jede leere Pose. Sie sind Ausdruck immaterieller seelischer Dynamik im Wechselspiel zwischen innerer und äußerer Welt.
Das Figürliche ist für Joachim Dunkel immer das zwingende Thema geblieben. Die weibliche Form, äußerlich ruhend und innerlich bewegt, hat sie im Dunkelschen Werk eine zentrale Bedeutung. Das raumgreifende, eher männliche Element erscheint dagegen eher in den grafischen Blättern, die von Spielen, Kämpfen und Eroberungen künden. Wie in der Plastik reißt Dunkel auch in der Zeichnung die Geschlossenheit auf.
Rhythmisch gestaffelte Bündelungen von Linien, fortlaufende Bewegungen und fließende Übergänge schaffen einen kontinuierlichen Energiefluss.
Die Zeichnung behielt für Dunkel immer eine große Bedeutung, als Notiz, als Kompositionsidee, als Bewegungsstudie oder in zahlreichen grafischen Zyklen zur griechischen Mythologie.
Triebhafte Dynamik indessen verkörpert in Joachim Dunkels Werk das Tier. Allein und im Zusammenspiel mit dem Menschen schafft es einen Ausdruck animalischer Kraft und Gewalt. Der Minotaurus ist allgegenwärtig und Pferde bzw. Reiterstatuen sind eindrucksvolle Bilder des Existenzkampfes.
Dunkels Figuren reizen nicht zum Anfassen. Die aufgerissenen Oberflächen schaffen Distanz und einen schmerzlichen Zug. Schaffen und Zerstören sind zwei Seiten des gleichen künstlerischen Prozesses, der den Körper überwindet und die Form schafft, auf den inneren Kern zielend.
Spröde introvertiert sind sie, nicht anklagend, schon gar nicht sozialkritisch. Joachim Dunkel hat nie zu politischen Kunstströmungen seiner Zeit Stellung genommen, er blieb immer ein Einzelgänger und hat sich der Appelle enthalten. Die künstlerische Form war ihm immer das Wichtigste, doch Form ist eben auch eine ethische Kategorie und die Figuren Dunkels bilden einen spezifischen Beitrag zur Diskussion über den Zustand unserer Gesellschaft, bei der ein Defizit an Humanität schwerlich zu übersehen und demzufolge Zukunftsangst an der Tagesordnung ist.
In Deutschland und – besonders seit Gottfried Schadow – auch in Berlin gibt es eine wunderbare Tradition der Skulptur. Sie hat es nicht nötig, in die Breite aufgefächert und über die Gattungsgrenzen hinweg verwaschen zu werden. Einen neuen Boom vorherzusagen ist vielleicht ein kunsthändlerischer umsatzsteigernder Trick. Sich der Skulptur verpflichtet zu fühlen, bedarf eher der Erinnerung solcher besonderen Werke des zwanzigsten Jahrhunderts, worauf die Galerie am Gendarmenmarkt mit der angekündigten Ausstellung zielt.
Die Ausstellung ist geöffnet: Di bis So 14 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung.
Weiterführende Informationen im Internet: www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Presse-Information im Format PDF und Abbildungsdaten zum Download unter www.galerie-am-gendarmenmarkt.com/info/presse.htm
Dr. Wilfried Karger
Galerist
Taubenstraße 20
10117 Berlin
Telefon 0[049]30 20648417
Telefax 0[049]30 20648418
Mail

Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Die Galerie
Am 1. Dezember 2004 eröffnete die Galerie am Gendarmenmarkt in der Taubenstraße 20, unmittelbar am beeindruckenden historischen Architekturensemble von Schauspielhaus, Deutschem und Französischem Dom in Berlins Mitte ihre erste Ausstellung.
Der Schwerpunkt der Galerietätigkeit liegt in der deutschen Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt stehen die Künstler jener Generation, die zunächst in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration getrieben wurde und danach — entweder aufgrund der Formalismusdebatte im Osten oder wegen des diametralen Diktats der Gegenstandslosigkeit im Westen Deutschlands — nicht die ihrem künstlerischen Rang entsprechende Würdigung erfahren hat.
Einen an der klassischen Moderne geschulten expressiven Realismus vertritt die Galerie vorrangig: sowohl in der Malerei als auch — mit besonderem Gewicht — in der Plastik.
Unter anderem Werke von Fritz Cremer (1906 - 1993), Charles Crodel (1894 - 1973), Joachim Dunkel (1925 - 2002), Wieland Förster (geb. 1930), René Graetz (1908 - 1974), Waldemar Grzimek (1918 - 1984), Horst Janssen (1929 - 1995), Ingeborg Hunzinger (geb. 1915), Carl Marx (1911 - 1991), Waldemar Otto ( geb. 1929) und Erich Seidel (1895 - 1984) prägten die wechselnden Personal- und Gruppenausstellungen der Galerie und sind darüber hinaus im ständigen Angebot präsent.
Mit Ausstellungen von Hermann Bachmann (1922 - 1995), Robert Riehl (1924 - 1976) und Kerstin Seltmann, einer Malerin aus der jüngeren Generation (geb. 1961), wurde dieses Profil im Jahr 2006 fortgeführt und ergänzt. 2007 stehen wiederum Ausstellungen mit figürlicher Plastik im Vordergrund – mit Werken von Karl-Heinz Krause, Wolfgang Mattheuer, Joachim Dunkel, Gerd Jaeger u.a.
Durch die am Stil und der Technik des Verismus orientierten Arbeiten von Christian Thoelke (geb. 1973) präsentiert die Galerie am Gendarmenmarkt nunmehr auch einen Vertreter der sogenannten ›Neuen Leipziger Schule‹.
Die Galerie verfügt über einen reichen Bestand an Malerei, Grafik und Plastik, der den Kunden ständig zur Verfügung steht, beispielsweise von Heinz Beberniß, Manfred Butzmann, Luise Dewerny, Klaus Fußmann, Sabina Grzimek, Sabine Heller, Richard Heß, Jörg Immendorf , Karl-Heinz Krause, Heidi Manthey, Diether Roth, Mideele Schade, Ursula Strozynski, Monika Taffet und XAGO.
Die Galerie am Gendarmenmarkt knüpft an die zehnjährigen Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Galerie am Wasserturm im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg an, deren Archiv unter www.galerie-am-wasserturm.de eingesehen werden kann.
Internet
www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die PR-Beratung
Dr. Hermann Büchner berät die Galerie in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und realisiert den Internet-Auftritt. Seine Kompetenz als ›gelernter‹ Kunsthistoriker und langjährige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Kunstvermittlung kommen ihm dabei besonders zugute. PR + WEB-DESIGN wurde 2002 gegründet und nimmt neben Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit vor allem Aufträge zur Gestaltung und Betreuung von Internet-Auftritten im Bereich Kunst und Kultur wahr. Zu den Kunden zählen bildende Künstler, Galerien, Kunsthandlungen und Kunstvereine, Rechtsanwälte und freie Autoren.
Internet
www.schwabenallee.de
Vernissage am Dienstag, 15. Mai 2007, 19.00 Uhr, es spricht: Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan, Kunsthistoriker, Berlin.
Ein Gerücht geht um in Europa, das Gerücht vom kommenden Boom der Skulptur auf dem Kunstmarkt. Medien bemühen sich, diesen aufzuspüren und zu beschreiben. Die jüngste Frankfurter Kunstmesse widmete der Skulptur die gesamte Halle, löste die traditionellen Messestände auf und stellte die unterschiedlichsten dreidimensionalen Gebilde miteinander und gegeneinander in den ungegliederten Raum.
Die gezeigten dreidimensionalen Gebilde schlossen alles ein, was nicht in der Fläche beharrt, Objekte, Design, Installationen usw., die Skulptur wird in der Breite aufgefächert, weniger in der Tiefe ausgelotet. Kunstwissenschaftlich ist der Begriff der Skulptur eigentlich klar definiert als eine Plastik, die aus einem Material herausgearbeitet wird, im Gegensatz zum Aufbau aus formbarem Material. Schon deshalb ist das Gerücht vom kommenden Boom der Skulptur äußerst unscharf.
Joachim Dunkels Figuren sind gewachsene plastische Gebilde aus Materialien, die zwischen flüssig und fest mutieren, somit etwas Relatives, nichts Endgültiges beschreiben. Gips, Wachs, Ton lassen Wechsel und Metamorphosen zu. Das Statuarische wird nie beherrschend, bleibt temporäre Verfestigung, vergänglich, nie monumental.
Wie Ausgeburten des Augenblicks erheben sich seine Figuren poetisch über sich hinausweisend, immun gegen jede leere Pose. Sie sind Ausdruck immaterieller seelischer Dynamik im Wechselspiel zwischen innerer und äußerer Welt.
Das Figürliche ist für Joachim Dunkel immer das zwingende Thema geblieben. Die weibliche Form, äußerlich ruhend und innerlich bewegt, hat sie im Dunkelschen Werk eine zentrale Bedeutung. Das raumgreifende, eher männliche Element erscheint dagegen eher in den grafischen Blättern, die von Spielen, Kämpfen und Eroberungen künden. Wie in der Plastik reißt Dunkel auch in der Zeichnung die Geschlossenheit auf.
Rhythmisch gestaffelte Bündelungen von Linien, fortlaufende Bewegungen und fließende Übergänge schaffen einen kontinuierlichen Energiefluss.
Die Zeichnung behielt für Dunkel immer eine große Bedeutung, als Notiz, als Kompositionsidee, als Bewegungsstudie oder in zahlreichen grafischen Zyklen zur griechischen Mythologie.
Triebhafte Dynamik indessen verkörpert in Joachim Dunkels Werk das Tier. Allein und im Zusammenspiel mit dem Menschen schafft es einen Ausdruck animalischer Kraft und Gewalt. Der Minotaurus ist allgegenwärtig und Pferde bzw. Reiterstatuen sind eindrucksvolle Bilder des Existenzkampfes.
Dunkels Figuren reizen nicht zum Anfassen. Die aufgerissenen Oberflächen schaffen Distanz und einen schmerzlichen Zug. Schaffen und Zerstören sind zwei Seiten des gleichen künstlerischen Prozesses, der den Körper überwindet und die Form schafft, auf den inneren Kern zielend.
Spröde introvertiert sind sie, nicht anklagend, schon gar nicht sozialkritisch. Joachim Dunkel hat nie zu politischen Kunstströmungen seiner Zeit Stellung genommen, er blieb immer ein Einzelgänger und hat sich der Appelle enthalten. Die künstlerische Form war ihm immer das Wichtigste, doch Form ist eben auch eine ethische Kategorie und die Figuren Dunkels bilden einen spezifischen Beitrag zur Diskussion über den Zustand unserer Gesellschaft, bei der ein Defizit an Humanität schwerlich zu übersehen und demzufolge Zukunftsangst an der Tagesordnung ist.
In Deutschland und – besonders seit Gottfried Schadow – auch in Berlin gibt es eine wunderbare Tradition der Skulptur. Sie hat es nicht nötig, in die Breite aufgefächert und über die Gattungsgrenzen hinweg verwaschen zu werden. Einen neuen Boom vorherzusagen ist vielleicht ein kunsthändlerischer umsatzsteigernder Trick. Sich der Skulptur verpflichtet zu fühlen, bedarf eher der Erinnerung solcher besonderen Werke des zwanzigsten Jahrhunderts, worauf die Galerie am Gendarmenmarkt mit der angekündigten Ausstellung zielt.
Die Ausstellung ist geöffnet: Di bis So 14 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung.
Weiterführende Informationen im Internet: www.galerie-am-gendarmenmarkt.com
Presse-Information im Format PDF und Abbildungsdaten zum Download unter www.galerie-am-gendarmenmarkt.com/info/presse.htm
Dr. Wilfried Karger
Galerist
Taubenstraße 20
10117 Berlin
Telefon 0[049]30 20648417
Telefax 0[049]30 20648418
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Die Galerie
Am 1. Dezember 2004 eröffnete die Galerie am Gendarmenmarkt in der Taubenstraße 20, unmittelbar am beeindruckenden historischen Architekturensemble von Schauspielhaus, Deutschem und Französischem Dom in Berlins Mitte ihre erste Ausstellung.
Der Schwerpunkt der Galerietätigkeit liegt in der deutschen Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt stehen die Künstler jener Generation, die zunächst in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration getrieben wurde und danach — entweder aufgrund der Formalismusdebatte im Osten oder wegen des diametralen Diktats der Gegenstandslosigkeit im Westen Deutschlands — nicht die ihrem künstlerischen Rang entsprechende Würdigung erfahren hat.
Einen an der klassischen Moderne geschulten expressiven Realismus vertritt die Galerie vorrangig: sowohl in der Malerei als auch — mit besonderem Gewicht — in der Plastik.
Unter anderem Werke von Fritz Cremer (1906 - 1993), Charles Crodel (1894 - 1973), Joachim Dunkel (1925 - 2002), Wieland Förster (geb. 1930), René Graetz (1908 - 1974), Waldemar Grzimek (1918 - 1984), Horst Janssen (1929 - 1995), Ingeborg Hunzinger (geb. 1915), Carl Marx (1911 - 1991), Waldemar Otto ( geb. 1929) und Erich Seidel (1895 - 1984) prägten die wechselnden Personal- und Gruppenausstellungen der Galerie und sind darüber hinaus im ständigen Angebot präsent.
Mit Ausstellungen von Hermann Bachmann (1922 - 1995), Robert Riehl (1924 - 1976) und Kerstin Seltmann, einer Malerin aus der jüngeren Generation (geb. 1961), wurde dieses Profil im Jahr 2006 fortgeführt und ergänzt. 2007 stehen wiederum Ausstellungen mit figürlicher Plastik im Vordergrund – mit Werken von Karl-Heinz Krause, Wolfgang Mattheuer, Joachim Dunkel, Gerd Jaeger u.a.
Durch die am Stil und der Technik des Verismus orientierten Arbeiten von Christian Thoelke (geb. 1973) präsentiert die Galerie am Gendarmenmarkt nunmehr auch einen Vertreter der sogenannten ›Neuen Leipziger Schule‹.
Die Galerie verfügt über einen reichen Bestand an Malerei, Grafik und Plastik, der den Kunden ständig zur Verfügung steht, beispielsweise von Heinz Beberniß, Manfred Butzmann, Luise Dewerny, Klaus Fußmann, Sabina Grzimek, Sabine Heller, Richard Heß, Jörg Immendorf , Karl-Heinz Krause, Heidi Manthey, Diether Roth, Mideele Schade, Ursula Strozynski, Monika Taffet und XAGO.
Die Galerie am Gendarmenmarkt knüpft an die zehnjährigen Erfahrungen aus der Tätigkeit in der Galerie am Wasserturm im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg an, deren Archiv unter www.galerie-am-wasserturm.de eingesehen werden kann.
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